Heist - Der letzte Coup

 USA 2001

Heist

Thriller, Krimi, Action 109 min.
6.60
Heist - Der letzte Coup

Ein alter Meisterdieb will mit seinem Team einen letzten Coup landen - ein Spiel um Täuschung und Verrat beginnt.

Joe Moore (Gene Hackman) ist ein alternder Meisterdieb. Die Welt hält ihn für einen Bootsbauer am Yachthafen, aber das ist nur ein Hobby. Er ist nicht mehr der Jüngste, er denkt immer öfter an tropische Paradiese, und als sein Gesicht bei einem Überfall von der Überwachungskamera in einem Juweliergeschäft gerät, will er verschwinden. Nur dieser eine, ausgeklügelte Job, das Gold einer Schweizer Bank auf dem Flughafen, der muss noch sein. Und dann wollen natürlich alle das Gold, der Hehler, der Neffe des Hehlers, sogar die eigene Frau. Ein Spiel um Täuschung und Verrat beginnt, das immer komplexer wird.

Details

Gene Hackman, Rebecca Pidgeon, Delroy Lindo, Ricky Jay, Danny DeVito, Sam Rockwell, u.a.
David Mamet
Theodore Shapiro
Robert Elswit
David Mamet
Warner Bros.

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Der Überfall
    Endlich mal ein etwas anderer Gangsterfilm!
    Gleich die ersten Szenen machen deutlich, dass es Regisseur David Mamet hier nicht darauf ankommt, das übliche Überfall-Szenario abzuziehen. So bleiben uns die langatmigen Vorbereitungen, Planungen und Absprachen der Gangster erspart. Ihm geht es vielmehr darum, mit Tricks und Irreführungen die Zuschauer und sogar auch die Akteure hinters Licht zu führen. Das verbreitet so viel Spannung, dass man mit der Zeit quasi auf den nächsten Handlungsdreher wartet. Und der kommt bestimmt. Dabei ist das Ganze schwungvoll inszeniert und wird von flotten Sprüchen begleitet. Die, weil gut dosiert, ein zusätzliches Vergnügen bereiten. (z.B. ‘Der Typ ist so cool, dass die Schafe ihn zählen, wenn er einschläft. ‘) Bei dem Tempo kann man leicht übersehen, wenn es mit der Logik hapert. Man kommt gar nicht dazu, irgendwelche unklaren Dinge zu hinterfragen, weil man sich nie ganz sicher sein kann, ob ein Vorhaben getürkt ist oder nicht. Dazu hat Joe (Gene Hackman) auch ein gut eingespieltes Team mit Delroy Lindo, Ricky Jay und seiner viel jüngeren Frau Rebecca Pidgeon. Danny DeVito und Neffe Sam Rockwell geben die Bösen, so nur leidlich furchterregend, dafür aber temporeich. Ein echtes Heist-Vergnügen, bei dem man sich wie in der ersten Reihe sitzend vorkommt. Schwamm drüber über das Ende, aber eine Verbeugung von Gene Hackman.

  • nett 1
    The Score ¿, und ¿ Haus der Spiele ¿ haben mit dem Film genauso viel gemeinsam wie z.b. ¿ Gridlock´d ¿
    oder ¿ Hard Rain ¿ mit einem Schuß ¿ Blood in, Blood out ¿. Also ein Film der alles etwas ruhiger angeht, wo man merkt, das man wirklich keinen Plumpen Actionkracher vor sich hat, sondern einen eher nachdenklichen Film. Einen Film wo man sieht das Geld und Gold nur Verderben und Ärger bringen. Viele alternde Stars sollten eigentlich einen guten Film machen meint man, der hier ist zwar nicht perfekt, aber er strotzt nur so von Leuten die schon die Greises Grenze überragen. JOE MOORE ( Gene Hackman ) und BOBBY BLANE bilden mit
    DON ¿ PINKY ¿ PINCUS ein gutes eingespieltes Team. JOE ist mit FRAN verheiratet. Beide leben glücklich in Amerika, haben ein eigenes Unternehmen und drehen reichen Leuten Boote an, die zuviel Geld haben. JOE repariert sie auch, und richtet sie wieder her. Hackman spielt die Rolle des Bootsbauers eigentlich recht gut, bis auf die Tatsache das man ihm irgendwie nicht abnimmt das er die Rolle gerne spielt, sondern eher nur weil er Geld brauchte oder vom Regisseur überredet wurde. Nach einiger Zeit merkt man irgendwie wo im Film die Kompetenzen und Stärken liegen. Ist der Streifen anfangs noch etwas langweilig, steigert er sich gegen Mitte des 110 Min. Spektakels zu einem wirklich raffinierten geplanten Stück Film, das einem wirklich den Mund und die Gedankenstränge offen hält, wobei man gar nicht glaubt, wieviele unglaubliche Haken und Wendungen der Film schlägt, und einem wirklich was neues zeigt. Dazu gibt¿s noch in dem Film einen Bösewicht, BERGMANN
    ( Danny de Vito ), der mit seinem Enkel JIMMY SILK ein Unternehme führt, wo keiner weiß was da so recht passiert. Der Film hatte schon im Vorfeld sehr wenige Trailer, und man glaubt er bietet auch so einem keine Überraschungen, aber das ist weit gefehlt und gegen Ende wird es spannend. Anfangs dümpelt das alles irgendwie herum. JOE und BOBBY haben ein Problem, sie rauben einen Juwelierladen aus. Und das ziemlich gekonnt, klar PINKY ist auch auf Ihrer Seite, und das schon länger als Klopapier existiert und dieses Herrliche Kebab in meiner Hand, das so gut riecht, das sich einige Banden geschlechtsreifer Bulldogen um mich herum breit machen und auch was abhaben wollen. Ein Fehler passiert, JOE verliert die Maske, wird von der Kamera die ganze Zeit gefilmt, und kriegt den Schrank mit den Videobändern nicht auf. Sie alle arbeiten für BERGMAN der als Meisterdieb die Stadt beherrscht und den 3 immer einen guten Coup zusendet. Nur diesesmal ist einiges anders, er will sie nämlich nicht auszahlen. Der kleine Bösewicht der hässliche der. Eigentlich so gesehen ne alte Geschichte, aber gut aufgelegt. JOE flüchtet, und nach einem kurzem Gemängel gibt¿s wieder doch das Geld vom letzten Coup, und JOE und BOBBY beschließen mit FRAN den Coup zu planen, den Ihnen BERGMAN vorschreibt, sonst gibt¿s keine Knete. Das heißt irgendwas gefährliches, ein Schweizer Ding, aber was ? sie sgen zu, nach langer Bedenkzeit, doch nachdem er einen Plan entwickeln will und das braucht 1 Monat Zeit. Das Blöde ist nämlich bei einer Vortour sich den Plan anzusehen, es geht dabei um den Flughafen oder so, hat JIMMY der mitgeschickte grünäugigmilchbärtige Enkel von BERGMAN den Diebesplan im Auto liegen lassen, und PINKY hat vergessen das Auto wegen seiner Nichte zu verbrennen. Alle flüchten, und verabschieden sich, zu gefährlich und obwohl JOE das Geld braucht verzichtet er, doch mit seiner FRAN hat er eh den besseren Fang gemacht. Lieber Frau als Geld. Bis sich rausstellt, es war ne Falle um JIMMY der ja wirklich ein Blödkopf ist und bei einer Straßenpolizeikontrolle alle in Gefahr bringt, was mitkriegt. Jetzt bleibt nur eines, das Boot einem Stinkreichen Heini zu verkaufen, aber das wird durch einen Einbrecher vereitelt. JOE muß sich wirklich ins Zeug legen. JIMMY am Hals, BOBBY drängt, Der Ein

    Re: nett 1
    JIMMY am Hals, BOBBY drängt, Der Einbrecher ist da, und FRAN will auch endlich weiter machen.
    Den Rest im Kino. Das Genre ist hier ein Gangsterfilm, und man erinnert sich noch an die guten alten Edgar Wallace Banküberfall filme und wird gerne daran erinnert. Am Anfang sitzt du noch im Kino, die Frühlingsgefühle geniessend, aber dann sitzt man gebannt an der Leinwand. Sehr sympathisch sind sie doch alle, obwohl alt und gesetzeswidrig. Die Jugend ist nur schnell, blöd und unachtsam. Leider. Es gibt in dem Film wenig Geballere, keine Blutigen Szenen, keine unnötigen Sexspielchen, der Regisseur hat sich hierbei nur aufs Wesentliche konzentriert. Denn den Rest machen die Kinozuseher, vorausgesetzt die Kinosessel krachen nicht so stark wie in manchen alten Nicht Cineplexx Kinos.

    Anfangs langweilig, dann spannend, macht ein gutes Bild und ist irgendwie empfehlenswert.

    78 ein Drittel von 100

    Re:Re: nett 1
    Du hast ja so was von Recht!
    Der Typ ist so was von Panne. Ich habe schon versucht ihm schonend beizubringen, was es heißt 'schweigen ist Gold'. Aber selbst das kapiert er nicht.

    Re: Re: nett 1
    also um mal was loszuwerden. deine irrsinnig langen inhaltsangaben der filme nehmen einem die freude sich filme überhaupt anzusehen. aus diesem grund lese ich deine kommendare erst gar nicht mehr!!! ausserdem sind deine berwertungen meist nicht zutreffend, da du ja die vermutlich die allgemeinheit ansprechen willst. 78/100 Pkt für HEIST, das ist echt dreist. Dachte du bist ein vielbesehener Mensch, aber anscheinend doch nicht. Solcher Film bekommt nicht mal 50 Pkte. Wenn doch, dann erklär mir mal was hier 78 Pkte wert war. Ein amerikanischer 08/15 Film der alleine du die Präsenz ehemaliger großer Schauspieler glänzen soll? Die (un)vorhersehbaren Wendungen waren ja auch nicht durchschaubar! zzzZZzz

  • nett 2
    Lieber Frau als Geld. Bis sich rausstellt, es war ne Falle um JIMMY der ja wirklich ein Blödkopf ist und bei einer Straßenpolizeikontrolle alle in Gefahr bringt, was mitkriegt. Jetzt bleibt nur eines, das Boot einem Stinkreichen Heini zu verkaufen, aber das wird durch einen Einbrecher vereitelt. JOE muß sich wirklich ins Zeug legen. JIMMY am Hals, BOBBY drängt, Der Einbrecher ist da, und FRAN will auch endlich weiter machen.
    Den Rest im Kino. Das Genre ist hier ein Gangsterfilm, und man erinnert sich noch an die guten alten Edgar Wallace Banküberfall filme und wird gerne daran erinnert. Am Anfang sitzt du noch im Kino, die Frühlingsgefühle geniessend, aber dann sitzt man gebannt an der Leinwand. Sehr sympathisch sind sie doch alle, obwohl alt und gesetzeswidrig. Die Jugend ist nur schnell, blöd und unachtsam. Leider. Es gibt in dem Film wenig Geballere, keine Blutigen Szenen, keine unnötigen Sexspielchen, der Regisseur hat sich hierbei nur aufs Wesentliche konzentriert. Denn den Rest machen die Kinozuseher, vorausgesetzt die Kinosessel krachen nicht so stark wie in manchen alten Nicht Cineplexx Kinos.

    Anfangs langweilig, dann spannend, macht ein gutes Bild und ist irgendwie empfehlenswert.

    78 ein Drittel von 100

  • langweilig!
    recht gut gemacht, aber sehr langsam und langweilig.
    fast jede (überraschende?) Wendung ist vorherzusehen.

  • solide
    Mamet weiß was er tut. Das sieht man in jeder Minute. Nur wirkt der Film von vorne bis hinten wie ein Routine Job.
    Ein klassisches sicherlich gut gemachtes Gangster Verwirrspiel, in interessanter Besetzung aber ohne spezielle Reize.
    Kann man sich anschauen, aber wenn nicht hat man auch nix verpaßt.

  • passt
    HEIST heisst der neue David Mamet Film und da gehts diesmal um einen ausgeklügelten Goldraub. Dieser Streifen ist ein Spass, Gene Hackman ist wiedereinmal klasse, das Drehbuch von Mamet ist wie immer gespickt voll mit den feinsten und klügsten Wortspielen (OV) und Mamets Lieblingsschauspielerin (und Lebenspartnerin), die grossartige und verwandlungsfähige Rebecca Pidgeon ist natürlich auch mit dabei. Kein Mamet-Film ohne sie. Manche Leute bürgen für Qualität!

  • (Zu)Viele Wendungen
    An sich hat "Heist" alle Voraussetzungen für einen packenden Film: Gute Schauspieler, spritzige Dialoge, unerwartetete Wendungen.

    Leider wurde bei letzteren "etwas" übertrieben, gerade gegen Ende des Films schlägt die Handlung Haken um Haken, sodass sich zuletzt der Grad der Überraschung selbst mit guten Willen in engen Grenzen hält.

    Weniger wäre in diesem Fall mehr gewesen. Bedingt empfehlenswert.

    Re: (Zu)Viele Wendungen
    muß mich dieser meinung absolut anschließen...

    frag mich dann immer: "ja, fällt das denn absolut niemanden auf, daß der film durch zu viele wendungen nur mehr schlechter wird..."

  • gar nicht so schlecht!
    hab den film letzte woche in der sneak gesehen und hab ihn gar nicht so übel gefunden!es hat
    zwar ein wenig gedauert bis man sich an die handlung und die dialoge (tw.slang) gewöhnt hat ,
    aber wer filme mit vielen undurchschaubaren wendungen liebt ist hier gut aufgehoben!!
    und gene hackman ist wie immer genial!!