Hellboy

 USA 2004
Science Fiction, Abenteuer, Action 17.09.2004 122 min.
6.80
Hellboy

Ein von den Nazis geschaffener Dämon schlägt sich auf die Seiten der Guten.

Unter der Regie von Guillermo Del Toro ("Blade II") und mit Hilfe von Special Effects-Meister Rick Baker ("Men in Black") schafft ein weiterer Kult-Comic-Superheld den spektakulären Sprung auf die große Leinwand: Hellboy (Ron Perlman), ein von den Nazis erschaffener Dämon, wechselt die Seiten und wächst durch den guten Einfluss seines wohlmeinenden Ziehvaters Dr. Broom (John Hurt) zu einem Verteidiger gegen die Mächte des Bösen heran. Dabei muss er lernen, dass fantastische Kräfte sowohl ein Segen als auch ein Fluch sein können und ihn gleichsam von der Gesellschaft isolieren, die nur er beschützen kann...

Altersempfehlung: ab 14

Details

Ron Perlman, Doug Jones, Selma Blair, John Hurt, Rupert Evans, Corey Johnson ua.
Guillermo del Toro
Marco Beltrami
Guillermo Navarro
Guillermo del Toro, Mike Mignola
Columbia TriStar

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Der Höllenbub
    Wenn man den Nazi-Mist am Anfang weggelassen hätte, wäre es ein Gewinn für den Film gewesen. Aber das gehört ja wohl schon seit Indiana Jones als Standard zu diesem Genre dazu. Die Animationseffekte sind beeindruckend. Das titelgebende Feuer wird gekonnt als brennendes aber bisweilen nicht verbrennendes Medium eingesetzt. Besonders schön bei der feurigen Liz (Selma Blair). Bei den monströsen Großraum-Einstellungen entsteht ein Riesenfeeling im Gegensatz zu den kleinen Menschlein. Selbst für Charakterzeichnung ist Zeit: Professor Broom (John Hurt) hier mal als tragische Gestalt. Besonders ausgeprägt der Gegensatz zwischen Hellboy (Ron Perlman), dem Hau-drauf Ungeheuer mit flotten Sprüchen und seinem Partner Abe, dem eher feinfühligen ‘Schlangenmenschen‘ (Doug Jones). Nur für die Liebe ist hier kein rechter Platz bei diesem schaurig schönen Schocker. Eine Andeutung genügt bei der Wandlung zum echten Menschen.
    Ein richtiger Genuss für den echten Fan, für die Anderen interessante Unterhaltung mit viel Animationsaction. Das schreit förmlich nach einer Fortsetzung.

  • Unintelligent - Teil 1
    Hellboy

    Professor BROOM BUTTENHOLM (John Hurt) leitet die Geheimorganisation im Dienste der Regierung, die B.P.R.D., Bureau of Paranormal Research and Defense. Doch von dem ganzen erfährt JOHN MYERS erst viel später, 2004, als ihn BROOM aus 70 Absolventen ausgesucht hat, um seine Stellung zu übernehmen wenn er mal sterben wird. Präsident ROOSEVELT hat das Büro in den 40 Jahren errichtet, als Abwehr der ganzen Seancenkräfte die sich so ansammeln, als Bekämpfungsstation gegen das Böse.

    1944, HITLER hat die Macht übernommen. Einige Alliierte unter Führung von BROOM wird nach Schottland geleitet. KARL RUPRECHT KROENEN ist der gefürchtete Anführer der Abteilung der Nazis, die in extrem rechtsradikaler Weise Ihr Gedankengut schüren, und mit Hilfe von bösen Mächten versuchen die Welt zu beherrschen. Er selbst ist ein Extrem Killer, mit einem schrecklichen Geheimnis, und er ist der Anführer und Erbauer der Thule Gesellschaft. Er selbst ist immer unter einer Gasmaske die sein Gesicht bedeckt. Seine gefürchtetste Waffe sind 2 Schwerter.

    TREVOR BROOM greift KROENEN und Konsorten an. Weiß aber nicht das gerade GRIGORI RASPUTIN einen Zugang zu einer anderen Welt verschaffen will. Zu einer ausserirdischen Dämonenrasse die die Welt beherrschen soll, und wo KROENEN der Anführer sein soll. Er hat alle Anschläge, von Gift, Erschießungskommando, Hängen, Ertränken überlebt, und als die Zarenfamilie starb ist er dem Okkulten beiwohnend noch stärker geworden.

    Doch was zum Vorschein kommt durch den Unfall ist ein Junger Dämon, der fortan HELLBOY (Ron Perlman) genannt wird, und wo BROOM sein Vater ist. Und in eben diesem B.P.R.D. wohnt er, mit ABE SAPIENS, dem Wasser Kiemenmenschen der auch ein Freak ist, und durch Berührung von allem, Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft sehen kann, und für die Abteilung als Profiler dient.

    TOM MANNING der FBI-Chef ist der gefürchtetste Feind von BROOM, denn er kann keine leiden, und will den Laden schließen, was für ein Glück das JOHN MYERS (Rupert Evans) seinen Nachfolger mimen soll, denn er hat auch viel FBI-Kram drauf.

    HELLBOY ist ein Einzelgänger, er liebt Katzen, verdrückt Hunderte von Pfannkuchen, liebt Chilli con Carne, und lebt unterirdisch im Büro, und ist immer alleine auf Beschützungstour unterwegs, und weiß gar nicht was auf ihn zukommt, als er bei einem neuen Auftrag mit dem Kiemenmenschen ABE ein Museum aufsuchen soll, wo so wie sie draufkommen der Höllenhund SAMMAEL losgelassen wurde, der leider unzerstörbar ist, denn nach jedem getötet werden, kommen 2 nach. Die einzige Lösung ist alle seine Eier finden und zerstören, doch sie haben die Rechnung ohne RASPUTIN gemacht der wie KROENEN lange überlebt hat, seitdem HITLER 1958 gestorben ist.

    120 Min. lange dauert diese Comicverfilmung. Der Regisseur Guilermo del Toro wagt sich auf eine Verfilmung vor, die bisher noch keiner gewagt hat, da sie ein bißchen komplex ist. Und der Film ist wirklich eine Ausnahmeerscheinung. Nicht nur das die Handlung so saublödmässig wie es nur geht ist, sondern der Film schafft das Kunststück das Mainstreambegeisterte Publikum mit dem kritischen Intellektuellem Publikum zu verbinden, indem er in den Film nicht nur Action sondern auch einige wahrhaft gute menschliche Aspekte in den Film einbindet, die die Hauptfigur eigentlich viel menschlicher machen als so mancher Erdenbürger.

    Und die Wahl des Hauptdarstellers Ron Perlman bekannt aus der Serie ¿Die Schöne und das Biest¿ mit seinem unverwechselbaren Gesicht ist viel besser als The Rock oder Vin Diesel, ich bin froh das dieser Darsteller genommen wurde. Leider muß ich gleich zu Beginn sagen, wenn Ron nicht dabei gewesen wäre, der Film wäre der größte Grottenschlechteste Dreck der Filmgeschichte geworden.

    Die Vorschau war ja recht bekannt, in Amerika ist der Film schon auf DVD erschienen, bei uns gerade im Kino, und jeder kennt den Trailer der sich für Comicverfilmungen interessiert, aber das der Film so wechselhafte Themensprünge setzt ist mir nur a

    Geht so halbwegs - T 3
    haben 6 Monate an Sammael am Computer gearbeitet.
    Das Hauptstück war ein 30 Kg Gummikostüm die ein Schauspieler trug. Ron wurde ab 4 Uhr täglich geschminkt, er ist im Film 2,13 Meter groß, und sehr gut geschminkt worden, man sieht eigentlich gar nicht das es künstlich ist. Ron trug aus Schaumgummi bestehende Körperaufsätze, und mit dem ganzen Herrichten, samt Kontaktlinsen war er täglich 4 Std. in der Maske.

    Hellboy hat 900 Effekte, die Szene in den Ruinen am Anfang verbrauchte 95 CGI Effekte. 2006 kommt die Fortsetzung. Schade nur das der Film so kitschig ist, die Handlung so saublöd, die Effekte von Liz viel zu wenig, und die Story über Rasputin so ein Scheißdreck ist. Meine Freundin hat mich nach dem Film geschlagen wieso ich sie so in einen Mist mitzog, ich gab Ihr die Schuld mitzugehen, und nun mache ich 5 Tage Kinopause. Die Story finde ich übertrieben, die Handlung eben Mist, die Effekte gut, also ein richtiger Total Hirn abschalt Film, also das beste für Politiker. Nicht zu vergessen das Hellboy wie ein Hund reagiert. 60 Jahre ist er alt, 22 sind es für ihn in Wirklichkeit.

    70 von 100

    Besseres schon gesehen - T2
    wechselhafte Themensprünge setzt ist mir nur angenehm gewesen. Entweder war ¿The Relikt¿ zu sehen, oder ¿Mimic¿, dazu ein paar Quantensprünge ¿X-Men¿ vermengt mit ein bißchen ¿Alien¿. Eigentlich von allem ein bißchen was.

    Der Drehbuchautor Mignola, der den Film schrieb, umschrieb, hat den Helden von einem Bösewicht und Einzelgänger zu einem Menschen mausern lassen, der eine Harte Schale und einen weichen Kern besitzt, was ihn auch sehr liebenswürdig macht.

    Toro hat selbst um die Rechte kämpfen müssen, obwohl er nach dem Erfahren der Verfilmung selbst süchtig nach dem Comic Hellboy war. Als Grundlage für den Film diente eine Miniserie die Mignola der Drehbuchautor selbst gestaltete. ¿Seed of Destruction¿ die sich mit der Jugend von Hellboy beschäftigt hat. Im Comic ist übrigens der Ichtyo Sapiens, Abe Sapiens nicht so menschlich wie im Film, er ist da etwas zurückhaltender und ruhiger, und auch das Monster, der Höllenhund Sammael war eine Erfindung von Toro, die es in den Comics gar nicht gab. Hellboy selbst wurde mit viel mehr Persönlichkeit ausgestattet als im Comic.

    1 Jahr vor Drehbeginn erfuhr Ron das er Hellboy spielen sollte, und 6 Monate vor Beginn ging er 6 x die Woche in ein Fitnesszentrum um Muskelmasse aufzubauen. Gut gefallen hat mir John Hurt als Broom der genauso wie in den Comics ist, so eine Art richtige Weise gute Vaterfigur, die nur gutes will und sehr intelligent, reich und gebildet ist.

    Die Rolle mit Doug Jones als Abe Sapiens ist auch nicht schlecht, da dieser Typ schon ein Moskito mal gespielt hat und andere mistige Kreaturen die jeder nur tot und zerfetzt sehen will. Nur hat mich dieser Typ enttäuscht, weil die ganze Zeit läuft er mit einem Stahlkragen so ein Ding das keiner kennt, und keiner weiß wozu es gut ist herum, und auch auf seiner Hand die komischen Dinger, die aussehen wie Relieflöcher, die kann sich auch keiner erklären, aber sonst ist es ein tolles Viech, nur eigenartig das es 1867 schon gefunden wurde, und bisher geheimgehalten wurde. Im Film sah das Sapiens Fisch Dings aus wie 30 Jahre alt und nicht 140 Jahre alt.

    Liz Sherman war eine gute Rolle, überhaupt weil sie die Feuerbraut spielte, was ¿Der Feuerteufel¿ damals bei Stephen King auch sehr gut in Szene gesetzt wurde, als Buch und als Verfilmung dessen, doch hier hat man einen Fehler gemacht, man hat viel zu wenig von Ihrer Feuerkraft gesehen, und das Feuer das sie ausstrahlte war blau, entweder sind den Filmemachern die gelben Farbtöne ausgegangen, oder die haben das absichtlich gemacht, ich fand es blöd. Einzig alleine die Vernichtung Ihrer Psychiatrischen Klinik war gut gefilmt. Der Rest der Effekte von Ihr, es waren nur 3, sind nicht so gut.

    Dann ist sie auch noch in der Klinik und keiner redet lange über die Vernichtung der 1. Klinik, keine Toten Irren werden beklagt. Wenn das heute passiert, oder wenn so was im Parlament passiert, da steht es doch sofort in der Zeitung, wenn nur einer der Kakerlakenpolitiker eine Hämorrhoide im linken Nasenflügel hat.

    John Myers fand ich nicht so gut, nicht das Rupert ein schlechter Schauspieler ist, aber seine Rolle war viel zu klein, und die Liebe zu Liz habe ich ihm nicht so ganz abgenommen, da ist die Schauspielerin Selma schon viel besser gewesen, zumal sie ein hübsches Gesicht hat, und auch eine gute Darstellungsweise, die vielen noch aus dem Film ¿Super süß, und super Sexy¿ bekannt sein dürfte, als Freundin von Cameron Diaz.

    Sie war auch nicht so richtig gut in dem Film, weil sie mußte eine Rolle spielen wo sie nicht wußte, bin ich in John oder in Hellboy verliebt. Diesen Zwiespalt vermißte ich im Film. Und einige Fehler waren auch im Film, so z.B wieso hat Hellboys Steinhand nur 4 Finger, wieso ist mal die Hand rechts, mal links? Wieso kann der Nazi mit Sand im Körper überleben usw.

    90 % des Filmes fanden in einem künstlich ausgeleuchtetem Gelände statt. Die Garderobe von John Hurt ist alles samt handgemacht. 15 Leute einer 30 Leute Crew haben 6 Monate an

  • hervorragende adaption!
    ich versteh die kritik nicht: HELLBOY ist eine wirklich phantastisch adaptierte filmversion der grafisch hochinteressanten comics von mike mignola! die deutsche synchronisation allerdings ist einmal mehr erbärmlich. ich kann nur jedem empfehlen, den film im original anzusehen.

    ich denke, die kritik ist darin begründet, dass kein schwein die comicvorlagen kennt, obwohl sie in original und deutscher version in sämtlichen comicläden erhältlich sind. in den USA war der film unter comicfans ein absoluter erfolg, weil HELLBOY dort seit jahren als künstlerisch anspruchsvolle comicserie bekannt ist.
    comics sind im deutschsprachigen raum immer noch nicht breitbandig genug, somit werden comicverfilmungen selten richtig gesehen. HULK etwa war eine der besten comicadaptionen überhaupt, dennoch wurde er verrissen. FROM HELL hingegen war, wenn man mit der vorlage vergleicht, erbärmlicher dreck, wurde aber recht positiv bewertet.

    das thema der "eingekauften" nazi-technologie (in gestalt des hellboy) wird wundervoll paraphrasiert. anders als im wirklich gefährlich propagandistisch (was die bilder betrifft!) angehauchten "der untergang" (in dem nur bruno ganz überzeugt),wird hier der nationalsozialismus auf groteske weise als das persifliert, was er war: eine gefährlich irre religion unter führung einiger psycho- bzw. soziopathen.
    aber dazu muss man zwischen den kadern lesen können.

    Re:hervorragende adaption!
    Lieber Captain,

    ich stimme dir in vielen Punkten zu und geh sogar noch weiter: Ich bin keine Kennerin der Hellboy-Comics (eben keine Comic-Leserin), hab mir aber den Film trotzdem mit Vergnügen angeschaut, weil ich auf Telepolis eine Kritik gelesen hatte, die mich einfach neugierig gemacht hat. Und wirklich: neben all den gelackten Superkatzen und perfekten Superhelden dieser Tage ist "Hellboy" ein herrlich anachronistisches, schräges, burleskes, grobes, zum Schreien komisches und technisch hervorragend umgesetztes Märchen, in dem's um nichts anderes geht als um die großen, alten Dinge wie Gut.Böse.Liebe. Garniert mit vielen kleinen Scheiben- und Parallelwelt-Zitaten. Deftige Kost, die schmeckt! Vor allem wenn man auf derbe, überhebliche Helden steht, die Zigarre rauchen, auf kleine Kätzchen stehen, Sixpacks klauen und sich mit der Flex die Hörner abschleifen, um ein wenig menschlicher zu wirken, obwohl sie verdammt menschlich sind...
    Fazit: zehn von zehn Rock' n' Roll-Punkten.

    Siehe auch: http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/kino/18230/1.html

  • Große Enttäuschung
    Die Sets schauen aus, als seine sie von Blade II übrig geblieben. Der Funk dieses Films leider nicht. Hellboy schleift sich seine Hörner ab und ist ganz melancholisch wegen seiner großen Liebe. Dann kommen die Nazis und die anderen Monster, die alle gleich ausschauen und das Tor zur Hölle wird geöffnet. Zwei Stunden können sehr lang sein, wenn nichts Interessantes passiert.