Home for Christmas (2010)

 Norwegen/Schweden/D 2010

Hjem til jul

Drama, Komödie 10.12.2010 80 min.
6.20
Home for Christmas (2010)

Ein modernes Weihnachtsmärchen, in dem Humor und Tragik, Zärtlichkeit und Verzweiflung, Hoffnung und Versöhnung ganz nah beieinander liegen. Regisseur Bent Hamer präsentiert einmal mehr einen
Film in der für ihn so typisch lakonischen Art.

Heiligabend in Norwegen. Im kleinen Dorf Skogli bereiten sich die Menschen auf das Fest der Liebe vor - mal mehr, mal weniger liebevoll, mal vergnüglich und ausgelassen, mal einsam oder lieber gar nicht. Während die einen nach Hause wollen und die anderen sie dort erwarten, wird ein Kind geboren, stirbt ein Reisender, endet eine Affäre und eine junge Liebe beginnt. Es ist der ganz normale Lauf des Lebens. An einem ganz besonderen Abend.

Bent Hamer - Buch, Regie und Produktion

Bent Hamer wurde 1956 in Sandefjord, Norwegen, geboren. Er studierte Film- und
Literaturwissenschaften an der Universität Stockholm und der Stockholm Film School. Seit
1994 ist er Inhaber seiner eigenen Produktionsfirma BulBul Film, mit der er alle seine
bisherigen Filme produzierte.

Bent Hamers Filme wurden in mehr als 50 Länder verkauft, liefen auf über 80 Filmfestivals
und brachten ihm ca. 30 Auszeichnungen ein, 2008 wurde sein letzter Spielfilm O'Horten als
offizieller norwegischer Beitrag für die Nominierung um den besten nicht-englischsprachigen
Film bei den Oscars 2009 ausgewählt. Zusätzlich zu seinen Spielfilmen realisierte Bent
Hamer eine Reihe von Kurz- und Dokumentarfilmen.

HOME FOR CHRISTMAS ist Bent Hamers sechster Spielfilm.

Details

Nina Andresen Borud, Trond Fausa Aurvaag, Arianit Berisha, Joachim Calmeyer
Bent Hamer
John Erik Kaada
John Christian Rosenlund
Bent Hamer
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Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Stille Nacht, laute Nacht
    Es ist nicht unbedingt ein Anti-Weihnachtsfilm, sondern der Heilige Abend ist halt ein Abend wie jeder andere im Jahr – nur ein bisschen anders.
    Es wird geliebt und gelacht, betrogen und geholfen und es gibt auch Spaß und zwar etwas einseitig, je nachdem von welcher Seite man es betrachtet. Hier ist der Verlassene als Weihnachtsmann verkleidet und die Ex macht ihn in der Küche an. Falsche Eheversprechen mit aufschiebender Wirkung klärt Regisseur Hamer auf seine eigene Art: ohne Kommentar. Da tragen Ehefrau und Geliebte den gleichen roten Schal in der Kirche…Der wilde Liebhaber hat das mit dem Fest der Liebe wohl allzu wörtlich genommen. Alte Jugendliebe trifft sich wieder, ist erkaltet. Alte Liebe, die die Goldene überdauert hat, hält stumm Händchen und lächelt. Tod und Geburt liegen nahe bei einander. Ein Mediziner hilft Flüchtlingen mit ihrem Neugeborenen beim Weiterkommen.
    Hamers herber Humor kann lustig sein, geht ansatzlos in menschliche Dramen über und wird plötzlich todernst. In der nächsten rührenden Episode kann er uns Honig in die Seele träufeln und uns kurz danach mit seinem Realismus erschrecken.
    Es ist mitunter eine ‘Stille Nacht‘. Die Flüchtlinge aus dem Kosovo sehen das Nordlicht und wir hören den Song ‘Home for Christmas‘. Ein übertrieben versöhnliches, angeschmalztes Ende. Da ist dann doch zu viel Puderzucker auf dem Christstollen.