Hostage - Entführt

 USA/D 2005

Hostage

Drama, Thriller, Action 18.03.2005 113 min.
6.60
film.at poster

Ein ehemaliger Spezialist für Fälle von Geiselnahme muss sein Können noch einmal unter Beweis stellen.

Jeff Talley (Bruce Willis) war bisher im Los Angeles Police Department zuständig für Verhandlungen mit Geiselnehmern. Doch als eine Geiselnahme in einer Katastrophe endet, bei der eine junge Mutter und ihr Kind umkommen, ist Talley am Boden zerstört. Er verlässt Los Angeles und nimmt den weniger aufreibenden Job als Polizeichef der Stadt Bristo Camino in Ventura County an, wo die Kriminalitätsrate vergleichsweise niedrig ist.

Drei jugendliche Kriminelle verfolgen eine Familie auf dem Heimweg, weil sie deren Wagen stehlen wollen - sie landen allerdings unversehens am falschen Tag im falschen Haus: Plötzlich sitzen sie am Stadtrand in einer millionenschweren Villa fest, die dem korrupten Buchhalter Walter Smith gehört: Die drei geraten in Panik und nehmen Smith und seine beiden Kinder als Geiseln - was Talley in genau die Situation bringt, die er für den Rest seines Lebens vermeiden wollte.

Bald darauf übergibt Talley den Geiselfall dem Sheriff von Ventura County - er will selbst nichts damit zu tun haben. Auf dem Anwesen befinden sich allerdings elektronisch abgespeicherte Informationen, die einen geheimnisvollen Verbrecherring und seine Machenschaften bloßstellen könnten. Die Ganoven schrecken vor nichts zurück, um unerkannt zu bleiben - und dazu gehört auch, dass sie Talleys Frau und Tochter als Geiseln nehmen, um ihn zu zwingen, die gerade abgetretene Leitung in der Verhandlung mit den Geiselnehmern in der Villa wieder zu übernehmen. Weil derart viel auf dem Spiel steht, wird die Situation für Talley immer brisanter - und gefährlicher, als er sich in seinen schlimmsten Albträumen vorstellen konnte.

Details

Bruce Willis, Kevin Pollack, Jonathan Tucker, Ben Foster, Michelle Horn u.a.
Florent E. Siri
Alexandre Desplat
Giovanni Fiore Coltellacci
Doug Richardson
Warner Bros.

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Ein Vollgas Thriller
    Verschiedene Geiselnahmen, die alle miteinander irgendwie zusammenhängen, werden durch diverse Kriminelle (die Mafia und 3 Youngsters) durchgezogen. Verschiedene Ermittlungsbehörden agieren auf der anderen Seite parallel zu einander. Alle Beteiligten behindern und bekämpfen sich gegenseitig. Dazu kommen noch Rivalitäten innerhalb der Verbrechergruppe und als FBI verkleidete Mafiosi. So entwickelt sich ein äußerst spannendes, komplexes Handlungsgeflecht auf mehreren Ebenen, wobei die Spannung stufenweise weiter ansteigt, wenn die eine Ebene verlassen und eine andere hinzugezogen wird. Die Aktionsseile bleiben stets stramm angezogen und werden immer mehr spannungsmäßig belastet. Bis am Ende alles in einem Inferno furioso untergeht. Besonders das Zusammenspiel von Feuer und Wasser ist durch die architektonischen Gegebenheiten des Hauses beeindruckend. Beide Elemente zerstören und retten gleichzeitig. Ort der Handlung ist ein durchgestyltes Anwesen, das man im wahrsten Sinne des Wortes mit ‘My Home is My Castle‘ beschreiben kann.
    Als Personen kommen Eltern und Kinder in Frage. Latente Eheprobleme stehen im Raum. Und mitten drin agiert Bruce Willis und dirigiert Kinder, Polizisten und natürlich auch die stets vermummten Gangster. Er rettet diesmal zwar nicht die Welt, ist aber wie so oft ein Hochspannungsgarant.


  • ein absolut fabelhafter film mit spannung und dramatik im vollen maße.
    aber ein bisschen betrübt hat mich, dass viel zu wenig swatszenen vorgekommen sind (swat sind die polizisten die maskiert und mit sturm geweheren bei geiselnahmen oder ähnlich heiklen situationen anstelle der normalen polizisten gegen die bösen buben kämpfen) die handlung war nervenzerfetzend als der film dem ende zu ging schweifte er hauptsächlich ins brutale ab (welches sich durch extrem blutspritzige schhiesserein zeigte) obwohl die finale szene trotzdem atmberaubend dargestellt ein zweiter punkt der mich gestört hat war, dass bruce willis als er seiner familie wieder in die arme fallen konnte seine gefühle etwas zu emotional kund tat.
    an dieser stelle muss ich Florent E. Siri für ein toll inszeniertes meisterwerk loben!