Hotel Adlon

BRD, 1955

FilmDrama

Aus der Sicht von Paul, der sich vom Pagen zum Direktor hocharbeitet, schildert "Hotel Adlon" in unterhaltsamen und dramatischen Episoden die Geschichte des Berliner Nobelhotels von seiner Eröffnung 1907 bis in die Wirren der Nachkriegszeit.

Min.100

Geschichten aus der Geschichte des legendären Hotels Adlon erzählt der Film teils melancholisch, teils ironisch in zwölf Episoden. Der Zeitraum von vierzig Jahren Deutscher Geschichte, repräsentiert aus der Froschperspektive der Hotelangestellten und der »Menschen im Hotel«, beginnt mit der Eröffnung des Luxushotels 1907, bei der sich sogar Wilhelm II. beeindruckt zeigt, und endet mit dem improvisierten Leben in den Trümmern des zum Ende des Zweiten Weltkriegs völlig zerstörten Adlon, das nun im sowjetisch besetzten Sektor Berlins liegt.
Nadja Tiller verkörpert in einer Episode, die in der Weimarer Republik spielt, das ebenso verführerische wie raffinierte Flapper-Girl Mabel, das als trickreiche Hoteldiebin durch die Flure des Adlon streift. Als sie vom Hotelmanager gestellt wird, lässt sie im Aufzug gekonnt die Hüllen fallen, um der Auslieferung an die Polizei zu entgehen. Sie flüchtet ganz nackt durch die Drehtür: »Skandal im Adlon«, meldet die Presse am nächsten Tag.
(Text: Filmarchiv Austria)

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  • Schauspieler:Sebastian Fischer, Nelly Borgeaud, Werner Hinz, Nadja Tiller, René Deltgen, Lola Müthel, u

  • Regie:Josef von Báky

  • Kamera:Fritz Arno Wagner, Walter Hrich

  • Autor:Hedda Adlon, Emil Burri

  • Musik:Georg Haentzschel

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