Hügel des Schreckens

 GB 1959

The Angry Hills

Thriller, Abenteuer, Action, Kriegsfilm / Antikriegsfilm 100 min.
5.80
Hügel des Schreckens

Robert Mitchum spielt die Hauptrolle in diesem spannenden Agenten-Thriller nach einem Roman von Leon Uris. Robert Aldrich (1918 - 1983) inszenierte hier eindrucksvoll dramatisches Spannungskino mit zeitgeschichtlichem Hintergrund.

Der amerikanische Kriegskorrespondent Mike Morrison (Robert Mitchum) gerät in große Bedrängnis, als ihm im Frühjahr 1941 in Athen, kurz vor dem Einmarsch der deutschen Truppen, unter dramatischen Umständen eine Liste mit Namen griechischer Widerstandskämpfer zugespielt wird. Sie ist für den britischen Geheimdienst bestimmt; Morrison soll sie aus dem Lande schaffen. Durch den Kollaborateur Tassos (Theodore Bikebperfahren die Deutschen, dass der amerikanische Journalist die Liste hat. Angeführt von dem Gestapo-Mann Heisler (Stanley Baker), machen sie Jagd auf ihn. Bei einem Bombenangriff verwundet, findet Morrison zunächst Unterschlupf in einem griechischen Bergdorf, wo sich die junge Eleftheria (Gia Scala) aufopfernd um ihn bemüht. Ein Versuch, Waffen für den Partisanenkampf zu beschaffen, nimmt ein blutiges Ende. Eleftheria bringt Morrison in ein Kloster; von dort gelangt er nach Piräus, wo ihm die attraktive Lisa (Elisabeth Mueller) helfen soll, mit einem Schiff nach Ägypten zu entkommen. Morrison zweifelt jedoch, ob er ihr trauen kann, da die junge Frau offensichtlich Kontakte zu seinem hartnäckigen Verfolger Heisler hat.

Details

Robert Mitchum,Elisabeth Mueller,Stanley Baker ua.
Robert Aldrich
A. I. Bezzerides

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Die Berge stehen auf
    Noch 14 Jahre nach Kriegsende beschäftigte sich Hollywood mit Themen aus dieser Zeit. Hier sind es die Nazi-Besatzer in Griechenland. Manche Szenen kommen uns heute allerdings etwas betulich, wenn nicht gar schwach vor. Mike Morrison (Robert Mitchum) verstrickt sich ungewollt als amerikanischer Reporter (mit zwei Fäusten) in Spionagegeschäfte mit der örtlichen Gestapo.
    Es ist manchmal eine etwas krude Story mit unklaren Details und Motiven der Gegner, bei der die Fronten zwischen Guten und Bösen nicht immer gleich erkennbar sind. Stanley Baker gibt wie so oft den Bösewicht, der am Ende doch noch sein liebendes Herz erkennt. Die einheimische Widerstandskämpferin Elfie (Gia Scala) und die von den Deutschen zur Mitarbeit gezwungene Lisa (bewusst mit der deutschen Schauspielerin Elisabeth Müller besetzt) helfen Mike eine geheime Agentenliste außer Landes zu schaffen. Lisa ist die einzige wirklich tragische Figur. Die Love Story wird in den Hintergrund gedrängt, um einer idealistischen Lösung zu weichen: Mike und Lisas Kinder entkommen. Die zusätzliche Hilfe, die Mike völlig unerwartet am Ende von Sebastian Cabot erhält, wirkt wie der ‘deus ex machina‘ der Antike.
    Erwähnenswert wohl noch (nach Drehbuch von Leon Uris ‘Die Berge stehen auf‘) die damals nicht unübliche Erschießung von Geiseln in einem griechischem Dorf als Vergeltungsmaßnahme.
    Etwas angestaubt, aber dennoch recht spannend.