I Robot - Fehler im System

 USA 2004

I, Robot

Thriller, Science Fiction, Action 115 min.
7.10
I Robot - Fehler im System

Im Jahr 2035 gehören Roboter zur Standardausstattung eines jeden Haushaltes. Erst nach einem Mord wird dem harmonischen Miteinander misstraut.

Das Jahr 2035. Hochentwickelte Roboter sind den Menschen Helfer und Untertan. Da geschieht ein Mord an einem Mitarbeiter der Firma U.S. Robotics.
Als Polizeidetektiv Del Spooner seine Ermittlungen aufnimmt, scheint es, dass ein Roboter in die Tat verwickelt ist. Doch das müßte unmöglich sein, denn ein eingebauter Verhaltenskodex verbietet Robotern, ihren Herren Schaden zuzufügen. Oder sind die Maschinen etwa in der Lage, ihre Programmierung selbst zu verändern?
Gemeinsam mit der auf Roboter spezialisierten Psychologin Dr. Susan Calvin sucht Spooner eine Antwort auf eine Frage, die das Schicksal der Menschheit verändern kann.

Altersempfehlung: ab 12

Details

Will Smith, Bridget Moynahan, Bruce Greenwood u.a.
Alex Proyas
Akiva Goldsman
Foxfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • net übertreiben bitte... *gg*
    najo, der film ist zwar gut aber nicht mehr als ein recht guter action-film... hab schon besseres gesehen. ;P schade, das er doch ein bissl zur action-orgie verkommt (ganz anders als das buch), aber das braucht man anscheinend ja heutzutage um viel geld einzuspielen!? wer gerne roboter sieht, kommt voll auf seine rechnung. *gg*

    Re:net übertreiben bitte... *g
    Ich kann wavez nur zustimmen. Kein wirklich besonderer Film, die Charakterisierung des Hauptprotagonisten ist mir ein bissl zu steriotyp gewesen, die Welt selber ist sehr schön umgesetzt und ich habe auch gefunden, daß der Film zu actionlastig war... Außerdem glaub ich nicht, dass in der Zukunft alle Audi fahren.

  • angenehm überrascht
    also ich wurde gleich zu beginn echt angenehm überrascht. bin mit einigen negativen kritiken vorbelastet ins kino gegangen und wurde wiedermal eines besseren belehrt. man sollte sich echt immer selbst ein bild machen.
    die story fand ich echt fein und nicht nur action,thrill und diverse kampfszenen pflastern diesen film, das war wahrscheinlich das was mir an dieser geschichte so gut gefallen hat.
    will smith wiedermal als gutgebauter, gut gekleideter schlagfertiger
    cop (die rolle steht ihm am besten(bad boys...)) versucht sich nicht nur mit muskelkraft dem vorerst unmöglichen unterfangen kampf mensch gg. maschine zu behaupten.
    die roboter teils sehr menschlich erschaffen mit einigen wirklich unglaublichen special effects waren aber eindeutig die attraktion des films.

    im grossen und ganzen ein film den man sich gerne ansieht und danach nicht einfach nach hause geht und am nächsten tag vergessen hat.
    kann ich nur weiterempfehlen!

    na dann ab ins kino und selbst ein bild machen!!!!!
    cu chris

  • einfach super - Teil 1
    I, Robot ¿ Fehler im System


    Endlich ein Roboterfilm, nach so vielen Erfolgen wie ¿Robocop¿ oder ¿A.I. ¿ Künstliche Intelligenz¿. Der Film dauert 115 Min, viel zu kurz für diese sehr gute Geschichte, was ich anfangs ja gar nicht glauben wollte, aber während des Filmes wurde ich besseren belehrt. Die Geschichte ist vom berühmten SF Schriftsteller
    Isaac Asimov inspiriert, der in den 40 er Jahren die Geschichte geschrieben hat, so ähnlich halt wie der Film ist die Originalstory, nur das sie eine Art Geschichtesammlung ist.

    Wir schreiben das Jahr Chicago, in 2035. Elektonenimpuls gesteuerte Plasma Wagen, die mit sprachgesteuerter Automatik fahren, denen das Tempo 160 mit plötzlichen Wendungen so viel ausmacht wie einem Känguruh das über einen Stein springt. Es ist die Zeit wo es Häuser gibt die eine Größe von 1.000 Metern erreicht haben, was heute erst einmal für Tokio in Planung wäre, und keiner weiß wie man das verwirklich soll. Waffen die so stark und effizient sind wie Panzerfäuste, nur das sie so groß wie eine Pistole sind. Fliegen ist etwas das sich in dieser Zeit langsam zur Realität mausert. Man hat alles sprachgesteuert, Computer, Videorekorder, Plasma TV Schirme die megadünn sind, 1 Bier kostet im Durchschnitt 20 ¿ 25 US $. Die Inflation war hoch, der Verdienst auch, die Armut dürfte viel besser sein als heut zu Tage, die Menschen haben gelernt die Kriminalität nicht zu verehren sondern den Frieden zu verehren, mehr als heute, man sieht keine Obdachlosen mehr, alles ist modernisiert, nur wegen einem Ding.

    Wegen einem Roboter, einer Generation, die NS ¿ 4, die fast jeder Haushalt hat, doch der NS ¿ 5 soll besser sein, er wird demnächst rauskommen, bald wird jeder 5. Bewohner des Landes einen haben, einen der sicher ist wie bei ¿Terminator¿, sie putzen, kochen, zeichnen, denken, gehen mit dem Hund Gassi, räumen zusammen, arbeiten wartungsfrei rund um die Uhr, haben eine kybernetische Künstliche Intelligenz im Kopf, einen Apparat den Dr. ALFRED LANNING (James Cromwell) entwickelt hat, wie die ganze Firma, und auch ein fast landesweit umspannendes sicherheits- und Kommunikationssystem das auch zum Uplink der neuesten Software für die Robotergenerationen dient. Roboter die absolut sicher sind, denn sie haben 3 Gesetze als oberste Direktive an die sie sich halten müssen.

    Gesetz Nr. 1:
    Ein Roboter darf einem menschlichen Wesen keinen Schaden zufügen oder durch Untätigkeit zulassen, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.

    Gesetz Nr. 2:
    Ein Roboter muss dem ihm von einem menschlichen Wesen gegebenen Befehl gehorchen - es sei denn, dies würde das Erste Gesetz der Robotik verletzen.

    Gesetz Nr. 3:
    Ein Roboter muss seine Existenz beschützen - es sei denn, dies würde das Erste oder das Zweite Gesetz der Robotik verletzen.

    Fast jeder Mensch hat einen Roboter, vertraut ihm blind. Nur einer nicht, Detektiv DEL SPOONER (Will Smith), einer der letzten Menschen die allem neumodischen gegenüber misstrauisch sind, die trotz der Gefahr nicht automatisch sondern manuell mit dem Auto fahren, hin und wieder oder ein Motorrad besitzen, die einen handgesteuerten DVD Player und eine handgesteuerte Stereoanlage besitzen.

    LAWRENCE ROBERTSON (Bruce Greenwood) ist der reichste Mensch der Welt, reicher als Bill Gates heute, und er ist der Herrscher, alleinige Aktionär von USR, der Firma die alle Roboter herstellt, die neuesten Softwarepakete entwickelt, und deren Firmengebäude das höchste im ganzen Lande ist, in der ganzen Stadt auf alle Fälle. In einer Stadt wo zwar der Lake Michigan längst ausgetrocknet ist, aber dafür so viel Technik existiert, das man jedem Menschen damit für das ganze Leben versorgen könnte, der gläserne Mensch ist ganz nahe gerückt.

    Keiner kann heute sagen wie die Zukunft aussieht, aber diese Geschichte zeigt deutlich wie es sein kann, wie wir abhängig sein werden von der Technik und auch teilweise welche negativen Auswirkungen das haben wird, das es noch mehr Arbeitslose geben müßte i

    spitzenmässig - Teil 3
    Das ganze Filmspektakel ist mit so fantastischen Effekten ausgestattet das man wirklich nicht um die Meinung herumkommt das die von Spiderman 2 noch in den Kinderschuhen gesteckt ist, denn sie ist so effektiv, und spannend, die Technik, die Effekte wie der ganze Film, und ich dachte mir die ganze Zeit das ist doch echt was ich sehe, und ich habe mich gewundert wieso der Film nicht in ein einfaches Action oder SF Genre abrutscht, sondern ein SF Film ist mit einer Menge von leisem Tiefgang die einem Stanley Kubrick gleich gekommen wäre.

    Ich fand es als sehr positiv das die Actionszenen nicht wie üblich in vielen Filmen den wesentlichen Teil des Filmes ausfüllten, sondern das die Charaktere der einzelnen Protagonisten im Vordergrund standen, und auch SONY der Roboter einen hatte, wenn man das so nennen würde. Und auch Will Smith ist als Schauspieler positiv hervorzuheben, weil er dieses Mal seine für mich unnötige unlustige lustige Klappe gehalten hat, die er in so vielen Amerikanischen Hau Drauf Mainstream Filmen dargestellt hat, die einfach nur nerven, weder lustig sind, sondern einfach nur blödprimitiv. Doch hier hat er einen guten Charakter dargestellt, auch wenn es ein bißchen übertrieben war, und ein paar Mal war er so richtig in Arnold Schwarzenegger Posen. Z.B als er sich duscht steht er so schön da, den linken Fuß vorne, den rechten zurück hält sich an der Wand an, das man seinen Schwanz nicht sieht, seinen Arsch auch nicht, was einigen Jugendlichen Mädchen nicht so gefallen hat wie ich leider mitbekommen habe, aber das war nur kurz, essen tut er natürlich von seiner geliebten Großmutter den Süßkartoffelkuchen die als bibelgläubige Obdachlosen spendet, und hin und wieder was vom Sprachstapel läßt was einem Philosophen gleich kommen würde.

    Aber das sind nur Kleinigkeiten, die nicht so ganz erwähnenswert waren, denn der Film besticht so sehr durch die Optik, die Geschichte, und das obwohl er der Vorlage gar nicht so sehr gerecht wird. Was ich gut fand oder selten noch bis dahin gesehen das ein Roboter dem Hauptdarsteller die Show stiehlt was auch sehr gut war, da beabsichtigt und gut dargestellt, da dieser Roboter durch seine positive Mimik die immer im Hintergrund blieb, durch seine gelartige Maske einen immens menschlichen Ausdruck hat. Das war einfach gut.

    Der Film schafft die Referenz in Sachen Effekte durch eine grandiose beispiellose Verschmelzung spielend und zeigt den Filmschaffenden die kalte Schulter. Positiv zu bewerten ist Bruce Greenwood, der leider eine zu kurze Rolle hatte, und das bißchen zwar gut darstellte aber zu kurz war. Er hat irgendwie eine so gewisse Mimik die ein schnulziges Lächeln mit einem verschmitzen Gaunerblick vereinbart und dem Zuseher einfach ein gutes Gefühl in den Bauch gibt. Jedenfalls hat der Film mehr Tiefgang als so mancher andere Blockbuster und mich wundert wieso er bis dato in den Staaten nur 140 Millionen $ eingespielt hat.

    Ich kann den Film auf alle Fälle jedem empfehlen da er für jede Altersklasse was bietet, und nirgends in einem Genre zu viel ist und auch nicht direkt nur beheimatet ist, er schafft es, trotz dem Verlassen von der Story von Asimov alles in einem positiven Kern zu vereinbaren der sehr gut geworden ist.

    94,55 von 100

    Super - Teil 2
    Keiner kann heute sagen wie die Zukunft aussieht, aber diese Geschichte zeigt deutlich wie es sein kann, wie wir abhängig sein werden von der Technik und auch teilweise welche negativen Auswirkungen das haben wird, das es noch mehr Arbeitslose geben müßte ist klar, doch in diesem Film sieht man keine davon, genauso wie man keine Armen, Obdachlosen, Natursektliebhaber, Irre, Mörder sieht, keine Leute die Durchfall haben, und am Scheißhaus ein Lexikon lesen.

    DEL jedenfalls hört von seinem Freund ALFRED das er vom 10. Stock im USR Gebäude gestürzt ist, und tot sei, sein Freund, ein sehr guter. Er hat keinen Menschen mehr auf dieser Welt, außer seiner Großmutter die fantastisch kochen kann. Er nimmt alleine die Ermittlungen auf, weil in seiner Dienststelle das ganze schnell abgetan wird, doch er glaubt nicht an den Selbstmord, nicht einmal als ein automatisiertes sprach und Antwortgesteuertes Hologramm als Beweis vorliegt. Sein 1. Gedanke, wieso liegt im Büro von ALFRED das Buch ¿Hänsel und Gretel¿ ?

    Als er das Büro inspiziert, ihm zur Seite wurde die Programmiererin, und modellförmige zuckersüße SUSAN CALVIN gestellt, die engste Mitarbeiterin von ROBERTSON, springt auf einmal ein NS ¿ 5 aus einem Versteck hervor, den sie fast nicht einfangen können, erst durch einer langen Verfolgungsjagd, die so fantastisch animiert wurde das ich die ganze Zeit meine Freundin sanft mit meinen Stahlkappenbesetzen Arbeitsschuhen anstieß, Ihr den Mund zuhielt da sie schrie weil sich durch meine leichten Schläge auf Ihr Schienbein einige Krampfadern verselbstständigten, und am Boden herumhingen und Ihr dauernd sagen mußte wie supertoll das ganze doch ist, bis ich draufkam, dass dieses gar nicht meine Freundin war, sondern meine leicht übergewichtige 400 Kg schwere Schwägerin die 2000 bei den Olympischen Sommerspielen in Sydney den 2. Platz beim Gewichtheben gemacht hat, sie ist aus der Mongolei, leicht erregbar und hat immer ein 3 Meter langes Buttermesser bei sich mit der sie mich versuchte zu köpfen. Gelang Ihr natürlich nicht, nicht so ganz.

    DEL haßt Roboter, er will sie alle vernichtet sehen, sein Haß ist begründet auf einem vergangenem Erlebnis das er nicht verarbeiten konnte, und bis er den NS ¿ 5 findet, ihn verhört und erfährt das er träumen kann, und SONY heißt wird der Film erst richtig spannend, und da fängt die Story an nicht nur richtig tiefgründig zu werden, sondern entwickelt auch einen gewissen Kern der den Zuseher sehr gebannt zusehen ließ.

    Die Storyline des Filmes ist einfach erklärt mit dem Satz, Haben Roboter eine Seele? Können sie träumen? Können sie fühlen, denken, selbst entscheiden? ALFRED hat mit dem NS-5 der neuesten Generation etwas entwickelt das einem Data in Star Trek - The next Generation gleich kommt, eine Art Vorstufe, die mich an ihn sehr frappant erinnert, und weitergedacht an eine Art Präexistenz der Maschinenwelt in Matrix denken läßt.
    Wie fing alles an, wieso hat jeder auf dieser Welt eigentlich einen Computer? Sollten manche unnötige Leute einfach keinen haben? Wie Saddam Hussein, Bin Laden, George Bush, einfach ein paar so unnötige Ungeziefertypen? Sollten wir schon soweit sein das wir den Kühlschrank öffnen und für die Freundin einen Bananengeruchangetriebenen Vibrator bestellen können, während das Kühlfach die 81. Symphonie von Beethoven in ungeschnittener Fassung vorsingt, mit Indischen Esperanto Untertiteln und dabei einem 289 Kochrezepte aus dem Mediterranem Raum vorliest, und man muß einfach nichts mehr machen außer schlafen, aufstehen, essen, Geld ausgeben und schlafen sich legen?

    Das ganze Filmspektakel ist mit so fantastischen Effekten ausgestattet das man wirklich nicht um die Meinung herumkommt das die von Spiderman 2 noch in den Kinderschuhen gesteckt ist, denn sie ist so effektiv, und spannend, die Technik, die Effekte wie der ganze Film, und ich dachte mir die ganze Zeit das ist doch echt was ich sehe, und ich habe mich gewundert wieso der Film nicht in ein einfaches Action od

  • Guter Actionfilm
    Kein Film den man sehen muss - aber einer den man sehen kann. Bietet gute Action und den einen oder anderen Scherz.

  • Kitschig?
    Obwohl ich Will Smith Fan bin, fand ich den Film recht bescheiden. Da man bei solchen Filmen sowieso mit der Grundeinstellung "achte nicht auf genaue details (z.B. welche frisur afro amerikaner in 30 jahren haben) sondern genieße den film" gehen muss, hab ich mich auf die Spezial Effekte gefreut, die zwar gut, aber auch teilweise maßlos übertrieben waren. Seltsamer weise hat mir die Story enorm gefallen. Es war wirklich alles gut durchdacht, vorallem das Ende, leider scheiterte es aber an der Umsetzung. Auf alle Fälle für Leute zu empfehlen, die auch wegen der Story ins Kino gehen.

    Re:Kitschig?
    da empfielt es sich dann auch die romane von asimov (nach dessen buch dieser film ge-rip-offt wurde) zu lesen, dessen stories ganz ohne eine, die phantasie bevormundende bebilderung auch ganz heftig fetzen!

  • "Smith-ismen" & mehr
    ACHTUNG: Spoiler im text.

    Asmiov dreht sich im grab um, die Fans steigen auf die barrikaden. Was proyas auf die leinwand bringt hat außer ein paar aus diversen stories und romanen zusammengeklaubten ideen und charakteren mit Dr A nix zu tun. Will smiths charakter ist an elijah bailey angelehnt, der aber nie auf susan calvin trifft. calvin ist im original eine brilliante aber unattraktive alte jungfer, lanning alles andere als tot, sonny klaut bei Daneel Olivaw, und VIKI soll wohl sowas wie die großen computaplexe(?) aus der letzten story des I, Robot-buchs sein.

    Das wichtigste aber: Die ganze idee hinter Asimovs roboter-stories ist, dass die roboter NICHT gegen ihre Schöpfer aufbegehern. Asimov war der pionier dieses konzeptes; bis er anfing, seine stories zu schreiben, endetete jede roboter-story unweigerlich mit roboter-revolte und meistens mit der vernichtung der menschheit. Bevor es roboter gab, gabs das selbe mit golems und natürlich mit frankensteins monster. Asimov gibt dem ganzen daher auch den recht passenden namen "frankenstein-komplex" (wird im film kurz erwähnt). Die drei robotergesetze sind die sicherheitsvorkehrung, die genau das verhindern soll - und sind auf hardware-level implementiert. Roboter, die die drei gesetze per uplink overrulen können (also auf software-ebene), sind entgegen allen grundannahmen der asimovschen roboter-philosophie. - Und damit führt sich die story selbst ad absurdum.

    Jetzt die frage, ob das notwendigerweise schlecht ist: Nein, ist es nicht. Der film funktioniert, denkt man dabei nicht an die verfilmung von Asimov-stoff, im großen und ganzen wunderbar. Will smith spielt eine upgedatete version des MIB-charakters - soll heißen, will smith - ist aber einerseits erwachsener und andererseits etwas zurückhaltender. Mit Smith-ismen hät er sich zum glück weitgehend zurück, kann sich aber (als executive producer) den einen oder anderen nicht verkneifen. Ist aber gundsätzlich nicht schlecht und lockert den film auf. Bridget moynahan gewinnt keinen oscar, spielt aber astrein. James cromwell ist leider angesichts seiner geringen screentime etwas verschwendet, die performance ist aber natürlich einwandfrei wie immer. Als actionfilm lässt i, robot nichts vermissen.

    Proyas hingegen enttäuscht etwas. Vergleicht man - was die meisten tun - i, robot mit dark city, fallen die gemeinsamkeiten im setdesign auf. Leider hat proyas sich aber zu sehr an minority report orientiert, und zwar mit der absicht, um jeden preis anders auszusehen. Das führt einerseits zu einigen seltsamen ausgeburten wie der auto-park-maschine, andrerseits zu einem etwas unausgegorenen look, etwa calvins wohnung. Die CG ist mit ausnahme der roboter eher schwach, stört aber nicht so wie zB in hulk oder van helsing.

    Alles in allem: Als film gut, als literaturverfilmung erbärmlich. Bliebe noch zu hoffen, dass hollywood die foundation-serie nicht zu eye-candy verarbeitet.

    @ georg
    Weiß jetzt nicht, welche geschichte du meinst (ist schon eine weile her, dass ich die roboterstories gelesen hab, und ich kenne die titel nur auf englisch), aber du hast natürlich recht; die bücher aus den 80ern handeln fast ausschließlich von der zwiespätligkeit bei der auslegung des ersten gesetzes (siehe Robots And Empire). Und genau das abgewandelte erste gestz (menschheit) wird ja dann zu Asimovs "zeroth law". So gesehen hält sich der film überraschend gut an die robotergesetze.

    Mein problem war nur, das mir die story zu "un-asimovsch" war. Genau die sache mit menschheit einsperren war einfach schon viel zu oft da (terminator, matrix und ungefähr eine milliarde b-movies), und ich glaube, das sich asimov gegen so ein drehbuch aufgelehnt hätte. Das ist aber natürlich eines jeden eigene auslegungssache.

    Re:
    Hallo roc nathan

    Ich muß Dir wiedersprechen. In der Story "...daß du seiner eingedenk bist" denk Asimov bereits an das es passieren kann das die Roboter sich selbst als die besseren Menschen sehen. Auserdem hat Asimov Geschichten geschrieben in der ein Computer der auch den 3 Gesetzen unterliegt Weltregent ist. Bei ihm wurden nur Mensch durch Menschheit ersetzt. Und da jede Entscheidung irgendjemanden Schadet mußte er abwegen.
    Im Buch ist er halt nicht zu dem Schluß gekommen das man die Menschheit einsperren muß, aber von der Logik währe es möglich gewesen.

    Grüße Georg

    Anmerkung
    Sag mal, erschrickst du nicht vor dir selbst, wenn du dir deinen Schreibstil anschaust (technizistischer Deutsch-Englich-Brei und fast durchgängige Kleinschreibung)???

  • Anstrengende Kinobesuche Pt.X
    ¿I, Robot¿ beginnt und sofort haben wir ein vertrautes Gefühl. Das kennen wir doch. Roboter haben schon zuvor in anderen, besseren Filmen Aufstände geübt. Korrupte Firmen stellten Maschinen her, die dem Wohl der Menschheit dienen sollten und dann nicht mal den Abwasch erledigen können.

    Diese Sci-Fi Geschichten von Philip K. Dick oder in diesem Fall Asimov bauen irgendwie alle auf dem Gedanken einer intelligenten Rasse von Maschinen auf. Während diese einerseits Gefühle bekommen und andererseits lässig als Symbole in sozialpolitischen Allegorien herhalten können, muss meist ein einziger Mann gegen das System kämpfen. ¿Blade Runner¿ hat das vor 20 Jahren besser gemacht und gut drei Viertel der Thematik erledigt. U.a. ¿Minority Report¿ trug den Rest dazu bei. Solange die Idee intelligenter Maschinen nicht in einen neuem Kontext präsentiert wird, gibt es da nichts mehr zu sagen.

    Davon lässt sich Produzent und Hauptdarsteller Will Smith aber nicht stören. Mit gestähltem Körper und grimmiger Miene kämpft er mit allerlei Feuerwaffen gegen heranstürmende Roboter. Das ist vor allem im Finale eine wunderhübsche Zuckerwatte fürs Auge, trägt aber keine dramatische Tiefe. Zu herkömmlich entwickelt sich die Handlung.

    Die Welt Chicagos im Jahre 2035 ist unpräzise und computergeneriert. Dem Roboter Sonny, der in Investigation eine wichtige Rolle spielt, fehlen die nötigen Regeln, damit er eine Maschine bleibt. Die menschlichen Züge machen ihn zu einem ungefragten Sidekick.

    Alex Proyas hat den genialen ¿Dark City¿ gemacht, doch hier wirkt er abwesend. Den Film könnte irgendwer gemacht haben, vielleicht sogar ein Roboter.

  • Mist ! keine modems mehr ..
    Habe hier ein US Robotics modem. Soll das heissen 2035 gibt es dann keine Modems mehr ;-) ?

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