Im Lohmgrund

 DDR 1976
Dokumentation 
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Jürgen Böttcher, der so viele Filme über Arbeit und Arbeiter gemacht hat, berichtet auch in Im Lohmgrund, wo Kunst produziert wird: in erster Linie von arbeitenden Menschen. Einen Sommer lang beobachteten er und Thomas Plenert die Steinbildhauer, die im schönen Lohmgrund ihre Figuren aus dem Stein schlagen, doch was sie zeigen, sind alltägliche Handgriffe, ist prosaische Arbeit, Anstrengung, Geduld, Freundlichkeit. Kunst braucht Zeit, Arbeit, Muße, und die Männer in den Badehosen, die schwitzend am Stein arbeiten, heiter, lässig, selbstbewusst, reden vom Wetter oder über die wilden Apfelbäume, von Kunst eigentlich nie. Böttcher und Plenert sind dem Geheimnis, wie aus täglicher Arbeit Kunst entsteht, auf der Spur. Das Geheimnis wird entschleiert und letztlich doch nie greifbar. Aber wenn am Ende die fertige Figur im Tal steht, um dann auf einen Laster geladen und abgefahren zu werden, ist es doch da, das Wunder: Wie eine Königin gleitet sie hoch oben dahin, durch die Kronen der herbstlich bunten Bäume.

Details

Rolf Römer (Alfred, genannt Ab| Monika Hildebrand (Lisa, genannt Li), Paul Eichbaum (Mogub| Holger Mahlich (Hans), Renate Reinecke (Rita), Ruth Kommerell (Mutter), Walter Stolp (Kaderleiter), Werner Kanitz (Napoleon), Ingo Koster (Heinz), Anita Okon (Sylvi), Ralf Winkler (Freund)
JÜRGEN BÖTTCHER
Chilenische Originalmusik, Johann Sebastian Bach
Thomas Plenert
Jürgen Böttcher
Progress Filmverleih

Kritiken

Kinoprogramm

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