Immer wieder Achterbahn - Leben zwischen Manie und Depression

 D 2008
Dokumentation 60 min.
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Ein Jahr lang begleitet der Dokumentarfilm drei Menschen mit einer bipolaren Erkrankung.

In manischen Phasen hat Lena schon Türen eingetreten; in depressiven Phasen versuchte sie mehrmals, sich das Leben zu nehmen. Für ihren Mann und die drei Kinder, aber auch für sie selbst "die Hölle".

Jakob war in seinem Glauben, er sei Agent, so überzeugend, dass sich mehrere Geheimdienste und die Polizei mit ihm beschäftigten. Aber alles, was er sich beruflich aufgebaut hatte, wurde durch seine Erkrankung zerstört.

Die Studentin Sandra verlässt in ihren depressiven Phasen monatelang nicht das Haus. Es dauerte zehn Jahre, bis auch ihre manischen Phasen als die andere Seite ihrer Erkrankung erkannt und behandelt wurden.

Ein Jahr lang begleitet der Dokumentarfilm drei Menschen mit einer bipolaren Erkrankung. Behutsam porträtiert er den Alltag der Betroffenen, zeigt Depressionen und Manien, die sich mit Phasen der Normalität abwechseln. Es sind Geschichten von Menschen, die nicht aufgeben, obwohl die Krankheit ihre Lebensplanung mehrfach zerstört hat.

Seelische Erkrankungen und psychische Zusammenbrüche sind immer noch Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Fast immer stoßen Betroffene und Angehörige auf eine Mauer des Schweigens - über seelisches Leiden wird nicht gern gesprochen. Und dabei kann es jede/n treffen. Mit dieser Filmreihe wollen wir seelische Erkrankungen zum Gesprächsthema machen, informieren, aufklären und sensibilisieren.

Details

Thomas Gill, Brigitta Schülke

Kritiken

Kinoprogramm

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