Inn Kurzfilmfestival Braunau 2017 Block Studentenfilme

 
Kurzfilm, Dokumentation 142 min.
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Die Last der Erinnerung
Deutschland, Österreich 2016 - Regie: Albert Meisl - Filmlänge: ca. 19 Minuten
Herr Fitzthum, ein junger aufstrebender Musikwissenschaftler, wird zu dem nicht mehr ganz so jungen Musikwissenschaftler Herrn Szabo entsandt. Er soll in dessen Wohnung nach einem wertvollen Notenblatt forschen, das dieser vor Jahren für eine nie fertiggestellte Dissertation ausgeliehen hat. Szabo ist in seiner Kleinstwohnung jedoch unter der Last von zahllosen Archivalien psychisch zusammengebrochen und zwingt Fitzthum immer tiefer in seine dysfunktionalen Lebenssysteme hinein.

Fremd
Deutschland 2016 - Regie: Jonathan Behr - Filmlänge: ca. 15 Minuten
Farah und ihre große Schwester Alima liegen gemeinsam in einem kleinen Bett. Eng aneinander gedrückt versuchen sie, sich von der unbekannten Bedrohung, über die sogar schon in der Schule geredet wird, abzulenken. Doch mitten in der Nacht klopft es an die Tür - und die kleine Familie erwartet keinen Besuch. „Fremde" basiert auf der UNICEF-Studie „Stilles Leid" und verarbeitet das Schicksal vieler Kinder in Deutschland.

Liftboy
Deutschland 2016 - Regie: Anne Heinze - Filmlänge: ca. 12 Minuten
So klingen für Joe gestorbene Zukunftsträume. Nacht für Nacht sitzt er seine nicht enden wollenden Schichten in der schäbigen Provinz-Tankstelle ab. Tropfende Zapfsäulen anstelle feiner Künste. Als er jedoch auf einen asthmatischen Räuber trifft, scheinen Joe's Zukunftsaussichten plötzlich in ganz anderem Licht- und nicht nur seine eigenen. Es braucht nur etwas mehr Kaffee und ein kleines Plüsch-Schwein.

Pakan
Deutschland 2016 - Regie: Imanuel Thallinger - Filmlänge: ca. 8 Minuten
Die einst fruchtbare Landschaft ist einer Wüste gewichen. Die Sonne hat der Erde das Wasser entzogen und zerstört nach und nach jedes Leben. Pakan, einer der letzten überlebenden seines Stammes, wird auf eine Reise durch die Wüste geschickt, um sein Volk zu retten. Ihm wird eine geheimnisvolle Schatulle mitgegeben.

Zarte Momente
Deutschland 2017 - Regie: Sabrina Mertens - Filmlänge: ca. 7 Minuten
Die einsame Jobcentermitarbeiterin Ute trifft den arbeitslosen Jens in der Kuschelgruppe. Wird diese bitter-flauschige Begegnung eine Zukunft haben?

PAUSE - 20 Minuten

Two Tickets for Loverboy
Österreich 2017 - Regie: Stefan Sauer - Filmlänge: ca. 6 Minuten
Jess ist auf dem Weg in ihr Stammkino, wo sie sich mit ihrem Freund verabredet hat. Die beiden wollen sich den neuesten Horrorfilm ansehen. Hinter einem kleinen Schalter sitzt der einzige Mitarbeiter des Kinos und liest ein Buch.

djuma/freitag
Österreich 2017 - Regie: Alexander Peskador - Filmlänge: ca. 21 Minuten
Max, Marius und Marie leben zu dritt in einer Wohngemeinschaft. Das Geld reicht nicht für die Miete, also muss ein vierter Mitbewohner her. Dieser ist auch schnell gefunden, doch eine behagliche Atmosphäre will sich trotzdem nicht so recht einstellen, da eine Reihe mysteriöser Fragen nicht aufhört, die drei Studierenden zu beschäftigen: Warum trinkt ihr neuer Mitbewohner so wenig? Warum liegt plötzlich eine Ausgabe des Korans in ihrer Wohnung? Und woran bastelt ihr neues WG Mitglied mitten in der Nacht?

The Swelling
Deutschland 2016 - Regie: Tom Bewiloua - Filmlänge: ca. 15 Minuten
In einer nahen Zukunft. Überwachung ist omnipräsent. Kameras und Drohnen gehören, wie Ampeln, zum gewohnten Stadtbild. Der Himmel ist grau und die Umwelt wirkt abgestorben. Hier lebt "X-33" in einem heruntergekommenen Wohnblock, wo seltsame Dinge geschehen. Ein merkwürdiges und pulsierendes beulenartiges Gebilde in der Wand folgt ihm permanent auf Schritt und Tritt. Dabei verfällt "X-33" immer mehr in einen alptraumhaften Verfolgungswahn. Ist sein Verfolger real? Und wenn ja: Wird er ihn wieder los?

Glückskind
Deutschland 2016 - Regie: Samuel Auer - Filmlänge: ca. 5 Minuten
"Glückskind" ist ein Portrait des Berliner Künstlers, Kolja Kugler, der Skulpturen und Roboter aus Schrott baut.

Samosa
Österreich 2017 - Regie: Albin Wildner - Filmlänge: ca. 13 Minuten
Zwischen familiären Verpflichtungen, arbeitet Stella früh morgens in einer Bar, um sich ein Studium zu finanzieren. Als lange nach Sperrstunde plötzlich ein ungebetener Gast erscheint, muss sie diesen vor ihrem Chef verstecken. SAMOSA ist ein Film über den Konflikt zwischen traditionellen Strukturen und dem eigenen individuellen Weg, über Machtverhältnisse und die Kraft zu seiner persönlichen Grenze stehen zu können.

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