Jankl der Schmid

USA, 1937

Drama

Jiddisches Drama um einen Schmied, der sich weigert, ein kränkelnden Waisenmädchen zu heiraten.

Das naturalistische Theaterstück, das dem Film zugrundeliegt, war eines der ersten jiddischen Dramen, das eine psychologische Studie der physischen Leidenschaft bot. Und auch in seinem visuellen Stil steht Jankl den expressionistischen film noirs und Thrillern, die Ulmer in den 40er Jahren in Hollywood drehte, näher als Grine Felder. Die Handlung des Films dreht sich um die Flirts des Schmiedes und seine geplante Heirat mit dem kränkelnden Waisenmädchen Tamara. Anfänglich ist Jankl fest entschlossen, seine Freiheit zu bewahren: "Warum altbackenes Brot essen, wenn ich frische Brötchen haben kann?", scherzt er. "Eines Tages wirst du daran ersticken", warnt ihn die unabhängige schadchente, die Heiratsvermittlerin.

Jüdische Filmwoche 2001

  • Schauspieler:Moishe Oysher, Miriam Riselle, Florence Weiss, Anna Appel, Ben-Zwi Baratoff, Michael Goldstein, Lea Noemi, Max Vodnoy, Luba Vesoly, Yudel Dubinsky, Luba Rymer, Benjamin Fishbein, Herschel Bernardi

  • Regie:Edgar G. Ulmer

  • Kamera:William Miller

  • Autor:David Pinski

  • Musik:Jacob Weinberg

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