Jet Lag - Oder wo die Liebe hinfliegt

 Frankreich 2002

Décalage horaire

Romanze, Komödie 85 min.
6.20
film.at poster

Ein Gourmet-Koch und eine Kosmetikerin stranden am Paris Airport Charles de Gaulle.

Rose (Juliette Binoche), Kosmetikerin mit einem billigen One-Way-Ticket nach Mexiko, ist auf der Flucht vor einem Kerl, den sie nicht mehr lieben will. Félix (Jean Reno), Ex-Gourmetkoch und nun Anbieter nobler Tiefkühlkost mit einem Erste-Klasse-Ticket nach München, jagt einer Frau hinterher, die vor ihm die Flucht ergriffen hat. Sowohl hinter ihrem grell überschminkten Gesicht als auch hinter seiner tiefgefrorenen Miene lauert ein mittelschwerer Nervenzusammenbruch. Und der Zufall will, dass ausgerechnet diese beiden die Nacht im selben Hotelzimmer zubringen müssen. Und dann geschieht etwas, was beide niemals für möglich gehalten hätten...

Details

Juliette Binoche, Jean Reno, Sergi Lopez, Scali Delpeyrat
Daniele Thompson
Eric Serra
Patrick Blossier
Daniele Thompson, Christopher Thompson
Tobis Film

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Abflug verschoben
    Danièle Thompson hat bewiesen, dass man eine Liebeskomödie ohne Schnackseln machen kann. Mit zwei großartigen Darstellern: Juliette Binoche als aufgebretzelte Kosmetikerin und Jean Reno mit vollem Haupthaar als kochender Gastronom. Das Zusammentreffen ist zwar etwas konstruiert, tut aber der Story keinen Abbruch, weil sie mit viel Charme und Esprit rüberkommt. Seht subtil kommen sich die beiden im Hotelzimmer allmählich näher, indem sie sich gegenseitig ‘aufschließen‘; mit einem Touch Theatralik, wofür die Binoche zuständig ist, die bei Freundlichkeit immer weinen muss. Sie hat stets ‘Mitleid mit den ‘Arschlöchern‘, die ihr wehtun‘. Dabei ist Reno alles anders als ein… Er erklärt ihr die unterschiedlichen Fleischsorten und dass der ‘Ochse nicht der Vater des Kalbes‘ gewesen sein kann. So kocht er sich quasi in ihr Herz. Nett, wenn beide jede sexuelle Intention leugnen, aber vor Lust brennen. Das muss man erst einmal bringen. Jean Reno steht urplötzlich in der Tür wie ein Fels.
    Da passt auch der intelligente Schluss dazu. Sie geht und fliegt ohne Abschied nach Acapulco, er sagt zum Kellner ‘Ich hab‘ Probleme mit dem Frühstück‘. Er, Felix, weiß auch warum sie Rosa heißt. Drum wird in Acapulco ein Schild hochgehalten mit der Aufschrift: ‘Rosa‘ und sein Handy hat sie ja auch. So hatten sie sich kennen gelernt. Der Kreis schließt sich wieder bei diesem intelligenten Happy End ohne letzte Erfüllung aber mit Aussicht auf den Himmel. Vorschlag von Felix ‘Das Leben beginn, da wo der Film endet. Gehen wir also aus dem Kino.‘ Gute französische Comedy Tradition.

  • Nett - anschauen
    Juliette und Jean raffen sich in typisch französischer Filmmanier zu einer romantischen Liebeskomödie auf, die Euch hoffentlich auch gefallen wird.