Jugofilm

1997

Drama

Mit seiner Off-Erzählung, seinen Erinnerungsbildern und Traumsequenzen beschreibt Jugofilm auf das Eindrücklichste, wie Krieg die Menschen verunstaltet.

Min.88

Vojvodina 1960. Erinnerungen an eine fröhliche Kindheit. Wien 1991. »Einen Serben kann man nicht umbringen«, behauptet Vater Bora selbstsicher, als er erfährt, dass sein Sohn Sasa, der die Großmutter nach Wien holen sollte, zwangsrekrutiert wurde. Nach Monaten kommt Sascha heim und schweigt, aber in seinem Kopf hämmern Fragen von unschuldigen Toten, die nicht nach Rache, sondern nach Recht rufen. Ganz langsam offenbart sich der medial-politische Nationalitätenwahn auch im Mikrokosmos einer Serbisch-Wienerischen Gastarbeiterfamilie als Viruskrankheit mit selbstzerstörerischem Potenzial. (or)

Betroffene konnten zur Mitarbeít bewegt werden.In diesem Film geht es nicht darum Jugoslawien, wieder auferstehen zu lassen, sondern an den Punkt zu bringen an dem alles begonnen hatte, vor dem ganzen Wahnsinn.

IMDb: 7.1

  • Regie:Goran Rebic

  • Kamera:Jerzy Palacz

  • Autor:Goran Rebic

  • Musik:Andi Haller and the Lonesome Andi Haller Band

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Jugofilm

1/2