Jump!

 A/GB 2008
Drama 01.05.2008 119 min.
6.20
film.at poster

Der Film erzählt die dramatischen Erlebnisse des jungen, später weltberühmten, Fotografen Philippe Halsmann im Österreich der 30er Jahre.

10. September 1928: Im Tiroler Zillertal ereignet sich ein Unfall, der zu einem spektakulären Indizienprozess führt und weit über die Grenzen Österreichs hinaus für Aufsehen sorgt. Der aus Riga stammende jüdische Zahnarzt Morduch Halsmann (Heinz Hoenig) unternimmt mit seinem 22-jährigen Sohn Philippe (Ben Silverstone) eine Bergtour. Morduch Halsmann kommt bei dieser Wanderung ums Leben. Die Version seines Sohnes lautet: Der Vater ist abgestürzt.
Philippe Halsmann wird wegen Verdachts auf Vatermord verhaftet. Seinem Anwalt (Patrick Swayze) gelingt es mit Hilfe prominenter Fürsprecher wie Siegmund Freud, Albert Einstein und Thomas Mann schließlich doch eine Begnadigung für den Delinquenten zu erkämpfen.
Halsman flüchtet später nach New York. Er fotografiert über 100 Titelseiten für LIFE Magazin. Mit seinen Portraits von Marylin Monroe, Richard Nixon und vielen weiteren Prominenten seiner Zeit wird er weltberühmt. Seine "JUMP-Fotos" sind bis heute Kult.

Details

Patrick Swayze, Ben Silverstone, Martine McCutcheon, Heinz Hoenig, Anja Kruse
Joshua Sinclair
Kevin Kaska
Joshua Sinclair
LWB Media

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • jump
    jump ist wirklich ein packender spielfilm. wie ich gelesen habe ist er von österreichern gedreht worden und wirklich ein beispiel dafür wie man auch hier ein wirklich spannendes drama machen kann. unbedingt ansehen - es lohnt sich.

    Re:Re:jump
    @ Klaus:

    Leider bemerkt man gerade bei der Austattung, wie billig der Film gemacht wurde: So wird am Anfang des Films ein IKEA-Tischventilator ("Taifun") groß ins Bild gerückt. Der hat zwar ein Retro-Design, stammt aber garantiert nicht aus den 50er-Jahren.

    Auch das Riesenrad, das man in einer in Szene in Wien im Hintergrund erkennen kann, paßt so nicht in die Zeit: Erst nach dem Zweiten Weltkrieg trägt es nur mehr 15 Gondeln, vorher war es noch voll bestückt.

    Im Abspann wird man dann auch noch mit falschen Informationen versorgt: Die Gerichtsakten wurden nicht unter "Verschluß gehalten", sondern sind in Österreich prinzipiell nicht öffentlich zugänglich.

    Re:jump
    Mir hat der Film nicht gefallen, weil er mir zu amerikanisch war. Das fängt beim Vorstellen an ("Dr. Pressburger!" - "Nennen Sie mich Richard." - sowas geht nur im Englischen) und geht bis zum Prozessablauf, der mit Richter als "Schiedsrichter" und Verhör und Kreuzverhör zwar filmisch sehr viel Dramatik bietet, aber eben nur in den USA so abläuft.

    Re:jump
    hollywood nennt "Marketing-Budgets", die echten Zahlen werden nicht preisgegeben - warum auch? Ist von 50 oder 100 Mio die Rede kannst du davon ausgehen, dass es die Hälfte oder ein Drittel kostete. Dies ist einfach nur Werbung, man geht davon aus, dass ein potentieller Zuseher einem Film mit hohem Budget auch hohe Qualität zuschreibt. Hat lange funktioniert. Bis die Indi-Filme mit ihren geringen Budgets und hoher Qulität immer mehr Furore machten ... Nun kann auch mit einem besonders niedrigem Budget "Werbung" gemacht werden, da auch damit Qualität assoziiert wird. Fazit: wahrscheinlich wird bei dem Zahlen über- oder untertrieben, je nachdem wie man sich am Markt positionieren möchte.

    Re:jump
    Er sehr gut realisiert und ich persönlich finde ein Must See Film.
    Man kennt zwar das der Film nur 6 Mill. Euro kostete und nicht wie wenn er in Hollywood gemacht werden würde 50 Mill $.

    Doch die Kullissen usw. wurde gut gemacht!