Karakter

 NL 1999
Komödie 25.01.2002 119 min.
7.80
Karakter

Die Geschichte enes niederländischen Anwalts, de sich aus kleinen Verhältnissen hochgearbeitet hat.

1938: Der frischgebackene Anwalt Acob Katadreuffe wird in Rotterdam verhaftet. Er soll den banker Dreverhaven ermordet haben. In Rückblenden erzählt der Film die kraftvolle und epische Geschichte des jungen Anwalts, der sich aus kleinen Verhältnissen hochgearbeitet hat, seiner Mutter, einer alleinerziehenden, ledigen Haushälterin und seinem leiblichen Vater, dem Banker Dreverhaven.

Mike van Diem wurde für seinen Debütfilm, den er nach der populären Romanvorlage des Autors Ferdinand Bordewijk drehte, 1998 mit dem Oscar als bester fremdspachiger Film ausgezeichnet

Details

Fedja van Huêt, Jan Decleir, Betty Schuurmann
Mike van Diem
Paleis van Boem
Rogier Stoffers
Mike van Diem, Laurens Geels, Ruud van Megen

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Bekenntnisse eines Aufsteigers
    Das Vater-Sohn Drama wird in düsteren Farben, mit viel Regen geschildert. Bei dieser Tragödie weint selbst der Himmel. Es ist ein wirtschaftlicher und juristischer Machtkampf zwischen dem unehelichen Sohn Jakob und dem Gerichtsvollzieher Dreverhaven, der seine Vaterschaft nicht anerkennen will. Stattdessen piesackt er ihn immer wieder mit Begleichung von Schulden und kann aber dessen Aufstieg zum Anwalt nicht verhindern (so er es denn jemals wirklich vorgehabt hätte). Jakob fühlt sich angespornt und lernt unentwegt, übersieht dabei sogar die Liebe seines Lebens. Die schweigsame Mutter steht zwischen allen. An ihrer Stelle erklärt der Kommentar aus dem Off Stimmungen und Zusammenhänge. Alles weitet sich zu einem psychologischen Duell aus. Die überzeugende Darstellerriege wird von Hollands profiliertestem Darsteller Jan Decleir angeführt. Der wortkarge, in seinem Job rücksichtslos brutale Dreverhaven (Decleir) offenbart am Ende seine überraschende Absicht zur titelgebenden Charakterbildung. Das ist alles sehr ungewöhnlich, aber total konsequent, von der abschließenden Prügelei zwischen Vater und Sohn bis zur Art und Weise des Endes des grausam gefühllosen Vaters.
    In einem Lied von Jonny Cash hat ein Vater seinen Sohn Sue genannt, um ihn hart zu machen für das Leben.

  • komödie?!?
    dieser film ist ausgezeichnet, aber wirklich nicht als komödie zu bezeichnen.
    er ist dunkel, ziemlich brutal, und sicher spannend.
    aber keine komödie...