Keine Sorge, mir geht's gut

 F 2006

Je vais bien, ne t'en fais pas

Drama 13.04.2007 100 min.
7.50
Keine Sorge, mir geht's gut

Im Zentrum des Geschehens steht ein rätselhaftes Familiengeheimnis das auf den ersten Blick recht harmlos erscheint, doch der Schein trügt wie so oft.

Nach ihrer Rückkehr aus den Sommerferien erfährt Lili (Mélanie Laurent), dass ihr Zwillingsbruder nach einem heftigen Streit mit dem Vater das Elternhaus verlassen hat. Wochen vergehen ohne ein Lebenszeichen von ihm. Lili befürchtet das Schlimmste. Nach Monaten erhält sie überraschend eine Ansichtskarte von ihrem Bruder, bald darauf eine weitere, dann noch eine. Lili begibt sich auf die Suche nach dem Verschwundenen und kommt dabei einem Familiengeheimnis auf die Spur... (Robin Spätling)

Über eine Million Besucher lockte die außergewöhnliche Familiengeschichte von Philippe Lioret ("Die Frau des Leuchtturmwärters") in Frankreich in die Kinos. Berlinale-"Shooting Star" und "Romy Schneider Preisträgerin" Mélanie Laurent gilt als große Neuentdeckung des französischen Kinos.Insgesamt 5 César-Nominierungen: "Bestes adaptiertes Drehbuch" (Philippe Lioret/Olivier Adam), "Bester Nebendarsteller" (Kad Merad), "Beste Newcomerin" (Mélanie Laurent), "Beste Regie" (Philippe Lioret) und "Bester Film". (Text: Polyfilm)

Details

Mélanie Laurent, Kad Merad, Isabelle Renauld, Julien Boisselier, Aïssa Maïga, u.a.
Philippe Lioret
Nicola Piovani
Sascha Wernik
Philippe Lioret, Olivier Adam
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Es geht
    Sehr einfühlsam gemacht und mit überzeugenden Schauspielern besetzt. Und so habe ich auch die ersten 80 Minuten mit Interesse verfolgt. Zwei Dinge haben mich jedoch dabei immer wieder beschäftigt: erstens ’Was will der Regisseur uns sagen?’ Sehen wir hier das übliche Eltern-Kinder-Problem? oder ist es die immerwährende Nähe zwischen Zwillingen? oder vielleicht ein Seitenhieb auf die Behandlungsmethoden der modernen Psychiatrie?
    Und zweitens wurde es immer klarer, dass der verschwundene Zwillingsbruder nicht wieder auftauchen wird. Damit ging das bisschen angesammelte Spannung immer mehr flöten. Zumal die erklärenden Erkenntnisse etwas konstruiert Zufälliges an sich haben. Die letzten zehn Minuten bringen dann zwar eine Lösung, die man fast schon nicht mehr braucht, denn die Tochter hatte sich ja inzwischen beruhigt, weil wieder frisch verliebt (ein Tröster schwirrte die ganze Zeit schon um sie herum) und die Eltern wollen ohnehin die ganze Geschichte unter dem Teppich halten. Und auch als am Ende jeder der vier Beteiligten Bescheid weiß, sprechen sie nicht miteinander darüber.
    Dann kann es nur am Drehbuch liegen. Ansonsten halten wir es wie es der Titel empfiehlt.

  • klasse Film
    wirklich ein Film mit Klasse - großartig gespielt. Die Story tröpfelt vor sich hin, wird aber nicht langatmig. Ergreift und verzaubert. Und überrascht am Ende doch.
    Absolut sehenswert!

    Re:klasse Film
    Kann dem nur beipflichten! Ein Film, der noch lange danach nachwirkt und mich zum Nachdenken brachte.