Kino und Tatsachen

 
Dokumentation 
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Arbeiter verlassen die Fabrik / Der Ausdruck der Hände / Gefängnisbilder

- Arbeiter verlassen die Fabrik (1995), 36 min.

- Der Ausdruck der Hände (1997), 29 min.

- Gefängnisbilder (2000), 60 min.

Für Arbeiter verlassen die Fabrik begibt sich Farocki an den Beginn des Kinos, zu den Bildern vom Werkstor der Lumière-Fabrik, durch das die Arbeiter herausströmen - Arbeiter, die vorgezeigt werden, die zuvor ihr Strömen üben mussten. Weitere Werkstore in Filmen von Werner Hochbaum und Wsewolod Pudowkin, Klaus Wildenhahn und Michelangelo Antonioni, Slatan Dudow, Erich Freund und Wolfgang Schleif und vielen anderen: Das Werkstor als Mythos, der Arbeiter als dessen Produkt statt Träger. In Gefängnisbilder werden Videoüberwachungsaufnahmen aus US-amerikanischen Strafvollzugsanstalten - postindustrielle Panoptikumsvisionen - mit Genre-Bildern aus Gefängnisfilmen konfrontiert: Eigenproduktionen einer Institution treffen auf ihre Darstellungen, etwas durchdringt sich. Dazwischen, als Theorie eines lexikalischen Verschlagbilderns: Der Ausdruck der Hände. Die Anhäufung eines Bilderschatzes. (filmmuseum)

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Harun Farocki
Harun Farocki

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