Klassentreffen

 
Dokumentation 60 min.
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Frauen aus Israel, Polen und Österreich erinnern sich an Lodz.

Siebzig Jahre nach dem nationalsozialistischen Überfall auf Polen im September 1939 erzählen zehn Frauen aus Israel, Polen und Österreich ihre Lebensgeschichten. Gleich wo die Frauen heute leben, ihre Erinnerungen führen sie zurück nach Lodz, den Ort, der ihre Lebenswege geprägt hat. Alle zehn Frauen wurden in den 1920er Jahren geboren. Acht Gesprächspartnerinnen stammen aus Lodz, zwei aus Österreich. Sie wurden 1941 aus Wien in das Ghetto Litzmannstadt / Lodz verschleppt. Die Erzählungen der Frauen ermöglichen einen gemeinsamen Blick auf ethnisch-religiöse Verstrickungen. Die Erinnerungen greifen Fäden auf,
die Polen, Juden und Deutsche in Lodz im Lauf von über hundert Jahren zu einem losen Netz geknüpft hatten; ein Netz, das deutsche und österreichische Nazis 1939 zerrissen.

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Martina Aichhorn und Geli Brechelmacher

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