Kurs Heimat

Tornando a casa / Coming Home

Italien, 2001

Drama

Ein Film über den Alltag der Fischer, von ihren Handgriffen, Gefahren, Ängsten und Hoffnungen.

Ein Schiff mit neapolitanischen Fischern kreuzt illegal in afrikanischen Gewässern, wo man sich einen größeren Fang verspricht: Als sie von einem Polizeiboot entdeckt werden, müssen die Fischer im Maschinengewehrfeuer die Netze kappen und fliehen. Sie kehren nach Hause zurück. Ein Teil der Besatzung will bei der Familie bleiben, ein junger Fischer träumt davon, nach Amerika zu gehen. Der Kapitän überlegt Auswege, aber die Zeiten sind hart: Diejenigen, die aus fragwürdigem, aber angestammten Recht in der Heimat fischen, wollen keine Konkurrenz, sie wissen die Camorra auf ihrer Seite. Es bleibt keine Alternative, als wieder in ungewisse Wasser aufzubrechen.

Vincenzo Marras Debüt erzählt sorgsam und involvierend vom Alltag der Fischer, von den Handgriffen, den Gefahren, den Ängsten und Hoffnungen. Anthropologisch präzise, zeigt Marra ein Stück Wirklichkeit, das kaum je Platz auf der Leinwand findet: ein neorealistisches Debüt, das erstaunliche Intensität entwickelt. (Text: Diagonale)
Länge:
88 min.

  • Schauspieler:Aniello Scotto D'Antuono, Salvatore Iaccarino, Giovanni Iaccarino, Abdel Aziz Azouz, Roberta Papa

  • Regie:Vincenzo Marra

  • Kamera:Ramiro Civita

  • Autor:Vincenzo Marra

  • Musik:Andrea Guerra

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