Josef Dabernig: Kurzfilmprogramm 1

 
Independent, Kurzfilm 
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Das Kino von Josef Dabernig zeichnet sich stets durch eine sichere Balance zwischen strenger Strukturalität und grotesker Beiläufigkeit aus.

WISLA A 1996 REGIE Josef Dabernig LÄNGE 8 Minuten FORMAT 16 mm, s/w

TIMAU A 1998 REGIE Josef Dabernig, Markus Scherer LÄNGE 20 Minuten FORMAT 16 mm, s/w

JOGGING A 2000 REGIE Josef Dabernig LÄNGE 11 Minuten FORMAT 35 mm, Farbe

WARS A 2001 REGIE Josef Dabernig LÄNGE 10 Minuten FORMAT 16 mm, s/w

AUTOMATIC A 2002 REGIE Josef Dabernig, G.R.A.M. LÄNGE 7 Minuten FORMAT 16 mm, s/w

PARKING A 2003 REGIE Josef Dabernig LÄNGE 6 Minuten FORMAT 16 mm, s/w

Seine Filme, die zum Teil in Kollaboration mit Markus Scherer (TIMAU) oder der Künstlergruppe G.R.A.M. (AUTOMATIC) entstanden sind, etablieren allesamt offene oder geschlossene Räume, die von handelnden Personen definiert, durchmessen oder durchfahren werden. Diese wirken dabei bisweilen wie Comic- Figuren, die selbstversunken ihren Professionen, Obsessionen oder Alltagsritualen nachgehen. In ihren Gesten, Blicken, Handlungen kündigen sich immerzu mögliche Geschichten an, erschlossen werden sie aber nie. Im Gegenteil: Das verschmitzte Spiel mit narrativen Andeutungen ist elementar für Dabernigs Handschrift. Es belässt den Filmen einen Moment des Unerklärlichen und legt den Blick frei auf kulturell geprägte Diskurse über Raum und Zeit, Stillstand und Bewegung oder Natur und Moderne. (lm)

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