Hate

 Frankreich 1995

La Haine

Drama 98 min.
film.at poster

„Dies ist die Geschichte einer Gesellschaft, die fällt. Während sie fällt, sagt sie, um sich zu beruhigen, immer wieder: Bis hierher lief’s noch ganz gut. Bis hierher lief’s noch ganz gut. Bis hierher lief’s noch ganz gut. Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung.“
La Haine zeigt 24 Stunden aus dem Leben dreier junger Männer aus einer trostlosen Betontrabantenstadt der Pariser Peripherie, deren Welt von Gewalt, Drogen und Schikanen durch die Polizei geprägt ist. In Anlehnung an eine wahre Begebenheit, der Mord an einem 16-jährigen Immigranten durch die Polizei, ist der Film gekennzeichnet von Missverständnissen, Misstrauen und Ungerechtigkeit. In den aufgeheizten Debatten um die Krawalle in den Vorstädten gilt La Haine als Vorreiter und Meilenstein, der die Situation genau dort beschreibt, wo 10 Jahre später Autos in Flammen aufgingen.

Details

Vincent Cassel, Hubert Kounde, Said Taghmaoui
Matthieu Kassowitz, Scott Stevenson

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • LA HAINE
    Einer der besten und realistischten Filme der Pariser Strassen Szene (drogen &gangbildung usw.). Ich hab in das erste mal im Jahr 1997 gesehen. Der Film hat mich einfach von den Socken gehauen. Besser als "Boys'n the Hood" oder "Menace II Society"; Man sollte diesen Streifen mal wieder ins KINO bringen. Ich wette den würden sich siche wieder ne Menge Leute ansehen. Vor allem das Publikum von 16-26; Ich selbst bin 23.

    Gruss

    Phil Van W. aka dj_ay, aka VALIUM_Dr

  • einer der besten filme...
    na ja, wenn man diesen film als schrott und unrealistisch beleidigt, hat man sehr viel im leben verpasst oder die augen ganz einfach nicht aufgesperrt. aber eben: jusqu'ici tout va bien...

  • deffffffftig
    dieser Film ist einer der deftigsten Filme die ich je gesehen habe. Kein Film der die Welt immer als lustig und ohne Probleme darstellt, bzw. wo das einzige Problem eine zu krumme Nase ist. Man sieht klar, dass Menschen von anfang an schon keine Chance haben, ihre Träume zu verwirklichen. Das ist nicht einfach eine aneinanderreihung von Gewaltsszenen, das ist oft die nackte Realität. Wie sie sehen dass es jeden Tag enger wird und sie jedoch nichts tun können... das wichtige ist nicht der Fall sondern die Landung. dieser Film hat Hintergründe und Aussagen die mich zum denken bringen...kein billiger Horrorfilm oder live aus Hollywood..

  • la haine
    chère phoenix

    offensichtlich geht es dir ziemlich gut. in guten verhältnissen aufgewachsen, schule genossen, mtv öfters geschaut. mit farbfernseher, versteht sich. und all das haben leute in den HLM's nicht! durch die repression der polizei und den schlechten sozialen umständen wärst du genau wie said's schwester! eine kleine schl*mpe! (tschuldigung said) und überhaupt: wie kannst du es wagen, eine solche oberflächliche, naive meinung zu äussern?! du verstehst einen sch**ssdr*ck von dieser welt! geh doch nach hause mit deinen puppen spielen!

    der film wiederspiegelt die realität in den französischen banlieus. die wortwahl ist realistisch. (die perverse wortwahl soll doch zeigen dass sie keine gute erziehung genossen!!) würdest du, phoenix, von deiner fabelhaften welt, geschmückt durch hollywood streifen und roten rosen heraustreten, und mal versuchen hinter die kulissen zu schauen, und akzeptieren was wirklich läuft, dann würdest du die ganze vorgehensweise von mathieu kassowitz verstehen.

    an alle die den film nicht gesehen haben: leiht ihn mal aus, zieht ihn rein und bildet eure eigene meinung. doch vorsicht! hinterfragt banale tatsachen. danke

    celui qui haine celle qui haine la haine

  • la haine
    der junge maann mit dem niederschmetternden kommentar über diesen film scheint wohl etwas verblendet zu sein...oder er war noch nie an einem solchen ort. tja,es ist wohl kein typische, leichte hollywood unterhaltung sondern ein durchaus! realistischer blick auf die vorherrschenden zustände in den HLM-siedlungen frankreichs. wer das verkennt ist leider blind oder ...und von den gestalterischen mitteln ganz zu schweigen...diese sind wirklich sehr gelungen und bemerkenswert umgesetzt. jedem das seine...

  • Grottenschlecht!
    Ich bin Schuelerin und habe den Film heute mit meinem Franzoesisch-Kurs sehen muessen... Und muss sagen: Es ist der groesste Schrott gewesen, den ich je ertragen musste!

    Der Film ist nicht mehr als eine Aneinanderreihung von Gewaltszenen, gute Dialoge und einen wirklichen Plot kann man nicht erwarten. Die Darsteller allerdings sind dem Thema entsprechend 'gut' gewaehlt, vielleicht zu gut: Die Hauptpersonen nerven mit ihrem Verhalten und ihrer Sprache den Zuschauer dermassen, dass er am liebsten gestresst das Kino verlassen moechte. Um genaueres ueber die Sprache zu sagen, nun, so gesehen faellt kein einziges vernuenftiges Wort, man kann unuebertrieben sagen, dass nur Schimpfworte uebelsten Niveaus ohne wirklichen Sinn verwendet wurden und mehr nicht, beispielsweise (ein Zitat weit unter dem Niveau von uns allen sei erlaubt): "Ey du Wichser, fick deine Mutter, verpiss dich Hurensohn, fick dich!"... Der gesamte Film besteht fast nur aus solchen Saetzen. Hoeheres kann man nicht erwarten.

    Was die Handlung betrifft: Der Film hat keine wirkliche. Gezeigt werden 24 Stunden aus dem Leben dreier krimineller auslaendischer Jugendlicher. Ihr Alltag wird ueberspitzt dargestellt, im ganzen Film wechseln sich nur Szenen mit folgendem Inhalt ab: Beschimpfungen, Schlaegereien zwischen Gangs, Schlaegereien mit der Polizei, Drogenkonsum, Hinrichtungen, Schiessereien, kriminelle Handlungen diverser Art und nicht zuletzt hirnrissige Gespraeche.

    Ein weiterer Negativpunkt sind einige Filmszenen, die die Geschichte absolut ins Laecherliche ziehen und dem Zuschauer die Frage entbrennen lassen, was der Schwachsinn soll. Und ob er irgendeinen Sinn erfuelle, was er aber auch nach genauerer Betrachtung nicht tut. So huepft(!) beispielsweise der Drogendealer Asterix nur mit einem um die Huefte gebundenen Handtuch bekleidet mit einer Pistole in der Hand wie ein Bekloppter durch seine Wohnung, was ein absolut laecherliches Schauspiel darstellt. Eine weitere sinnlose Szene ist jene, in der ein Betrunkener vor einem Polizeiwagen herumspringt, dann auf diesen heraufsteigt und auf seiner Motorhaube schreiend herumhuepft (mit dem Huepfen schien es der Regisseur zu haben...), und jene Szene, in der ein alter Mann auf einer oeffentlichen Toilette den drei Jugendlichen erzaehlt, wie er es geniesst, "ordendlich zu scheissen", und wo die Gruende dafuer liegen. Diese sind so absurd wie die Handlung selbst.

    Erfuellt der Film nun irgendeinen Sinn? Eine recht deutlich ausgedrueckte Aussage hat er: Die Welt ist am Verkommen und die Menschen wollen es nicht wahr haben. Nur muss man dies auf so eine aergerlich-dumme, primitivste Weise ausdruecken, wie der Film es tut? Sicherlich nicht. Es gibt genuegend Filme, die dieselbe Thematik um ein Vielfaches besser behandeln.

    So bleibt 'La Haine - Der Hass' der schlechteste Film, den ich je gesehen habe. Das Eintrittsgeld waere die Toilette heruntergespuelt besser verwendet worden als fuer diesen Film - eine aergerliche Zeit- und Geldverschwendung!