Le Déjeuner sur l'herbe

 F 1959
92 min.
7.00
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Ein kleines dithyrambisches Preislied auf das Essen, die Liebe, die Sinnes- und Lebensfreude.

Das Frühstück im Grünen, das Bacchanal - ein Thema, das die Malerei von Tizian bis Matisse beschäftigt hat. Mit 65 Jahren hedonistischer und heiterer als je zuvor, kleidet Renoir sein Material (auf kurzen Nenner gebracht: die Natur und der moderne Mensch) nicht in ein Gemälde, sondern ins Gewand eines Schwanks.

Er gestattet sich die grellste Farce, um gleich darauf dem Pantheismus und wildesten Lyrismen zu verfallen. Satyr verfolgt Nymphe, ein Frühstück im Wald findet statt, Pan (oder ein provençalischer Schäfer) flötet dazu, und der Biologie-Professor, ein törichter Theoretiker, verfällt einer üppigen Schönheit, die die Natur symbolisiert und aussieht, als wäre sie taufrisch aus einem Gemälde von Renoirs Vater hervorgetreten.

Ein kleines dithyrambisches Preislied auf das Essen, die Liebe, die Sinnes- und Lebensfreude - gedreht im Schatten von Pappeln und im Lichtflirren der Olivenhaine von Cagnes. (H.T.)

Details

Paul Meurisse, Catherine Rouvel, Fernand Sardou, Jean-Pierre Granval, Jacqueline Morane, u.a.
Jean Renoir

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