Le Petit Théâtre de Jean Renoir

 F 1970
100 min.
7.00
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Der Patron selbst führt ein in die vier (a)moralischen Erzählungen

Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht; oder: Renoirs letztes Debüt. Der Patron selbst führt ein in die vier (a)moralischen Erzählungen, die er als Ode an die totale Künstlichkeit, als Versuch in kirrer Theatralik oder einfach nur der Wirklichkeit ergeben inszeniert - ein kleines Theater weist den Weg.

Erzählt wird von zwei Clochards, die zu Weihnachten Wohlstandsreste essen und glücklich erfrieren; von einer Frau mit einem Bohnerbesenfetisch, die dem Objekt ihrer Begierden in den Tod folgt, als es dem Herrn Gemahl zuviel wird und er sich des Nebenbuhlers entledigt; von der Belle Epoque und von Jeanne Moreau, einfach so; und von einem älteren Herrn und seiner doch sehr viel jüngeren Gattin, die durch einen Liebhaber wieder zueinander finden.

Jean Renoir hat das alles irgendwie irgendwo so oder so ähnlich erlebt, und er hat es auch schon auf die eine oder andere Weise erzählt, und doch wird es immer schöner, je schlackenloser, alterskühler die Regie wird. (R.H.)

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Nino Formicola, Milly, Pierre Olaf, Jeanne Moreau, Fernand Sardou, u.a.
Jean Renoir
Jean Renoir

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