Les Bonnes Femmes

 F 1960
103 min.
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Chabrols erstes unbestreitbares Meisterwerk, eine höchst einfallsreiche Studie der Leben von vier Mädchen, die in einem Elektrozubehörgeschäft in Paris arbeiten und Fantasien nachhängen, wie sie der Monotonie ihres Alltags entkommen könnten - gesellschaftlicher Aufstieg durch reiche Heirat, Karriere im Nachtlokal, Sex mit Zufallsbekanntschaften, sehnsuchtsvolles Warten auf den Richtigen.

Bei seinem Erscheinen wurde das unsentimentale, von scharfem Humor durchzogene Porträt der Arbeiterklasse vor allem von der Linken heftig kritisiert, aber Chabrols Haltung verrät Mitgefühl: "Als wir zu schreiben anfingen, hielten Gégauff und ich die Figuren für Idioten, doch langsam, aber sicher begriffen wir, dass sie nur keine Möglichkeit hatten, sich auszudrücken - darum sind die meisten Dialoge nur Geräusche, Einwürfe, Gemurmel."

Das Finale - eine den Zuseher einbindende Gegenüberstellung von Tod und Tanz - ist Chabrols vielleicht verstörendstes, definitiv dasjenige mit der meisten Resonanz. (Christoph Huber)

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Bernadette Lafont, Stéphane Audran, Clotilde Joano, Claude Berri
Claude Chabrol

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