Clotilde Joano

Ein Liebespaar, das seine störenden Ehepartner durch Morde aus dem Weg geschafft hat, bleibt zunächst auf höhere Weisung unbehelligt, bis die Tochter der Frau die Polizei zum Handeln zwingt.

Vier Verkäuferinnen versuchen, der Langeweile zu entfliehen, und machen auf ihrer Suche nach dem Glück tragische Erfahrungen. Die burschikose Jane lässt sich auf Männerbekanntschaften ein. Die naive Jacqueline träumt von dem Fremden, der sie verfolgt. Rita glaubt, in die besseren Kreise einheiraten zu können und Ginette führt ein Doppelleben als Cabaretsängerin.

In einer kleinen Stadt in der französischen Provinz hat der verheiratete Politiker Pierre hat eine Affäre mit Lucienne, der Gattin des Bürgermeisters. Als Pierres kränkliche Frau durch eine Medikamentenüberdosis stirbt, vermutet man allgemein Selbstmord, doch Pierre gesteht Lucienne, dass er nachgeholfen hat. Luciennes Mann ist auf Pierres Mithilfe bei einem zwielichtigen Geschäft angewiesen, weshalb er auf die Information, seine Frau habe ein Verhältnis mit Pierre, erfreut reagiert: Nun weiß er, wie er Pierre zur Kooperation zwingen kann. Doch Pierre und Lucienne sind nicht gewillt, Marionetten zu sein …

Als die Opposition einen Friedensmarsch in einem diktatorisch regierten Land abhält, wird ihr führender Kopf, ein linksliberaler Politiker, überfahren und erliegt seinen Verletzungen. Der Vorfall scheint eine geplante Abrechnung des Regimes mit seinen Gegnern zu sein. Um die Tötung zu vertuschen und als Unfall darzustellen, wird ein junger Untersuchungsrichter beauftragt, die von offizieller Seite herausgegebene Version der Geschehnisse zu bestätigen. Doch dieser macht sich trotz seiner politischen Konformität mit einer peniblen Arbeitsmoral daran, im Sumpf eines übermächtigen Politikapparates die Wahrheit ans Licht zu bringen.