Letzte Ausfahrt Brooklyn

 USA/GB/D 1989

Last Exit to Brooklyn

Drama 102 min.
6.90
film.at poster

Wegen eines Streiks herrscht in Brooklyn im Jahre 1952 der absolute Ausnahmezustand.

New York, 1952: Wegen eines Streiks herrscht in Brooklyn der absolute Ausnahmezustand. Überleben kann nur, wer selbst nicht zimperlich ist. Etwa die Nutte Tralala (Jennifer Jason Leigh), die mit Kumpels ihre Kunden ausnimmt. Der verheiratete Gewerkschafter Harry (Stephen Lang) entdeckt seine Homosexualität und der sensible Transvestit Georgette (Alexis Arquette) kämpft ums Überleben.

Details

Stephen Lang, Jennifer Jason Leigh, Burt Young, Peter Dobson, Alexis Arquette, u.a.
Uli Edel
Desmond Nakano, nach dem Roman von Hubert Selby Jr.

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Mehr Tralala geht nicht
    Von der ersten Szene an jagt uns Regisseur Uli Edel durch das Proll-Milieu der Hafenarbeiter im New York der frühen 50er Jahre und lässt keine Atempause zu. Er zeigt eine Welt von halbstarken Taugenichtsen, Huren, koksenden Tunten und geilen Soldaten. Die Ausdrucksweise nicht immer druckreif, strotzt fast jede Szene vor brutaler Gewalt oder erniedrigender Demütigung auch manchmal seltsamer Situationskomik. In dieser aufgeheizten Atmosphäre kommt es auch noch zum Streik, schließlich sogar zu einer Massenvergewaltigung.
    In diesem menschlichen Dschungel gibt es zwei Brennpunkte der Menschlichkeit in den Personen der Hure Tralala ¿ hervorragend dargestellt von Jennifer Jason Leigh - und einem etwas jüngeren Motorradfreak. Sie begreift ihr Leben als Tanz auf dem Vulkan, versucht auszubrechen und als das scheitert, steuert sie auf den Abgrund zu. Anders als in der Romanvorlage erwacht Tralala in den Armen des Jungen. Und das Ende wird noch durch die wunderbare Musik von Mark Knopfler mit Zucker bestreut.