Liebe auf der Flucht

 F 1979

L'amour en fuite

Romanze, Tragikomödie 90 min.
7.10
Liebe auf der Flucht

Der fünfte und letzte Film des Antoine-Doinel-Zyklus setzt sich dank einer Vielzahl von Rückblenden aus dem Material der vier vorherigen Filme zusammen.

Details

Jean-Pierre Léaud, Marie-France Pisier, Claude Jade, Dani u.a.
François Truffaut
Georges Delerue
Néstor Almendros
François Truffaut, Marie-France Pisier

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Und so weiter...
    Letzter Teil aus dem Doinel Zyklus. Antoine Doinel wird geschieden, hat eine Freundin.
    Dieser Teil ist technisch am besten geraten. Es gibt viele Rückblenden aus früheren Doinel-Filmen oder man sieht, was die Staatsanwältin (Marie-France Pisier), eine alte Jugendliebe von Antoine, liest. Es ist sein inzwischen veröffentlichter Roman ’Liebessalat’ - was das auch immer bedeuten mag?! Manche Szenen aus früheren Teilen z.T. in s/w werden wiederholt, nehmen aber einen anderen Verlauf. Ebenso kann man Dialogstellen wieder-erkennen. Das hat eine verstärkende Wirkung: der Zuschauer ist reifer geworden. Ihm werden quasi diese Stellen ins Gedächtnis zurückgerufen.
    Man kann diesen letzten Teil für sich genommen verstehen, kennt man die anderen Filme, kann man ihn genießen. Es wird philoso-phiert: ’Liebe ist das Gegenteil von Gefängnis’ und analysiert ’Antoine läuft wie immer weg. Er hat sich überhaupt nicht geändert.’
    Zusammengefasst ergibt sich im Gespräch von zwei Frauen aus dem Leben von Antoine: er braucht nicht nur eine Frau, er braucht eine Mutter, eine Kranken-schwester und eine Freundin. Die Jetzige und die früheren Frauen sagen alle ’Non!’ zu ihm. Und so wird sich Antoine wohl weiter durchs Leben hangeln, unreif, bindungsunfähig und egozentrisch. Auf der Flucht und auf der Suche.