Liebesbriefe

 J 1953

Koibumi

Romanze 98 min.
6.90
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Als Reikichi aus dem Krieg heimkehrt, macht er sich auf die Suche nach seiner großen Liebe Michiko, die er vor Jahren nicht heiraten konnte, da ihre Eltern sie einem anderen Mann versprochen hatten, der mittlerweile tot ist. Durch Zufall findet er sie, als er seinen Freund Naoto besucht, der sein Geld damit verdient, englischsprachige ­Liebesbriefe zu schreiben für rashamen, d.h. Frauen, die mit Besatzungssoldaten oder überhaupt Westlern ein Verhältnis haben. Rashamen war ein Schimpfwort, das rashamen-Melodram ein Subgenre des Nachkriegskinos, mit dem versucht wurde, die ­Okku­pationsverhältnisse zu (er)klären, so oder so. Koibumi dreht sich weniger um die interkulturellen (Miss-)Verhältnisse, sondern darum, wie die Japaner selbst damit umgehen. Wobei Tanakas Charakterisierung von Michiko ein Meisterstück an Nuancenreichtum und Differenziertheit ist. Ein bestechendes Debüt. (R.H. - Filmmuseum)

Details

Mori Masayuki, Kuga Yoshiko, Michisan Jūzō, Uno Jūkichi, Kagawa Kyōko
Tanaka Kinuyo
Saitō Ichihirō
Suzuki Hiroshi
Kinoshita Keisuke nach dem Roman von Niwa Fumio

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