Lonesome Jim

 USA 2005
Tragikomödie 91 min.
6.60
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Jim, ein erfolgloser Möchtegernschriftsteller, kehrt aus New York in sein Elternhaus im provinziellen Indiana zurück. Tragikomisches von Steve Buscemi ("Interview")

Jim (Casey Affleck), ein erfolgloser Möchtegernschriftsteller, kehrt mit knapp 30 Jahren aus New York in sein Elternhaus im provinziellen Indiana zurück. Fortan muss er seinen selbstmordgefährdeten Bruder, seine wortkargen Nichten und seine vom Misserfolg der eigenen Kinder enttäuschten Eltern ertragen.

Die Beziehung zur alleinerziehenden Anika (Liv Tyler) ist auch nicht ohne Probleme. Zudem wird Jim das Training der wohl schlechtesten Mädchen-Basketballmannschaft der Welt angedient - bald ist er mit all dem überfordert ...

Details

Casey Affleck, Kevin Corrigan, Liv Tyler, Mary Kay Place, Seymour Cassel, u.a.
Steve Buscemi
James C. Strouse

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Unfähig glücklich zu sein
    Es ist eine lustige Tragödie oder eine traurige Komödie. Je nach dem worauf man die individuelle Betonung legen mag. Die Figuren sind äußerst cool und nehmen sich emotional sehr zurück. Nur die Übermutter (Mary Kay Place) besteht offenbar als Kontrastmittel hauptsächlich aus Gefühlsausbrüchen und nervt. Das zentrale Pärchen (Jim und Anika: Casey Affleck und Liv Tyler) sind sich ihrer eigenen Sache nicht sicher und so verfolgen sie unerfüllbare Ziele. Deshalb deprimiert sie auch ihr Leben. Und der Funke springt auf den Zuschauer über. Es wird nichts beschönigt. So kann einen auch das etwas aufgesetzte, in die Länge gezogene Ende nicht versöhnlich stimmen. So ist halt das Leben: keineswegs nur Friede, Freude, Eierkuchen, aber nie langweilig.