Max Payne

 USA 2008
Thriller, Krimi, Action 21.11.2008 99 min.
5.40
Max Payne

In den dunkelsten und gefährlichsten Ecken New Yorks ist ein Aussenseiter
unterwegs, ein Cop des Drogendezernats auf der Suche nach den Mördern seiner
Familie.

Auf der Suche nach Rache wird Max Payne (Mark Wahlberg) zum Haupt-
verdächtigen am Mord seines Partner und einer unschuldigen Frau. Um sich
selbst zu entlasten, muss er nicht nur das Geheimnis hinter den brutalen Morden
herausfinden, er muss sich auch Mächten zum Kampf stellen, die nicht von dieser
Welt zu sein scheinen. Ihm zur Seite steht Mona (Mila Kunis), die ihrerseits den
Mörder ihrer Schwester sucht.

Max' Nachforschungen führen ihn immer tiefer in eine Welt aus Drogen,
Korruption und Verschwörung bis er erkennt, dass dieselbe Bedrohung die nun
die Straßen von New York heimsucht auch für den Tod seiner Familie
verantwortlich ist.

Basierend auf dem legendären Videospiel von Rockstar Games erzählt Regisseur
John Moore (Das Omen, Im Fadenkreuz) eine ebenso rasante wie harte
Actionstory. Neuartige Special Effects Techniken im Bereich der "Bullet Time"
geben dem Film die entsprechende Ästhetik.

Details

Mark Wahlberg, Mila Kunis, Beau Bridges, Donal Logue, Chris O'Donnell u.a.
John Moore
Marco Beltrami
Jonathan Sela
Shawn Ryan
Centfox

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Schwarze Engel
    Hinter dem nichtssagenden Titel (verkörpert von Mark Wahlberg) verbirgt sich eine ebensolche Handlung. Es ist der übliche Cop Thriller mit dem üblichen Rachefeldzug, weil ihm mal böse mitgespielt worden ist. Hier wurden Frau und Kind umgebracht. Hinzu kommt ein Touch Mystery (Schwarze Engel) und Rückblenden mit Gelbfilter. Da reicht auch die Videospielvorlage nicht zur Entschuldigung aus, höchstens als Begründung. Der Plot setzte sich zusammen aus vielen bekannten Versatzstücken. Manches erinnert an den ‘Highlander‘, die Droge wirkt wie der Spinat bei Popeye und dass der gute Freund der Familie Beau Bridges sich am Ende als mörderischer Bösewicht outet wird erwartet. Die gemeinsame Verfolgungsjagd mit der Gangster Lilly Mona (Mila Kunis) ist nicht überzeugend. Die ist außerdem viel zu schön und viel zu sanft. Eignet sich eher als Betthäschen.
    Und nachdem auch der dritte Promi Chris O’Donnell ordentlich vermöbelt worden ist, kann man sich von goldenen Schneeflocken beruhigt einlullen lassen. Die durchgestylte Optik ist überhaupt das einzig Überzeugende an diesem Film, inklusive der fliegenden Patronen in Slomo. Viel passiert nachts, also viel ‘noir‘, aber ohne viel Spannung.

  • Flaches Drehbuch -
    - akzeptable Action. Kurz gesagt: das was der Trailer verspricht hält er auch, leider aber war das schon alles. Wer den Action-Shooter vom PC kennt wird sich sofort fragen: Warum haben die alle genialen Dialoge aus den Story-Zwischensequenzen durch lasche Dirty-Harry-Sprüche ersetzt, interessante Charaktere (z.B.: Vladimir Lem und Vinni Gognitti) weggelassen und die Wirkung der Droge auf Max Payne so übertrieben flatterman-horror-mäßig aufgebauscht? Wer das Spiel kennt, weiß dass es gleich am Anfang ziemlich zur Sache geht. Im Film muss man da schon einiges an Sitzfleisch haben um die lahme erst Stunde durchzuhalten. Nichts gegen Mark Wahlberg, aber Mel Gibson hätte besser in die Rolle gepasst. Jedoch gibt es einen Pluspunkt: Die Zeitlupen-Sequenzen (im Gamerchargon "Bullet-Time" genannt) die zwar ziemlich rar sind und die man allesamt im Trailer sehen kann, sind wirklich überzeugend.