Mein Leben als Hund

Mitt liv som hund

1985

KinderfilmTragikomödie

Der zwölfjährige Ingemar erlebt den Tod seiner Mutter und zieht zu seinem Onkel aufs Land.

Min.101

Weil seine schwer an Tuberkulose erkrankte Mutter der Ruhe bedarf, wird der zwölfjährige Ingemar Johansson zu seinem Onkel aufs Land geschickt. Die anfänglich schmerzhafte Trennung von Mutter und Bruder sowie der geliebten Hündin Sika ist angesichts der heiteren Stimmung im Dorf und im Hause des Onkels bald vergessen.

Ingemar lernt die gleichaltrige Saga kennen, die kein Mädchen sein will und den Buben beim Fußballspielen und beim Boxen überlegen ist. Aber der unbeschwerte Sommer geht zu Ende, und Ingemar muß wieder in die Stadt.

Als die Mutter stirbt, zieht er für immer zum Onkel. Dort hat sich einiges verändert: Ingemar kann aus Platzgründen nicht mehr im Hause des Onkels wohnen, Saga hat ihre Weiblichkeit akzeptiert, und all sein Bitten und Flehen, man möge seine Hündin nachkommen lassen, bleibt erfolglos. Sika wurde eingeschläfert. Traurig und verzweifelt sitzt Ingemar im Gartenhaus und starrt durch das Dachfenster auf den sternenbedeckten Himmel. Er denkt an Leika, die russische Hündin, die in den Weltraum geschossen wurde, an seine Mutter und an die Zeit, als er mit ihr noch lachen konnte.

Erst als der Nachbar ein winterliches Bad im Fluß nimmt und das ganze Dorf in Bewegung setzt, verläßt Ingemar die Hütte. Kurze Zeit später haben alle im Dorf etwas zu feiern: Der Schwede Ingemar Johansson gewinnt die Boxweltmeisterschaft. Und sein kleiner Namensvetter hat sich mit Saga - und der Welt - versöhnt und blickt optimistisch in die Zukunft .Text: Filmladen Wien


empfohlen ab 10 Jahren

  • Schauspieler:Anton Glanzelius, Anki Liden, Melinda Kinnaman, Manfred Serner

  • Regie:Lasse Hallström

  • Kamera:Rolf Lindström, Jörgen Persson

  • Autor:Per Berglund, Brasse Brännström, Lasse Hallström, nach dem Roman von Reidar Jönsson

  • Musik:Björn Isfält

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