Melinda und Melinda

 USA 2004

Melinda and Melinda

Tragikomödie 24.06.2005 99 min.
6.50
Melinda und Melinda

Bei Woody Allens neustem Film stellt man sich zu Recht die Frage: ist es eine Komödie - ist es eine Tragödie?

Mit "Melinda and Melinda" vereint Woody Allen, einer der einflussreichsten und renommiertesten Filmemacher der Gegenwart, erneut ein einzigartiges Schauspiel-Esemble zu einem Meisterwerk des Independent-Kinos voller intelligenten Witz und pointierter Dialoge.

Umringt von Amanda Peet ( WAS DAS HERZ BEGEHRT ), Will Farell ( ZOOLANDER, ELF ) und Johnny Lee Miller ( MANSFIELD PARK, MIDHUNTERS ) brilliert Radha Mitchel ( MAN ON FIRE, PHOONE BOOTH ) in einer Doppelrolle als Melinda in einem modernen Märchen über die Gesellschaft und Moral, wo nichts ist, wie es zu sein scheint und sich die Geschichte aus zwei Perspektiven entwickelt - einer tragischen und einer komischen. Woody Allen at his best!

Details

Chiwetel Ejiofor, Jonny Lee Miller, Radha Mitchell, Amanda Peet, Will Farell, Chloe Savigny, Radha Mitchel
Woody Allen
Vilmos Zsigmond
Woody Allen
20th Century Fox

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Die doppelte Melinda
    Die Grundidee ist eigentlich recht interessant: von einer gemeinsamen Situation ausgehend kann daraus eine Komödie oder eine Tragödie werden. Das lässt sich amüsant an und dank Woody Allens flotter Dialoge und einem ebenso agierenden Ensemble kann man das Ganze mit Interesse verfolgen. Man darf nur nicht vergessen, was Woody Allen eigentlich vorhatte. Denn es wird weder eine Komödie noch eine echte Tragödie, sondern ein üblicher Woody-Allen-Film. Manche der männlichen Darsteller ähneln im Habitus und Gesprächshaltung auffallend dem Meister. (z.B. Will Farrell stolpert stotternd durch manche Situation), anderes ist an den Haaren herbeigezogen oder stammt aus der Klischee-Kiste (die dicke, unverheiratete Freundin als Ratgeber in Ehefragen). Was Woody bis zur Peinlichkeit beherrscht sind verquatschte, eigentlich überflüssige Stellen in den Dialogen (z. B: ‘Er will es wissen. Andererseits will er es nicht wissen‘.) So entwickelt sich ein reges Bäumchen-Wechsel-Dich Spielchen. Nicht allzu lustig und keineswegs dramatisch. Die beiden Ehen sind eine Katastrophe. Wer hätte das gedacht?! Und die beiden Suizidversuche sind eine schwache Lachnummer. Einzig die Swing Musik überragt alles neben der Titelheldin Radha Mitchell. Der Film wirkt wie mit heißer Nadel gestrickt. Flott ohne Tiefgang, seicht an der Oberfläche dahinplätschernd.


  • Na ja. Phasenweise ganz nett. Woody Allen, wie man ihn kennt. Viele Schriftsteller usw. werden zitiert, wie immer, um die Intellektualität zu beweisen. Die alte Frage: Das Tragische oder das Komische. Die Antwort: Beides. Ein paar mal hab ich sehr gelacht. Phasenweise hab ich mich gelangweilt. Die Hauptdarstellerin ist sehr gut. Amanda Peet geht mir auf die Nerven. Der Ausflug in die Hamptons ist zum Schreien. Nicht schlecht gemacht, aber trotzdem nichts wirklich Neues. PS: warum wurde Woody Allen in den USA eigentlich nie verklagt (ich denke jetzt an Michael Jackson), der hat doch seine 13jährige adoptierte Tochter vernascht und geheiratet. Na ja, ist halt kein Schwarzer... oder ich hab irgendetwas völlig falsch verstanden. Fazit: Man kann sich diesen Film ansehen. Aber man muss nicht unbedingt.