Das Filmplakat für „Memories of a Penitent Heart“ von Cecilia Aldarondo.

Memories of a Penitent Heart

Memories of a Penitent Heart USA, Puerto, Rico, , 2016

Fünfundzwanzig Jahre nachdem Miguel Dieppa, geboren 1957 in Puerto Rico in einer Mittelklassefamilie, an AIDS verstarb, begibt sich seine Nichte, die Filmemacherin Cecilia Aldarondo, auf eine Entdeckungsreise in einen ungeahnten Sumpf von nie wirklich verarbeiteten Konflikten und legt Stück um Stück ein verstricktes und oft abgründiges Familiendrama frei.

Das Filmplakat für „Memories of a Penitent Heart“ von Cecilia Aldarondo.
Min. 74
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Wie viele schwule junge Männer zog Miguel in den 1980er Jahren von Puerto Rico nach New York City. Dort machte er am Theater Karriere und fand sein persönliches Glück mit einem liebevollen Partner im kosmopolitischen und liberalen „Big Apple“. Aber noch auf seinem Sterbebett tat er sich schwer, seine Homosexualität mit seiner streng katholischen Erziehung auf einen Nenner zu bringen. Kein Wunder, war doch die Großmutter eine fanatisch Gläubige, die ihn noch in seinen letzten Lebensstunden zu „bekehren“ und zu „heilen“ versuchte und darauf bestand, Miguel sei an Krebs erkrankt und nicht an AIDS. Viele Jahre später nimmt seine Nichte Cecilia Kontakt mit seinem Partner Robert auf, der von der Familie dämonisiert und verbannt wurde, um die Vergangenheit und das große Schweigen um den Onkel und sein Leben zu verstehen. Was sie entdeckt, ist eine oft schwer zu ertragende Mischung aus Vorurteilen, Homophobie, Heuchelei, religiösem Fanatismus und recht wenig „christlicher Nächstenliebe“…

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Details

Regie
Cecilia Aldarondo

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