Miffo - Da Braut sich was zusammen

 Schweden 2003

Miffo

Romanze, Komödie 98 min.
5.80
Miffo - Da Braut sich was zusammen

Tobias, wohlerzogener Sohn aus gutem Hause, übernimmt als frischgebackener Priester eine Gemeinde in einem tristen, heruntergekommenen Vorort.

Tobias (Jonas Karlsson) hat große Pläne, doch schon seine erste Predigt ist ein Flop und die Gemeindearbeit ziemlich frustrierend. Da trifft er auf Carola (Livia Millhagen), eine ausgeflippte, von Sozialhilfe lebende Kettenraucherin. Die beiden verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Doch die Lebenswelten der beiden sind zu unterschiedlich, und die Beziehung geht in die Brüche.

Tobias versucht, seinen zwiespältigen Gefühlen zu entfliehen, indem er eine alte Liebe wieder aufwärmt. Jenny (Liv Mjönes), seine "Ex" besteht jedoch auf klaren Verhältnissen. Das Aufgebot wird bestellt, Braut, Eltern und Schwiegereltern sind glücklich, der Hochzeitstermin wird festgelegt. Doch das junge Paar hat seine Rechnung ohne Carola gemacht ...

Details

Jonas Karlsson, Livia Millhagen, Ingvar Hirdwall, Liv Mjönes u.a.
Daniel Lind-Lagerlöf
Paul Bothén
Olof Johnson
Malin Lind-Lagerlöf
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Kritiken

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User Kritiken

  • Pastor und Rollstuhlfahrerin
    Endlich mal ein deutscher Untertitel, der genialer ist als der kurze des Originals. Die Ausgangssituation ist ja wohl die ungewöhnlichste der Filmgeschichte: junger Pastor verliebt sich in arbeitslose Rollstuhlfahrerin. Das bietet genügend Stoff für Situationskomik. Und auch der Sex zwischen den beiden wird nicht ausgespart. Dazwischen gibt es aber auch immer wieder ernste Szenen mit ganz ehrlichen und enttabuisierenden Dialogen und die treffen ins Herz, genauso wie die geträumten Wunschvorstellungen überraschen. Die beiden Hauptdarsteller sind einfach rührend. Und so ganz unterschwellig gibt es dann noch eine Gesellschaftskritik bei der Polarisierung von Präkariat und der wohlhabenden Mittelschicht. Ein herrlich erfrischender Filmspass, der ohne Sentimentalitäten auskommt, aber nicht ohne wahre Emotionen. Gelungen!

  • Pastor + Rollstuhlfahrerin
    Endlich mal ein deutscher Untertitel, der genialer ist als der kurze des Originals. Die Ausgangssituation ist ja wohl die ungewöhnlichste der Filmgeschichte: junger Pastor verliebt sich in arbeitslose Rollstuhlfahrerin. Das bietet genügend Stoff für Situationskomik. Und auch der Sex zwischen den beiden wird nicht ausgespart. Dazwischen gibt es aber auch immer wieder ernste Szenen mit ganz ehrlichen und enttabuisierenden Dialogen und die treffen ins Herz, genauso wie die geträumten Wunschvorstellungen überraschen. Die beiden Hauptdarsteller sind einfach rührend. Und so ganz unterschwellig gibt es dann noch eine Gesellschaftskritik bei der Polarisierung von Präkariat und der wohlhabenden Mittelschicht. Ein herrlich erfrischender Filmspass, der ohne Sentimentalitäten auskommt, aber nicht ohne wahre Emotionen. Gelungen!