Mr. Death - The Rise and Fall of Fred A. Leuchter, Jr.

USA, 1999

Independent

Fred A. Leuchter Jr., ein Ingenieur
aus Malden, Massachusetts, beschloss eines Tages, die «Florence
Nightingale der Todeszellen» zu werden – ein Samariter,
ein Humanist, dessen Mission es ist, Gaskammern, elektrische Stühle,
tödliche Injektionssysteme und Galgen zu designen und zu reparieren.

Er wurde eine Kapazität auf seinem Gebiet und schließlich
als Experte, wenn auch als Autodidakt, von den Bundesstaaten beschäftigt,
in denen die Todesstrafe nach wie vor verhängt wird. 1988 gab
Ernst Zündel, Neonazi und Herausgeber solcher Schriften wie
Did Six Million Really Die? und The Hitler We Love and Why,
Fred A. Leuchter den Auftrag, eine gerichtsmedizinische Untersuchung
über die Verwendung von Giftgas in den Nazi-Konzentrationslagern
durchzuführen. Leuchter reiste nach Auschwitz und entnahm illegal
Ziegel- und Mörtelproben für seine Analyse. Später
«bewies» er, dass der Holocaust niemals stattgefunden
habe. Er betrachtete tatsächlich seine Beziehung zu Zündel
als die Krönung seiner Karriere, aber stattdessen ruinierte sie
ihn.
Regisseur Errol Morris öffnet erneut die Türen zu den furchtbarsten
Greueln des Jahrhunderts. Anstatt den scheinbar näher liegenden
Diskurs über Engstirnigkeit zu führen, erforscht er die
Wurzeln des Bösen in aller seiner Eitelkeit und Selbsttäuschung.
(Produktionsmitteilung)

  • Schauspieler:Fred A. Leuchter Jr., Robert Jan Van Pelt, David Irving, James Roth, Shelly Shapiro, Suzanne Tabasky, Ernst Zündel

  • Kamera:Peter Donahue, Robert Richardson

  • Autor:Errol Morris

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