Mr. Deeds

 USA 2002
Romanze, Komödie 15.08.2002 96 min.
5.80
Mr. Deeds

Ein Pizzeria-Besitzer vom Land erbt unerwartet 40 Milliarden Dollar und steht daraufhin im Mittelpunkt der New Yorker High Society.

Nachdem der Medien-Mogul Preston Blake (Harve Presnelbpgestorben ist, entpuppt sich ausgerechnet Pizzeria-Besitzer Longfellow Deeds (Adam Sandler) als dessen Alleinerbe. Von einem Tag auf den anderen ist der gutmütige und stets freundliche Deeds 40 Milliarden Dollar reicher!

Zum ersten Mal in seinem Leben verlässt Deeds deshalb sein idyllisches Heimatdorf Mandrake Falls und fliegt mit dem skrupellosen Geschäftsführer des Blake-Imperiums Chuck Cedar (Peter Gallagher) nach New York. Hier will Cedar den frisch gebackenen Milliardär nach allen Regeln der Kunst über den Tisch ziehen und um seinen Aktienanteil erleichtern. Doch Deeds ist nicht so leicht zu manipulieren, wie Cedar dachte: Das naive Landei mischt die High Society der Millionenstadt mächtig auf, verbreitet mit seinem eigentümlichen Verhalten reichlich Chaos und verliebt sich obendrein in die liebenswürdige Schulkrankenschwester Pam (Winona Ryder) - nicht ahnend, dass Pam in Wirklichkeit Babe heißt, eine ehrgeizige Reporterin ist und sich sein Vertrauen nur mit einem miesen Trick erschlichen hat. Doch zum Glück findet er auch echte Freunde in der großen Stadt, vor allem sein unglaublich flinker und zugleich verschrobener Butler Emilio (John Turturro) hilft ihm, sein Herz am rechten Fleck zu behalten.

Eine freie Neuverfilmung des Gary-Cooper-Klassikers "Mr. Deeds Goes to Town".

Details

Adam Sandler, Winona Ryder, John Turturro, Steve Buscemi, Jared Harris, Peter Gallagher, u.a.
Steven Brill
Teddy Castellucci
Peter Lyons Collister
Tim Herlihy
Columbia TriStar

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • nett aber etwas saufade
    Mr. Deeds


    Frank Capra hat mal eine Komödie gemacht, ¿ Mr. Deeds geht in die Stadt ¿. Das war 1936. Jetzt gibt¿s ein Remake. Erinnert an ¿ Baby Boom ¿ oder ¿ Rat Race ¿. 97 Min. geht der Film.
    Also da ist ein reicher Mann, der ist ein Mogul der Medien, so ein Tier wie ein Chamäleon. Er ist 82 Jahre alt, er besitzt 100 e von Zeitungen, viele Radio und TV Anstalten, und ne Menge mehr. Er ist einer der reichsten Männer der Erde. Er klettert im Himalaya herum, und was passiert ? Lächelnd erfriert er und ist ein bißchen Tot, so ne Art Leiche am Stiel. Und er wacht nicht mehr auf. Er hinterläßt was, ein 49 % iges Portfolio seiner Firmen im Wert von 40 Milliarden $.
    CHUCK CEDAR ( Peter Gallagher ) ist ein mieses gieriges Geldsüchtiges Schwein, und er recherchiert herum. Was findet er ? LONGFELLOW DEEDS ( Adam Sandler ). Er ist der Großneffe von DEEDS Senior.
    Er ist ein Besitzer einer Pizzaria in Mandrake Falls einem kleinem Kaff, und er ist dort bekannter und beliebter als Abraham Lincoln. Er führt die Pizza, er liefert die Pizzen aus, und er ist ein sehr freundlicher und netter Mensch. Er hilft alten Leuten über die Straße, und jeder mag ihn, und er ist solo. CHUCK kommt mit Hubschrauber und Konsorten fliegend zu ihm hin, und erklärt ihm das er schwer reich ist, und jetzt geht¿s nach New York. Also wird gepackt, DEEDS sieht das ganz gelassen, da er ja was wichtigeres im Schädel hat, er schreibt Grußkarten für romantische Herzen. Seinen Freund ADLERAUGE ¿ ein Schielendes Ungetüm ( Steve Buscemi ) läßt er im Gefängnis zurück. CHUCK hat einen bösen gemeinen Plan. Er will DEEDS im Luxus schwelgen lassen, und ihm dann die Papiere zum unterschreiben geben, wo DEEDS glaubt das Geld gehört ihm, aber in Wirklichkeit hat CHUCK dann das ganze Geld, weil er es sich überschreiben läßt von DEEDS.
    Landei DEEDS kapiert nicht das alles geheim bleiben soll, und er wird das Opfer der Machenschaften und der Paparazzis. Allen voran MAC MCGRATH ( Jared Harris ) der Reporter und Sprecher von Inside Access, dessen ehrgeizige Assistentin BABE BENNETT ( Winona Ryder ) ihm hilft mit versteckter Kamera zu fotografieren.
    BABES blöder Kollege MARTY soll Ihr dabei helfen. Was macht sie ? Sie verwandelt sich in die Klosterschwester PAM DAWSON. Sie überlegt sich das sie aus Winchestertownville in Idaho kommt und erfindet eine Geschichte wie im Buch. Mit der überrascht sie so zufällig den gutgläubigen DEEDS, indem sie einen Überfall vorgibt bei dem leider MARTY fast totgeprügelt wird. DEEDS ist Ihr Retter und verliebt sich in sie, genau wie sie es plante. CHUCK reibt sich schon fast die Hände, doch mit einem hat er nicht gerechnet, das DEEDS sich verteidigt. Kaum schimpft wer oder beleidigt ihn, verarscht ihn weil er ein Kaff Kerl ist, prügelt DEEDS die Leute einfach nieder. Diener EMILIO ein Spanier ( John Torturro ) ist DEEDS zur Seite gestellt. CHUCK arbeitet leider mit EMILIO zusammen, der ihn auch zur Unterschrift bringen soll. EMILIO ist Fußsüchtig, und als er mal DEEDS Fuß verprügeln darf verliebt er sich in ihn, außerdem ist EMILIO Anschleichmeister. DEEDS ist mehr als süß, und dann passiert es, das keiner plante.
    Und das seht euch im Kino an. Der Film ist nämlich süß. Nur am Anfang, ist er saulangweilig, dann will der Film absichtlich lustig sein, dann ist er spannend, aber nur so spannend das sich ein Blinder Taubstummer Bettler daran erfreut. Dann ist der Film so einfach wieder, das selbst eine Ameise darüber lacht. Dann ist diese Neuverfilmung saufade. Lustig ist er, ja, ein oder 2 mal, das ist alles. Die Witze sind dämlich, nichts derbes, aber dämlich. Nichts ist von Ironie zu sehen oder spüren, nichts ist von Wahnsinn zu hören, oder von Witzigkeit, einfach nichts, der Film plätschert einfach so dahin. Das ganze ist irre hölzern. Die Schauspieler passen recht gut, aber das ist auch schon alles, der Film ist einfach zu einfach, und man wünscht

    Re: nett aber etwas saufade
    Das ganze ist irre hölzern. Die Schauspieler passen recht gut, aber das ist auch schon alles, der Film ist einfach zu einfach, und man wünscht sich direkt das Ende des Filmes. Da wird es noch mal süß, romantisch und nett. Man könnte mit dem Film mehr anfangen, also mit dem Thema, und wer hätte nicht gerne die 40 Milliarden $. Und einzig die Tatsache das DEEDS sowas wie ein Gentlemen ist den es nicht mehr gibt, der nur gutes tut wie ¿ Ein Engel aus Erden ¿ rettet den Film vor dem totalen Versagen.

    68,11 mit 32 Drittel von 259 ¿ Sechzehnachzehntel von 100

  • einfach zum abschalten
    wiedermal ein typischer hollywood-film. reinsitzen, lachen und geniessen, aber auf keinen fall studieren. war nicht schlecht..

  • Pflicht-Film
    Das war einer der lustigsten und besten Filme, die ich je gesehen habe. Abgesehen von der Basis-Story (die ist Hollywood-Schema-F) ist in diesem Film nichts vorhersehbar. Die Gags sind echt Wahnsinn und Adam Sandler ist sowieso der Größte. Mir hat gefallen wie der Film Seitenhiebe auf so Vieles tätigt ohne sich dabei zu verzetteln. Wichtig ist meiner Meinung nach auch die Botschaft, dass man immer selber für seinen Charakter verantwortlich ist. Auch wenn man reich ist, kann man entweder ein Gentlemen's Club Snob sein oder man kann im Vollrausch mit irgendeinem Landei in den Straßen von New York Autos mit Eiern bewerfen (wenngleich ich Letzteres nicht befürworte).

    Bleibt noch zu sagen, dass ich die OV gesehen habe, aber auch die deutsche Version kann nicht übel sein.

    Fazit: Hingehen ist Pflicht für alle, die den Mainstream nicht von vornherein ablehnen.

  • Sehenswerte, aber typische Hollywoodkomödie
    Nette Komödie, die vor allem von den weitgehend überzeugenden Darstellern lebt, allen voran John Turturro als diskretester Butler aller Zeiten, aber auch Adam Sandler, dem die Rolle des bauernschlauen Landeis auf den Leib geschrieben scheint.

    Leider bleibt einem auch hier das zwar genre-übliche, aber immer wieder schmerzhafte an den Haaren herbeigezogene und schmalzige Happy-End nicht erspart - was soll's, solange der Rest stimmt.

    Fazit: Unterhaltsam. Nur Steve Buscemi sollte öfter vorkommen...

  • mr.deeds
    leichte seichte filmgeschichte mit allen möglichen und unmöglichen blödsinnigkeiten, die heutige filme bieten, um k-besucher am einnicken zu hinder. das original ist besser. trotzdem: eine nette abendunterhaltung und buscemi ist immer eine "augenweide".