Mumia Abu Jamal: In Prison my whole Life

2007

Dokumentation

Am 9.12.1981, in jener für den afroamerikanischen Publizisten und Aktivisten Mumia Abu-Jamal schicksalshaften Nacht, wird der britische Schriftsteller und Drehbuchautor William Francome geboren. Die Geschichte des durch politische Ranküne in die Todeszelle (wegen angeblichen Polizistenmordes) geworfenen und wider alle entlastenden Beweise dort immer noch gehaltenen Mumia Abu-Jamal hat William Francome, den Drehbuchautor und Erzähler dieses Films, wahrlich sein ganzes bisheriges Leben begleitet.

Min.90

Am 9.12.1981, in jener für den
afroamerikanischen Publizisten
und Aktivisten Mumia Abu-Jamal
schicksalshaften Nacht, wird
der britische Schriftsteller und
Drehbuchautor William Francome
geboren. Die Geschichte des
durch politische Ranküne in die
Todeszelle (wegen angeblichen
Polizistenmordes) geworfenen
und wider alle entlastenden
Beweise dort immer noch gehaltenen
Mumia Abu-Jamal hat
William
Francome, den Drehbuchautor
und Erzähler dieses
Films, wahrlich sein ganzes
bisheriges Leben begleitet.
Nun begibt sich Francome auf
Spurensuche, spricht mit Angela
Davies und Noam Chomsky über
Rassismus und Klassenjustiz,
diskutiert mit KünstlerInnen
wie Mos Def Alice Walker und
Snoop Dog über Widersprüche
und Schrecken der Todesstrafe,
macht sich vor Ort in den Slums
von Nord-Philadelphia ein Bild
über die Erniedrigten und Beleidigten
und besucht schließlich
Mumia Abu-Jamal in dessen
Zelle. Man hört nur die Stimme
Mumias, denn das Filmen oder
Fotografieren von TodeskandidatInnen
ist in Pennsylvania
verboten. Du sollst dir kein Bild
machen: Wer aber hören kann,
der höre, wie da einer, ungebrochen
und kämpferisch sich
nicht verbiegen lässt und nicht
verzweifelt, wissend, dass die
staatsoffizielle Propaganda immer
weniger verfängt...
Die Raps von Snoop Dog, Rage
Against the Machine und Mos
Def sind der Puls des Films -
die Fakten seine aufrüttelnde
Botschaft.

  • Regie:Marc Evans

  • Autor:William Francome, Marc Evans

  • Musik:Snoop Dog, Rage Against the Machine, Mos Def

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