Murder is My Beat

1955

Krimi

Mini-Thriller um einen Cop, der glaubt, eine falsche Verurteilung provoziert zu haben.

Mit ihren zombiefizierten Schauspielern, gerade noch zusammengehaltenen Handlungslinien und der absurd reduzierten Ästhetik machen Ulmers Lowest-Budget-Filme die künstlichen Hilfsmittel Hollywoods nahezu transparent: Die Story scheint etwas zu erzählen, aber das Gefühl, dass es um etwas ganz anderes, mysteriös Existenzielles geht, lässt sich nicht abschütteln. Murder is My Beat, ein in seiner Rückblendentechnik begeisternd inkohärenter Mini-Thriller um einen Cop, der glaubt, eine falsche Verurteilung provoziert zu haben, ist ein Prachtexemplar dieser Art Kino. Dave Kehr: "Ein Film, der durchs falsche Ende eines Teleskops gedreht wurde, in dem die Charaktere zu winzigen Figuren werden, die in einer gewaltigen, kosmischen Verschwörung verfangen sind, die zu begreifen, sie (und wir) niemals hoffen können, während eine finstere Intelligenz über allem brütet."

  • Schauspieler:Paul Langton, Barbara Payton, Robert Shane

  • Regie:Edgar G. Ulmer

  • Kamera:Harold E. Wellman

  • Autor:Aubrey Wisberg

  • Musik:Albert Glasser

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