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Blockbuster-Sequel
09/30/2020

"König der Löwen 2": Genialer Regisseur arbeitet an Fortsetzung

Disney hat für die Fortsezung des Milliarden-Erfolgs einen vielversprechenden Namen an Land gezogen.

von Oezguer Anil

Kaum ein anderer Film löst beim Publikum so starke Kindheitserinnerungen aus wie "Der König der Löwen“. Letztes Jahr kam mit einem Remake eine aufpolierte Hochglanzversion des Zeichentrickfilms in unsere Kinos. Mit einem Einspielergebnis von über 1,5 Milliarden Dollar war klar, dass ein großes Interesse an Geschichten aus dem Reich der Löwen besteht. Nun kündigt Disney die Fortsetzung an und hat einen gefragten Regisseur an der Seite.

Newcomer

Barry Jenkins wird die Regie bei der fotorealistischen Umsetzung des Klassikers aus dem Jahr1994 übernehmen. Jenkins wurde 2017 für seinen Film "Moonlight" für acht Oscars nominiert und erhielt Auszeichnungen in den Kategorien Bester Nebendarsteller, Bestes adaptiertes Drehbuch und Bester Film. "Moonlight“ gehört zu einem der größten Independent-Film-Erfolge der letzten Jahre und öffnete zahlreiche Türen für die Kreativen vor und hinter der Kamera. Mit "If Beale Street could Talk“ legte Jenkins eine von Kritikern gelobte Literaturverfilmung hin, bei der er sich erneut den Konflikten der afroamerikanischen Bevölkerung in den USA annahm.

Gleicher Autor

Das Drehbuch zur "Der König der Löwen“-Fortsetzung wird wieder vom erfahrenen Autor Jeff Nathanson geschrieben, der bereits das Drehbuch zum ersten Remake verfasste und Hits wie "Catch me if you can“ und "Terminal“ für Steven Spielberg verfasste. Zur Handlung gibt es noch nicht viele Details, aber laut Berichten vom US-Magazin Deadline erwartet uns eine ähniche Erzählstruktur wie bei "Der Pate 2“. Die Geschichte wird auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen erzählt, so dass man sowohl Ereignisse aus der Gegenwart als auch Probleme aus der Vergangenheit zu sehen bekommt. Der Handlungsstrang aus der Vergangenheit wird sich mit der Geschichte von Mufasa befassen, während die Handlung in der Gegnwart sich den Abenteuern von Simba widmet.

Originalität gefragt

Ein Kritikpunkt an dem bisherigen Remake war die mangelnde Originalität. Die Neuverfilmung orientierte sich Bild für Bild am Original und hatte nichts Eigenständiges zu bieten. Das dürfte sich nun ändern.

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