Buffy

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Serien-Tipps
11/29/2019

Kultserien und Serienklassiker bei Netflix & Amazon Prime

Diese Serienklassiker aus Zeiten vor dem Streaming- & Serien-Boom sind bei Netflix & Amazon Prime zu sehen.

von Erwin Schotzger

TV-Serien haben schon ein erhebliches Suchtpotenzial entwickelt lange bevor durch Streaming-Plattformen wie Netflix und Amazon Prime ein Serien-Boom wie nie zuvor ausgelöst wurde. Paradoxerweise sind diese alten Kultserien oft nur in Form von DVD-Staffelboxen erhältlich. Manche Kultserien aus Jugendtagen wie etwa "Jede Menge Familie" mit Michael J. Fox und "Wunderbare Jahre" mit Fred Savage sind sogar auf physischen Datenträgern schwer zu ergattern.

Seit kurzem ist "Buffy – Im Bann der Dämonen" bei Amazon Prime zu sehen. Grund genug für uns die Lage zu checken – und siehe da: Es wird langsam besser! Vor allem Amazon Prime hat einige ältere Kultserien im Angebot. Bei Netflix ist die Ausbeute, von den "Star Trek"-Serien abgesehen, eher dürftig.

 

AMAZON PRIME:

 

24 (9 Staffeln, 2001 bis 2010)

Noch nie ging es so temporeich zur Sache wie in der Actionserie mit Kiefer Sutherland als Anti-Terrorspezialist Jack Bauer. Die Idee, die Serie in Echtzeit zu erzählen, war damals in dieser Form neu und traf voll den Zeitgeist. Leider lag die Serie nicht nur in Sachen Beschleunigung im Trend, sondern auch bei den Tendenzen in Richtung Terror-Hysterie und zunehmende Überwachung in der Zeit nach 9/11. Zwei Monate nach den verheerenden Terroranschlägen von 2001 ging "24" beim US-Sender Fox auf Sendung: Der Superagent Jack Bauer suggerierte, dass übertriebene Gewaltanwendung und Folter schon bei vagem Verdacht legitim sei, um theoretisch mögliche Gefahren abzuwenden.

 

LOST (6 Staffeln, 2004 bis 2010)

"Lost" begründete den Ruhm von J. J. Abrams als kreativer Wunderwuzzi und löste einen Boom bei Mystery-Serien aus, der bis heute anhält. Zwar hatten schon zuvor Serien wie "Akte X" und vor allem "Twin Peaks" den Weg bereitet, aber die verworrene Geschichte rund um eine Gruppe von Verschollenen auf einer mysteriösen Insel entwickelte ein Suchtpotenzial wie wenige Serien zuvor. Bis zur fünften Staffel konnte die Serie das hohe Niveau halten, aber leider konnte "Lost" dann die vielen Rätsel und Fährten in der sechsten und letzten Staffel nicht zufriedenstellend abschließen – obwohl sich hier die Geister scheiden: Allgemein gilt "Lost" als Paradebeispiel für ein enttäuschendes Serienfinale, aber der harte Kern der "Lost"-Fans wird wohl bis in alle Ewigkeit anderer Meinung sein.

 

BUFFY – IM BANN DER DÄMONEN (7 Staffeln, 1997 bis 2003)

"Buffy" war wohl – lange vor "The Big Band Theory" – die erste Nerd-Serie, die auch hierzulande zum Massenphänomen und TV-Event wurde. Ähnlich wie "Lost" bei J. J. Abrams begründete "Buffy" den Ruhm von Joss Whedon. Lange Zeit galt die Gruselkomödie aufgrund ihrer Dialoge, aber auch aufgrund der smarten Plots als "beste Serie der Welt", zumindest bei nerdigen Serien-Aficionados. Im Mittelpunkt der großartigen Coming-of-Age-Story im Horrorgenre steht die junge Vampirjägerin Buffy Summers (Sarah Michelle Gellar) und ihre Freunde, die sogenannte "Scooby Gang". Im kalifornischen Städtchen Sunnydale kämpfen sie gegen Vampire und andere – mehr oder weniger – übernatürliche Widrigkeiten, die ihr beschauliches Teenager-Leben bedrohen.

 

FRIENDS (10 Staffeln, 1994 bis 2004)

Ende der 90er-Jahren hat so gut wie jeder "Friends" geschaut. Die geniale Sitcom rund um die sechs New Yorker Rachel, Monica, Phoebe, Chandler, Joey und Ross war wie eine Erweiterung des eigenen Freundeskreises, der Zuschauer war einfach der siebente in der Runde im "Central Perk". Mit dem nerdigen Humor hat die Serie zudem – noch mehr als "Buffy" – den Durchbruch der Nerd-Kultur im Mainstream-TV geebnet.

 

SCRUBS (9 Staffeln, 2001 bis 2010)

Der ganz normale Wahnsinn im beruflichen und privaten Alltag des jungen Arztes J.D. (Zach Braff) und seines besten Freundes Turk (Donald Faison) im Sacred Heart Hospital ist auch heute noch zum Totlachen. Allerdings wären zumindest die beiden letzten Staffeln verzichtbar gewesen (was man aber auch über einige andere Serien in dieser Liste sagen könnte).

 

HOW I MET YOUR MOTHER (9 Staffeln, 2005 bis 2014)

"How I Met Your Mother" hatte dank der guten Running Gags einige gute Momente, ist aber zweifellos ein sich ewig wiederholender Aufguss von "Friends". Trotz der an Dämlichkeit grenzenden Unentschlossenheit von Ted (Josh Radnor) bei der Suche nach der wahren Liebe, hat die Serie bei vielen Fans Kultstatus erreicht.

 

MALCOLM MITTENDRIN (7 Staffeln, 2000 bis 2006)

In "Malcolm in the Middle", so der Originaltitel (unter dem die Serie auch bei Amazon zu finden ist), geht es zwar hauptsächlich, aber nicht nur um die schrägen Abenteuer des hochbegabten Sohnes der dysfunktionalen Arbeiterfamilie Wilkerson. Der Familienname wird übrigens nur ein einziges Mal in der Pilotfolge genannt. Durch seine Rolle als Familienvater Hal wurde Bryan Cranston bekannt, der später mit "Breaking Bad" einen weiteren Serienhit landete.

 

FUTURAMA (7 Staffeln, 1999 bis 2003, 2007 bis 2013)

Mit "Futurama" hat Matt Groening sogar die Subversion von "The Simpsons" überboten: Zu Silvester 1999 wird der chaotische Pizzabote Philip J. Fry aus Versehen tiefgefroren und wacht tausend Jahre später wieder auf. In der fernen Zukunft erlebt er skurrile Abenteuer als Angestellter des interplanetaren Lieferservice, den sein entfernter Nachfahre, der senile Professor Farnsworth, betreibt.

Großartig sind vor allem die originalen vier Staffeln bis 2003, aber auch die Fortsetzungen ab 2007 sind sehenswert. Bei Amazon Prime folgt die Episodenaufteilung allerdings nicht der üblichen Staffeleinteilung: Hier sind die Episoden der ersten vier auf fünf Staffeln aufgeteilt. Die eigentlich fünfte Staffel, bestehend aus vier Filmen, ist bei Amazon die sechste. Dann werden die zwei Staffeln 6 und 7 mit jeweils 26 Episoden zu vier Staffeln mit jeweils 13 Episoden. Daher hat "Futurama" bei Amazon Prime ganze 10 Staffeln.

 

SOUTH PARK (21 Staffeln, seit 1997)

"Oh mein Gott, sie haben Kenny getötet!" war anfangs in jeder Folge der schrägen und politisch inkorrekten Animationsserie von Trey Parker und Matt Stone zu hören. Doch irgendwann war dann doch die Luft raus: nur aus Kenny und seinem seriellen Sterben, denn "South Park" gibt es immer noch. 21 Staffeln sind im Prime-Abo enthalten, Staffel 22 schon als Kaufangebot verfügbar und in den USA wurde "South Park" schon bis 2022 verlängert.

 

PRINZ VON BEL-AIR (6 Staffeln, 1990 bis 1996)

Mit " The Fresh Prince of Bel-Air", so der Originaltitel, wurde Will Smith bekannt. In der Comedy-Serie mischt der rappende Arbeiterklasse-Teenager Will, der von seiner Mutter zu seiner Tante ins noble Bel-Air geschickt wird, die behütete Welt der bürgerlichen Familie Banks auf. Die Serie ist übrigens auch bei Netflix zu sehen.

 

FREAKS & GEEKS (1 Staffel, 1999 bis 2000)

Unter dem deutschen Titel "Voll daneben, voll im Leben" ist die Serie bei Amazon nicht zu finden, wohl aber mit dem englischen Originaltitel. Im Mittelpunkt steht eine Clique an einer Highschool in den 80er-Jahren, zu der einige spätere Serien-Stars gehören: etwa Seth Rogen ("Arrested Development"), James Franco ("The Deuce"), Jason Segel ("How I Met Your Mother") und Martin Starr ("Party Down", "Silicon Valley").

 

KING OF QUEENS (9 Staffeln, 1998 bis 2007)

Die kultige Sitcom lebt von den beiden Hauptdarstellern, dem Ehepaar Douglas (Kevin James) und Carrie (Leah Remini) Heffernan. Der übergewichtige Fahrer des fiktiven Logistikunternehmens IPS und seine als Rechtsanwaltsgehilfin arbeitende Frau sind gezwungen mit Carries mürrischem Vater Arthur (Jerry Stiller) unter einem Dach zu leben. Das führt zumindest für das TV-Publikum immer wieder zu lustigen Momenten.

 

TWO AND A HALF MAN (12 Staffeln, 2003 bis 2015)

Die Sitcom von Chuck Lorre ("The Big Bang Theory") rund um den hedonistischen und ebenso zynischen Jingle-Komponisten Charlie Harper (Charlie Sheen), seinen spießigen Bruder Alan (John Cryer) und dessen Sohn Jake (Angus T. Jones) hatte zumindest bis zur achten Staffel Kultstatus. Dann manövrierte sich Charlie Sheen ins Out. Ab der neunten Staffel wurde Sheen durch Ashton Kutcher ersetzt. Das war auch ganz lustig, aber nicht mehr ganz so kultig.

 

ALF (4 Staffeln, 1986 bis 1990)

Abstürzende Aliens lagen Mitte der 80er-Jahre voll im Trend. Im Gegensatz zu seinem extraterrestrischen Kollegen E.T. ist der haarige Außerirdische recht redselig. Nach seiner Bruchlandung wird Alf zum Mitglied der Familie Tanner. Dort hat er es nicht nur auf die Katze abgesehen, sondern stellt auch regelmäßig das kleinbürgerliche Spießertum der Tanners in Frage.

 

BAYWATCH (6 Staffeln, 1989 bis 2001)

Nach "Knight Rider" (UPDATE: die 4 Staffeln sind seit kurzem im Prime-Abo enthalten) war "Baywatch" die zweite Kultserie mit David Hasselhoff in der Hauptrolle. Attraktion der weltweit erfolgreichen TV-Serie war diesmal kein sprechendes Auto, sondern vielmehr die rasch wechselnden Co-Stars von "The Hoff". Oder wie es Chandler in "Friends" einmal formuliert hat: "Hauptsache sie laufen!".

Bei Amazon Prime sind nur die ersten sechs Staffeln zu sehen. Insgesamt wurden 11 Staffeln produziert, wobei neun davon in Kalifornien spielen und die letzten beiden in Hawaii.

 

MIAMI VICE (5 Staffeln, 1984 bis 1989)

Die Krimi-Serie für Hipster in den 80er-Jahren strotzte nur so vor Neonfarben: Im sonnigen Miami jagen die Undercover-Polizisten „Sonny“ Crockett (Don Johnson) und der aus New York City in den Süden versetzte Ricardo Tubbs (Philip Michael Thomas) fiese Drogendealer und Waffenschmuggler – und zwar auf hohem modischem Niveau, wenn man in den 80er-Jahren davon überhaupt sprechen kann. "Miami Vice" setzte aber nicht nur Fashion-Trends, sondern stach auch durch die filmische Umsetzung (schnelle Schnitte und Zeitlupen im Stil eines Musikvideos) aus der Masse der Krimi-Serien heraus. Das "Miami Vice Main Theme" von Jan Hammer war ein Top-Hit in den internationalen Musikcharts.

 

DAS A-TEAM (5 Staffeln, 1983 bis 1987)

Die Action-Abenteuerserie rund um  Colonel John „Hannibal“ Smith und sein ziemlich schräges Team aus ehemaligen US-Soldaten hat auch in den 80er-Jahren schon viel Ironie und Liebe zum Trashfilm vorausgesetzt. Die Protagonisten sind aufgrund falscher Vorwürfe auf der Flucht vor dem Gesetz, helfen aber im Stil von Robin Hood immer wieder in Not geratenen Menschen. Dabei geraten sie (nicht zuletzt aufgrund ihrer recht verkorksten Pläne) immer wieder in ausweglose Situationen, die sie aber letztendlich durch Improvisation und Teamwork zielsicher auflösen.

 

DIE PROFIS (4 Staffeln, 1977 bis 1981)

Die Krimiserie war Anfang der 80er-Jahre Kult: Bodie (Lewis Collins) und Doyle (Martin Shaw) sind Mitglieder einer speziellen Anti-Terror-Einheit des britischen Innenministeriums, die bei ihren Fällen unkonventionell und nicht gerade zimperlich vorgehen. Vier der insgesamt fünf Staffeln sind bei Amazon Prime zu sehen.

 

NETFLIX:

 

The Big Bang Theory: Verhandlungen für 13. Staffel angelaufen

THE BIG BANG THEORY (11 Staffeln, 2007 bis 2019)

Mit der populären Sitcom von Chuck Lorre begann der Siegeszug der Nerd-Kultur: Seit der verklemmte Nerd-Boy Leonard (Johnny Galecki) sich anschickte, das Herz des hübschen Party-Girls Penny (Kaley Cuoco) zu erobern, sind alle Regeln und Barrieren zwischen den Welten gefallen. Mit dem frischen Humor und dem zentralen Clash zwischen Nischen- und Mainstream-Kultur war "The Big Bang Theory" nicht nur einer der mehr oder weniger erfolgreichen "Friends"-Nachfolger, sondern ein eigener Meilenstein der TV-Geschichte. Nerd ist seither kein Schimpfwort mehr, sondern ein weit verbreitetes Selbstbild.

Zwar war nach fünf Staffeln die zentrale Geschichte fertig erzählt, aber bis zur letzten und zwölften Staffel mussten ja auch noch die anderen Nerds Sheldon (Jim Parsons), Howard (Simon Helberg) und Rajesh (Kunal Nayyar) unter die Haube gebracht werden. Das war zwar wesentlich weniger lustig, schlug sich aber nur unwesentlich in sinkenden Einschaltquoten nieder.

 

GILMORE GIRLS (7 Staffeln, 2000 bis 2007)

Das Comedy-Drama von Amy Sherman-Palladino ("The Marvelous Mrs. Maisel") hat vor allem bei Quasselstrippen, Popkultur-Nerds und als perfekte Mutter-Tochter-Serie Kultstatus: Die wortgewaltige Geschichte der alleinerziehenden Mutter Lorelai Gilmore (Lauren Graham) und ihrer Tochter Rory (Alexis Bledel) im kleinen Örtchen Stars Hollow hat bei Netflix sogar eine Fortsetzung erfahren: Die vierteilige Miniserie "Gilmore Girls: Ein neues Jahr" kann als achte Staffel (fast zehn Jahre nach der siebenten) betrachtet werden.

 

FULL HOUSE (8 Staffeln, 1987 bis 1995)

Auch diese Sitcom über eine ungewöhnliche Patchwork-Familie rund um den alleinerziehenden Vater Danny Tanner (Bob Saget) und seine drei Töchter wurde von Netflix Jahre nach dem Serienende fortgesetzt: Zu den acht Staffeln der Originalserie kommen noch vier weitere Staffeln von "Fuller House" (plus eine fünfte und letzte Staffel, die Netflix bereits bestellt hat).

 

TÜRKISCH FÜR ANFÄNGER (3 Staffeln, 2006 bis 2008)

Mit der kultigen Teenie-Serie rund um eine deutsch-türkische Patchwork-Familie in Berlin-Neuköln wurde Elyas M’Barek bekannt: Im Mittelpunkt steht die 16-jährige Lena Schneider (Josefine Preuß) und das – durch zahlreiche Verwirrungen immer wieder verzögerte – Aufkeimen der ganz und gar nicht geschwisterlichen Liebe zu ihrem neuen Stiefbruder Cem Öztürk (M’Barek).  

 

STAR TREK: THE ORIGINAL SERIES (3 Staffeln, 1966 bis 1969)

Unter dem Kommando von Captain James T. Kirk (William Shatner) hat das "Raumschiff Enterprise" (unter diesem hierzulande bekannten Titel ist die Serie auch bei Netflix zu finden) drei Staffeln lang die unendlichen Weiten des Weltraums erkundet.

 

STAR TREK: NEXT GENERATION (7 Staffeln, 1987 bis 1994)

Auf Basis der Science-Fiction-Kultserie aus den 60er-Jahren begründete "Star Trek: Das nächste Jahrhundert" unter dem Kommando von Captain Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) ein bis heute erfolgreiches TV-Franchise.

 

STAR TREK: DEEP SPACE NINE (7 Staffeln, 1993 bis 1999)

Im ersten "Star Trek"-Spin-Off nach dem Reboot übernimmt Captain Benjamin Sisko (Avery Brooks) das Kommando auf der Raumstation Deep Space Nine im Orbit des Planeten Bajor. Die Föderation übernimmt dort eine Vermittlerrolle, nachdem der Planet zuvor von den Cardassianern besetzt war. Zudem gewinnt die Station eine besondere strategische Bedeutung als in der Nähe ein stabiles Wurmloch in den weit entfernten Gamma-Quadranten entdeckt wird. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten wurde die Serie immer besser und schließlich sogar zur Lieblingsserie all jener Trekkies, die nicht "The Next Generation" für die beste aller "Star Trek"-Serien halten.

 

STAR TREK: VOYAGER (7 Staffeln, 1995 bis 2001)

Erstmals unter dem weiblichen Kommando von Captain Kathryn Janeway (Kate Mulgrew) irrt die U.S.S. Voyager durch die schier unendlichen Weiten des Delta-Quadranten. Auf dem Weg nach Hause gibt es durchaus einige Highlights für Trekkies, etwa Jeri Ryan als Seven-of-Nine sowie einige interessante Borg-Geschichten.

 

STAR TREK: ENTERPRISE (4 Staffeln, 2001 bis 2005)

Die Prequel-Serie wollte die Entstehungsgeschichte der Föderation und der Sternenflotte erzählen, verzettelte sich aber mit einem verworrenen Zeitreise-Plot. Trotzdem gab es auch unter dem Kommando von Captain Jonathan Archer (Scott Bakula) einige Highlights, allen voran Jolene Blalock als T'Pol, erste Vulkanierin in der Sternenflotte.