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04/11/2019

"Lucifer": Was wir über die 4. Staffel der beliebten TV-Serie wissen

Zurück aus der Hölle: Ab 9. Mai wird die nunmehrige Netflix-Serie in Deutschland und Österreich exklusiv bei Amazon Prime fortgesetzt.

"Lucifer" wäre fast zur Hölle gefahren, doch dann kam Netflix und rettete die beliebte Serie vor dem endgültigen Aus. Ab der vierten Staffel wird "Lucifer" nicht mehr vom US-Sender Fox, sondern von Netflix produziert. Das hat einige Auswirkungen auf die Zukunft der Serie. Wir haben hier zusammengetragen, was wir bisher über die Fortsetzung der Fantasy-Serie bei Netflix wissen.

 

Wann startet die vierte Staffel?

Ab 8. Mai 2019 wird die vierte Staffel des Comedy-Dramas bei Netflix verfügbar sein. Das geht aus dem ersten Teaser-Trailer hervor, den Netflix genau 666 Stunden vor der Veröffentlichung präsentiert hat.

In Deutschland und Österreich müssen Fans allerdings noch einen Tag länger warten, weil hier die Serie wie schon die ersten drei Staffeln (ab 9. Mai) exklusiv bei Amazon Prime zu sehen sein wird.

Hier ist der erste Teaser von Netflix:

 

Wo wird "Lucifer" in Zukunft zu sehen sein?

Wie bisher auf Amazon! Diese überraschende Nachricht verkündete Amazon Prime Video bereits im Oktober des Vorjahres. Schon bisher war "Lucifer" bei Amazon Prime zu sehen, nach der Übernahme durch Netflix wurde jedoch ein Wechsel zu Netflix erwartet.

Doch für die Fans in Deutschland und Österreich ändert sich nichts. Amazon Prime Video hat mitgeteilt, dass die kommende vierte und alle vergangenen und weiteren Staffeln in Deutschland und Österreich exklusiv für Prime-Mitglieder verfügbar sein werden. Grund dafür sind wohl laufende Verträge (ähnlich wie bei der Netflix-Serie "House of Cards", die hierzulande exklusiv bei Sky zu sehen ist).

 

Was ändert sich durch den Wechsel zu Netflix?

Die künftigen Staffeln werden bei Netflix nur noch 10 Episoden haben. Die einzelnen Folgen könnten dafür aber ein wenig länger werden: 50 bis 60 Minuten statt wie bisher 43 Minuten.

"Lucifer" könnte auch unanständiger werden, weil Sex und Gewalt in Zukunft expliziter dargestellt werden können. Denn bisher waren dem US-Sender Fox explizite Nacktszenen zu freizügig, selbst wenn "nur" der nackte Hintern von Hauptdarsteller Tom Ellis im Bild zu sehen war. Diese Restriktionen sind bei Netflix Vergangenheit.

Auch der Erzählstil wird wohl straffer werden müssen, da nun nicht mehr 22 Episoden pro Staffel zur Verfügung stehen. Allerdings haben die Showrunner bereits angekündigt, dass der ursprünglich geplante Handlungsbogen einfach auf zwei Staffeln aufgeteilt wird.

 

Lucifer: Warum die Einstellung der TV-Serie ok ist

Worum geht es in der vierten Staffel von "Lucifer"?

Nachdem der biblische Kain (Tom Welling) schon in der dritten Staffel von "Lucifer" aufgetaucht ist, schauen in der kommenden Staffel auch seine Eltern, Adam und Eva, vorbei. Mit Spannung wird vor allem der Auftritt von Eva erwartet. Gespielt wird sie von Inbar Lavi, bekannt aus Serien wie "Prison Break", "Imposters" und "The Last Ship".

Wer in die Rolle von Adam schlüpft ist noch nicht bekannt. Aber Eva dürfte ohnedies viel interessanter sein. Sie ist nach einer Ewigkeit an der Seite von Adam ziemlich gelangweilt und sehnt sich nach Leidenschaft und verwegenen Abenteuern wie in alten Zeiten. Brav sein liegt der ersten Sünderin der Menschheit ganz und gar nicht. Wie jeder bibelkundige Fan weiß, hat die Schlange Lucifer sie höchstpersönlich in jungen Jahren verführt.

Das Auftauchen von Eva hat Auswirkungen auf Lucifer und Chloe, wie Tom Ellis schon bestätigt hat. Chloe (Lauren German) hat am Ende der dritten Staffel endlich erkannt, dass Lucifer wirklich der ist, der er schon immer zu sein behauptet. Eine der spannendsten Entwicklungen wird sein, wie sie damit umgeht.

Dass Lucifer und Chloe in dieser Staffel endlich ein Liebespaar werden, scheint aber eher unwahrscheinlich. Das ewige "Fast, aber dann doch nicht"-Knistern zwischen den beiden Charakteren erinnert an eine Teenager-Serie. Mit Blick auf die neuen Möglichkeiten, mehr erwachsene Inhalte einzubauen, wären auch andere Entwicklungen vorstellbar. Aber "Lucifer"-Darsteller Ellis hat wahrscheinlich recht, wenn er meint, dass die beiden erst ganz am Schluss der Serie ein Paar werden sollten. Ohne das romantische Hin und Her der beiden Hauptfiguren ginge der Geschichte rund um Lucifer Morningstar wohl bald die Luft aus.