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Szene aus "Repo Man"

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"Repo Man 2": Kultfilm nach 40 Jahren fortgesetzt

Das Punk-Feeling soll erhalten bleiben, doch statt Emilio Estevez ist ein anderer Hauptdarsteller vorgesehen.

von

Franco Schedl
Franco Schedl

02/16/2024, 10:30 AM

Die 1984 mit relativ wenig Budget produzierte SciFi-Komödie "Repo Man" hat sich bis heute zu einem echten Kultfilm gemausert. Nun hatte der damalige Regisseur Alex Cox eine große Überraschung für alle Fans parat: Wie "Variety" berichtet, will er nach 40-jähriger Pause unter dem Titel "Repo Man 2: The Wages of Beer" tatsächlich noch ein Sequel hinterherschicken, das in der Gegenwart spielt, obwohl seine Hauptfigur gerade mal um 90 Minuten älter geworden ist. 

Wie das funktionieren soll, kann plausibel klingen, wenn wir einen Blick auf die Story des Originalfilms werfen.  

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Alien-Leichen im Kofferraum

In dieser irren Geschichte lässt sich Otto (Emilio Estevez), ein junger Punker aus Los Angeles, von dem versoffenen Bud (Harry Dean Stanton) anwerben, um als Repro Man im Auftrag von Kreditinstituten jene Autos zu klauen, für die noch Raten offen sind. 

Sobald er sich um den Chevrolet Malibu eines merkwürdigen Wissenschaftlers kümmern soll, beginnt es völlig verrückt zu werden, denn der Kofferraum des Gefährts enthält eine gefährliche Fracht: Die Leichen von Aliens sondern immer stärkere Strahlungsdosen ab, durch die Menschen verglühen. Als nach erbitterten Kämpfen um den Wagen Otto und sein Kollege hinter dem Steuer sitzen, hebt das Auto ab und sie fliegen bis zu den Sternen davon. 

Ausgefallenes Storytelling mit neuem Hauptdarsteller

Im Sequel soll Otto nun von seiner Zeitreise zurückkehren und in einer für ihn ziemlich veränderten Welt landen, wo er mit nuklearen Konflikten und selbstfahrenden Autos konfrontiert wird.  Diesmal verkörpert die Figur aus naheliegenden Gründen nicht mehr Estevez, sondern der junge Kiowa Gordon, den man zum Beispiel aus "Twilight" und der "Frontier"-Serie kennt. 

Laut Ankündigung erwartet uns "eine Mischung aus Punk-Energie, existenzieller Komödie und ausgefallenem Storytelling". Derzeit wird das Projekt auf dem Filmmarkt der Berlinale vorgestellt. Vielleicht geht sich ja sogar schon eine Veröffentlichung im folgenden Jahr aus – aber nach der jahrzehntelangen Wartezeit wird es uns ja auf ein oder zwei Jahre mehr auch nicht mehr ankommen.

 

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