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04/14/2021

7 Stars sprechen über ihre schlimmsten Vorsprechen

Auch bekannte Filmstars müssen für ihre Rollen vorsprechen – dabei zeigen sie sich nicht immer von ihrer besten Seite.

von Oezguer Anil

Der Weg zum Hollywood-Star ist steinig. Nur wenige DarstellerInnen haben das Glück, sich ihre Rollen aussuchen zu können – für einen Großteil gehören Vorsprechen zum täglichen Geschäft. Dabei kommt es immer wieder zu skurrilen Situationen, für die sich die SchauspielerInnen auch noch Jahre danach schämen.

Diese sieben Stars haben ihre Castings vergeigt:

1. Eddie Redmayne

Eddie Redmayne sprach für die Rolle von Kylo Ren in "Star Wars" vor. Dadurch, dass sämtliche Informationen vor den Dreharbeiten streng geheim gehalten wurden, hatte der Schauspieler wenig Material, mit dem er arbeiten konnte.

"Solche Filme sind Top-Secret, sie geben dir nicht einmal die richtigen Dialoge. Man bekommt eine Szene von 'Stolz und Vorurteil' und weiß nur, dass man für die Rolle des Bösewichts vorspricht. Ich habe es mit einer schrägen Stimmlage versucht. Es war sehr lustig, ich habe verschiedenste Versionen von 'koohh paaah' (Darth Vaders Atemgeräusche) gemacht. Nach zehn versuchen fragten sie mich: 'Hast du noch was?', und ich sagte: 'Nein'", erzählte Redmayne in einem Interview mit "Uproxx".

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2. Jake Gyllenhaal

Der "Donnie Darko"-Darsteller sprach für die Rolle von Frodo in "Der Herr der Ringe" vor, konnte aber aufgrund seines amerikanischen Akzents nicht überzeugen.

"Ich erinnere mich an das Casting zu "Der Herr der Ringe", bei dem ich nicht wusste, dass ich einen britischen Akzent haben sollte. Ich weiß noch, wie Peter Jackson zu mir gesagt hat: 'Du weißt, dass du das in einem britischen Akzent sagen sollst, oder?' Ich bekam die Rückmeldung, dass es eines der schlechtesten Vorsprechen für die Rolle war", sagte Gyllenhaal im Interview mit "Hollywood Reporter".

3. Lucy Hale

Lucy Hale sprach für die Hauptrolle in "Fifty Shades of Grey" vor.

"Das Vorsprechen war so unangenehm! Es war genau so, wie man es sich vorstellt: ein langer Monolog mit vielen sexuellen Anspielungen. Bei einigen Wörtern habe ich mich geschämt sie laut auszusprechen, aber es war eine jener Situationen, in denen man sich extrem konzentrieren muss, da man sich sonst lächerlich macht“, sagte Hale in einem Interview mit "Cosmopolitan".

4. Kat Dennings

Die "2 Broke Girls"-Darstellerin wollte zwar nicht sagen, für welche Rolle sie vorgesprochen hat, es handle sich aber um einen Film, der mit einem oder mehreren Oscars ausgezeichnet wurde.

"Ich musste in der Szene hysterisch weinen und mein Vater sollte mich so stark zurückhalten, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte. Der Typ, der meinen Vater spielen sollte, war ein sehr berühmter Schauspieler und stellte sich soweit wie nur möglich weg von mir und ich merkte, dass ich da alleine durchmusste. Ich fing an, die Szene zu spielen und habe ihn immer wieder angeschaut in der Hoffnung, dass er auf mich zukommen würde, doch das tat er nicht, deshalb musste ich so tun, als würde ich mich selber zurückhalten. Die gute Nachricht ist, dass dieser Schauspieler gefeuert wurde", sagte Dennings in der "Tonight Show".

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5. Aaron Paul

Das schlimmste Casting für Aaron Paul war jenes, das ihm schließlich den Durchbruch ermöglichen sollte. Beim Vorsprechen für "Breaking Bad" vergaß er seinen Text – und entschuldigte sich immer wieder bei den MacherInnen.

"Es war schrecklich. Ich sagte: 'Es tut mir so leid, das ist schrecklich'. Es war eine Stresssituation. Man muss sich in einem Raum voller Leute beweisen. Ich habe mich ständig entschuldigt und dachte: 'Oh mein Gott, ich habe es vermasselt' und bin aus dem Raum gegangen. Ich war verzweifelt, denn ich hatte kein Geld zu der Zeit, es ging nicht nur darum, dass ich das Material so sehr mochte", sagte Paul in einem Interview mit "Off Camera".

6. Ryan Gosling

Der "La La Land"-Darsteller sagte zwar in einem Interview mit "Vanity Fair" nicht, um welchen Film es sich handelte, aber während eines Castings sei er so sehr in eine Rolle vertieft gewesen, dass er angefangen habe, zu weinen. Anscheinend war der Casting-Agent nicht sonderlich begeistert von ihm, denn während Gosling seine Tränen fließen lies, griff er zum Hörer und telefonierte.

7. Ryan Reynolds

Der "Deadpool"-Darsteller hatte auch Ambitionen als Musical-Darsteller, doch seine Stimme scheint nicht ganz so überzeugend gewesen zu sein.

"Ich war nie gut bei Vorsprechen. Ich musste einmal singen und ich bin ein sehr nervöser Sänger. Ich bin einer jener Menschen, die unter der Dusche singen und sich denken: 'Das ist zeimlich gut', aber wenn ich dann in die echte Welt hinausgehe, verwandelt sich meine Stimme in einen Hammer, der jeden ins Gesicht schlägt. Es war eines dieser Vorsprechen, die so schlecht waren, dass ich mir denke: 'Was würde passieren, wenn die Aufnahmen veröffentlicht werden? Es wäre mein Untergang‘“, sagte Reynolds im "Variety"-Interview.

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