Nichts als Regen

 Uruguay/MEX/NL/D 2013

Tanta Agua

Drama, Komödie 102 min.
6.30
film.at poster

Vater Alberto lädt seine beiden Kinder, die bei ihrer Mutter leben, zu einem Badeurlaub ein. Schon an der Art, wie die vierzehnjährige Lucía mit ihrem kleinen Bruder ins Auto steigt, ist die Last der Pubertät zu spüren. Die drei wollen sich am Meer erholen, doch es beginnt, tagelang zu regnen. Alberto versucht mit diversen Aktivitäten, die Kinder zu unterhalten, gibt jedoch bald auf, da keine Wetterbesserung eintritt. Der jüngere Fede findet rasch Anschluss in der Ferienanlage, und Lucía findet einen Urlaubsflirt. Vater Alberto ist froh, dass er sich nicht mehr nur um seine halbwüchsigen Kinder kümmern muss, denn er kann sich nun endlich ausspannen - oder doch nicht?

Details

Néstor Guzzini, Malú Chouza, Joaquín Castiglioni
Ana Guevara Pose, Leticia Jorge Romero
Maximiliano Angelieri
María Secco
Ana Guevara Pose, Leticia Jorge Romero

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Nichts als Frust & Langeweile
    Geschiedener Vater Alberto (Nestor Guzzini) macht mit seinen ihm fast fremd gewordenen beiden Kindern Lucia und Federico Urlaub: es regnet ununterbrochen, der Pool ist geschlossen, kein TV im Haus. Warum tun sich das alle Beteiligten an? Es geht allen dreien äußerst schlecht dabei. Vielleicht will der Vater einfach mal die Kinder sehen? Hat er ein schlechtes Gewissen und will verlorenes Terrain wiedergutmachen? Er bemüht sich wenigstens im Rahmen seiner begrenzten Möglichkeiten. Die Kids sind übel gelaunt und langweilen sich. Genauso ergeht es den Zuschauern. Die sind zwar schon erwachsen, müssen aber mit ansehen wie Lucia (Malú Chouza) hier diesen sogenannten schmerzlichen Prozess des Erwachsenwerdens, den man eigentlich nicht sehen kann, durchmacht. Man fragt sich ständig ‘Geht’s noch?‘ Es passiert eigentlich so gut wie nichts und am Ende ist einfach Schluss. Ein nichts sagender Discobesuch oder eine Fahrt mit dem Moped. Dabei ist der Film gar nicht mal realitätsfremd. Mancher weiß aus eigener Erfahrung, dass man den Kids heute schon ein Mega Event bieten muss. Sonst maulen sie nur rum. Selber haben die keine Ideen. Vielleicht noch im Alter vom kleinen Federico (Joaquin Castiglioni), der mit einem Nachbarsjungen Kröten fängt. (Eine Szene!) Soll man sich das denn als Film antun? Weniger!
    Insgesamt gehen sich die Akteure auf die Nerven. Ebenso ergeht es den Zuschauern.
    Vertane Zeit! K.V.