Wächter der Nacht - Nochnoi Dozor

 Russland 2004

Night Watch

Horror, Thriller, Action 30.09.2005 115 min.
6.50
film.at poster

Im Moskau der Gegenwart entbrennt ein Kampf zwischen den Mächten, die Tag und Nacht kontrollieren.

Im Moskau von heute stehen sich Gut und Böse noch immer in ewiger Feindschaft gegenüber, deren Balance von den Kräften des Lichts und der Finsternis aufrecht erhalten wird - das Ergebnis eines jahrhundertealten Waffenstillstands zwischen den rivalisierenden Seiten.
Auf der Seite des Guten stehen die Mitglieder der Night Watch, eine Gruppe von "Others" mit übermenschlichen Kräften, die in der Nacht die Menschen vor der andauernden Bedrohung durch die "Dark Ones" beschützen - Vampire, Hexen, Formwandler und Meister der schwarzen Magie. Die Night Watch achtet darauf, dass der Waffenstillstand eingehalten wird, ebenso wie tagsüber die Day Watch wiederum ihre Gegner in Schach hält.
Trotz der relativen Ruhe hält sich hartnäckig die Angst, dass eine uralte Prophezeiung sich doch noch erfüllen könnte. Diese besagt, dass ein mächtiges Mitglied der "Others" an Einfluss gewinnt, von der dunklen Seite verführt wird und die Welt in einen neu aufflammenden Krieg zwischen Dunkelheit und Licht stürzt, dessen Auswirkungen katastrophal wären...

Endlich erreicht der hochgelobte Festival-Liebling des russischen Regisseurs Timour Bekmambetov auch hierzulande die Kinos - und wird sicherlich für Furore sorgen.

Details

Konstantin Khabensky, Vladimir Menshov, Valeri Zolotukhin, Mariya Poroshina, Galina Tyunina u.a.
Timur Bekmambetov
Timur Bekmambetov, Sergey Lukyanenko
20th Cent. Fox

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Gut gegen Böse
    Es ist ein intelligenter, technisch recht aufwendig gemachter Fantasy-Streifen mit Anleihen aus der Vampirszene. Es wird mit dem ganzen virtuellen und digitalisierten Schnickschnack des Genres gearbeitet und mit schnellen Schnitten Tempo gemacht. Man sieht dem Film das Herkunftsland Russland wirklich nicht an. Er kann mit jeder Hollywood-Produktion mithalten - bisweilen übertrifft er noch manches Erzeugnis aus der Traumfabrik. Hier ist noch Platz für ein Märchen, das mit dem Daumenkino erzählt wird, auch für gut in die Handlung eingepasste Killerspiele und hin und wieder lassen Einblicke in den sowjetischen Alltag sogar komische Szenen zu. Und für diejenigen, denen der ewige Kampf zwischen Gut und Böse doch zu flott daherkam, wird am Ende alles nochmals protokollmäßig zusammenfassend wiederholt.

  • Bitter...
    ..eine bittere Erfahrung, was die Japaner in den 70ern bei den Autos gemacht haben, nämlich kopiert, dem eifern die Macher von Wächter der Nacht ungeniert nach.

    Von allem ein bisschen:********

    Herr der Ringe:________
    Am Anfang weiß man nicht so recht ob bei der Kampfszene nicht irgendein Aushilfs-Cutter versehentlich eine Szene aus HdR reingeschintten hat.

    The Fast and the Furious:__________
    Ein Russischer-Truck mit feuerspuckenden Auspuffen - wenn mans einmal sieht ok - aber gleich ein paar Minuten auf eine feuerspuckende Auspuffanlage zu sehen - nicht toll

    Star Wars:____________
    Licht-Schwerter sind beliebt, auch im Endkampf bei Wächter der Nacht - nur nimmt man halt hier eine leuchtende Neon-Röhre.

    Matrix:______________
    Ein paar möchtegern Kick-Zeitlupen kommen natürlich auch vor.

    Eklatant patzig - das Product-Placement:**********

    Nachem mal kurz der Blick der Kamera auf das Handy fällt zoomt man halt noch ein bisschen (ca. 1 cm nah) auf den Nokia-Schriftzug.

    Beim Endkampf wird dann auch noch mal schön weggezoomt und siehe da zufällig zoomt man an einer Nokia-Werbetafel vorbei. Naja is ja vielleicht auch spannender als die Handlung.

    Und weils ja in Russland so kalt ist, darf ein warmer Kaffee nicht fehlen, am besten von Nescafe, wo man schnell mal eine Kamerafahrt direkt am Nescafe-Glas vorbei macht.

    Und siehe da, zu tode erschreckte Menschen stehen in ihrer Küche und klammern sich an einer knallroten Tasse fest, wo in weißen dicken Lettern wieder mal Nes.... -na ihr wisst schon - drauftseht. Komisch diese Tasse hats eiegntlich nie im Handel gegeben - aber wir kennen sie alle - "Ich habe gar keine Auto..."

    __________________________

    Meiner Meinung nach eine gute Story, verpatzt mit konfusen Schnitten, "Special-Effects" die man sich hätte sparen können (Umwandlungen a la Märchenkiste - "Tiger und Bär"), Szenen die aus andren Filmen sind - ich glaube man wusste nicht so recht wie man den Film aufziehen soll, hätte man es besser gelassen.

  • So lala
    Ich möchte alle warnen, die nach dem Genuss des Trailers gedacht haben die dort gezeigten Szenen würden im Film genau so cool sein. Im Trailer wurden wie in einem Musikvideo Sekundenbruchteile aus dem Film rausgeschnitten, die für sich alleine cool, interessant, teilweise verstörend usw. wirken. Auf jeden Fall irgendwie interessant.
    Im Film entpuppen sich aber gerade die im Trailer interessanten Szenen als Teil besonders fader und langatmiger Szene. Ich fühlte mich als Zuseher durch den Trailer im Nachhinein leider ein wenig betrogen.

  • mies
    also nachdem der film ja von allen kritiker hochgelobt wurde hab ich mir einiges erwartet - und wurde total enttäuscht.
    eine mischung aus herr der ringe, matrix und blade allerdings mit vollkommen wirrer und sinnloser handlung. die schwachen special effects sind noch das beste am film.
    das peinliche gefuchtel am schluss mit der leuchtstoffröhre a la "star wars" ist überhaupt der gipfel.
    also wenn das wirklich eine trilogie werden soll dann weiss ich schon welche 2 filme ich nicht sehen werde

  • Jo eh...
    is net so schlecht, das Ganze aber es hat schon ein bissl Strudelteigqualitäten, sprich ein paar Längen... Ich würd mal sagen, ok, schaut's Euch den Film an, aber vom Hocker grissn hat er mich nicht wirklich ... 5 von 10 Pt.

    lG,
    Didi

  • Toller Film, mieses Drehbuch
    Ich bin völlig unentschlossen, was ich über den Film sagen soll. Die Bilderflut ist gewaltig und muss sich mit den Klassikern Matrix, Herr der Ringe, etc. keinesfalls verstecken. Die Schauspieler sind glaubwürdig, die Musik genial.

    Vor allem verfügt der Film über viele Szenen, an die ich mich gerne erinnere: Die Verwandlung der Eule, die Schlacht auf der Brücke, Bratpfanne verhindert das Klatschen, etc. Gut, dass es noch ein "Best of" der Szenen am Ende des Films gibt.

    Nur das Drehbuch: Wer hat sich diesen unzusammenhängenden, konfusen, platten Schwachsinn einfallen lassen? Als wollte der Autor verhindern, dass das Publikum seinen Film gut findet.

    Schade, ich hätte den Film so gern geliebt. Also, anschauen und eigene Meinung bilden!


  • Für mich kann der Film leider nicht halten was er verspricht. Er kopiert von allen Ecken und Enden. Und wirkt am Ende ziemlich unausgegoren. Die Effekte sind für das kleine Budget sehr gut aber mit einem Herr der Ringe usw. nicht zu vergleichen. Angeblich gibt es eine Fassung die 20 Minuten länger ist. Ich könnte mir vorstellen, dass da einiges besser herausgearbeitet ist.

  • Noznoi dozor
    Hi, der film ist super geil, habe den im Sommer(2004) in russland angeschaut, wer das buch schon gelesen hat, kann sich trotzdem auf was anderes freuen, der film wurde nicht strickt nach dem buch verfilmt.

    ich hoffe nur, dass sie es vom russischen ins deutsche passend übersetzt haben, sonst wäre es wirklich schade.

    viel spaß beim anschauen


  • Leute den Film müsst ihr unbedingt sehen!!! Ich habe nicht glauben können, dass es eine russische Produktion ist! Von den special effects kann man es mit matrix und herr der ringe gleichsetzen, aber er ist noch viel viel viel besser! Ich bin immernoch total begeistert!!!!!

    Re:
    - mitten unter uns leben unbemerkt "die Anderen".
    - diese Anderen haben (selbstverständlich) besondere Fähigkeiten
    - ein Auserwählter wird kommen und "alles" entscheiden

    Ich finde, dass hat man alles schon mal (weit) besser gesehen. Stimmt, die Special Effects sind gut, aber davon abgesehen: Was hat Dir an dem Film so gut gefallen?