Nordrand

 A/D/CH 1999

Northern Skirts/ Périphérie Nord

Drama 03.12.1999 99 min.
7.10
Nordrand

Jugendliche unterschiedlicher Herkunft versuchen in Wien ihr Glück.

Jugendliche unterschiedlicher Herkunft versuchen in Wien ihr Glück. Zwischen Jobs, unfreiwilliger Mutterschaft und mühsam verdrängten Erlebnissen aus dem Krieg in Ex-Jugoslawien, versuchen sie einander Halt und Wärme zu geben, bis ihr Leben schließlich wieder auseinandertreibt..

Details

Nina Proll, Edita Malovcic, Michael Tanczos,Astrit Alihajderaj, Tudor Chirila
Barbara Albert
Neneh Cherry , Youssour N´Dour,Ace of Base , texta, zana u.a.
Christine A. Maier
Barbara Albert

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Nordrand
    Ich habe den Film in den Sommerferien 00 in Berlin gesehen. Es war als ob man mich in die Stadt in der ich studiere gebiemt hat. Die Sprache der Schauspieler, die Bilder der Stadt, die kulturelle Differenz die nie richtig verarbeitet, ja verdrängt wird machen diesen Film so mitreissend. Es ist ein Film der die oft traurige Realität dokumentiert und gleichzeitig wunderbar optimistisch ist.

  • lustig & authentisch
    nordrand ist der film, bei dem ich mich in letzter zeit am meisten amüsiert hab. er schildert das leben, wie es ist und ist dabei wahnsinnig komisch.
    allein über die szene, wo der vater sie haut und die geschwister fernschaun und der eine meint: "seiz ruhig, ich hör nich! geh, dreh lauter!" hab ich minutenlang lachen müssen.
    das ist genau einer der punkte, wo satire und realität eins sind.
    einer meiner lieblingsfilme.

  • Barbara Albert: (m)eine Ikone
    Danke, Bärbel, gratuliere, Du hast es geschafft: Jung, Schön & tallentiert zugleich! Das soll dir eine(r) nachmachen! Prima Handlung, Menschlichkeit, alles O.K. (wer aber gute Fremdsprachkenntnisse besitzt wird ein Problem wegen nicht gerade jugendfreie Musiktexte bekommen)
    P.S. Bärbel, hat Dir bis jetzt jemand gesagt daß Du der Juliette Binoche änlich bist? Wenn nicht, dann bin ich der erste ;-)

  • Nordrand
    Zuviele Handlungsstränge und unaufgelöste Elemente verwirren... "Nordrand" hat zwar einige berührende Szenen, die auch gut dargestellt sind, vieles ist aber klischeehaft und abgenutzt, z.B. der "Abschied am Bahnhof", oder die "Einsame Bahn-Fahrt nach der Trennung". Ein bißchen mehr Originalität wäre hier gut gewesen. Originalität ist aber fehl am Platz, wenn man die Köpfe am oberen Bildrand immer wieder abschneidet. Nordrand wird in Wien eine "Ehrenrunde" drehen ("Ich freue mich über jeden österreichischen Film") und dann restlos verdampfen.

    Re:Nordrand
    Schon einmal etwas von emotionalem Design in der Bildgestaltung gehört? Angeschnittene Gesichter bringen mehr visuelle Spannung in ein Bild. Außerdem gibt es für diese Art der Aufnahme den Fachbegriff "choker close-up" und diese Einstellungsgröße wird auch bei vielen amerikanischen 0815-Hollywoodfilmen verwendet.

  • Echtes Kino vs. Kabarett-Filme
    Sensible Milieustudie. Überzeugendes authentisches Schauspiel. Zurückhaltend aber dicht inszeniert. Warum hier mitunter mit sog. Kabarett-Filmen verglichen wird, ist mir allerdings schleierhaft. Nordrand gehört zu jener Minderheit österreischischer Produktionen, die wirklich die Titulierung "Film" verdienen. Was Dorfer, Düringer, etc. abliefern ist zwar teilweise wirklich witzige Unterhaltung, aber für mich nicht Kino im eigentlichen Sinne. Diese Herren können sich auch noch so wehren gegen den Begriff "Kabarett-Film", aber es bleibt was es ist: Komödien mit Verkleidungen, übertriebenem Schauspiel, pointierten Dialogen und oftmals mühseeligem Hausbesorger-Schmäh, durchtränkt von Zynismus und tragikomischem Tiefgang. Nichts dagegen auszusetzen aber es ist und bleibt abgefilmtes Kabarett. Ein Joseph Hader oder Andreas Vitasek - die ich im übrigen für die beiden trefflichsten Vertreter österreichischer Kleinkunst erachte - halten sich mit dieser Art Filme Gott sei Dank eher zurück, wobei ich "Indien" auch für die gelungenste Verfilmung ansehe. "Richtige Filme" à la "Nordrand" sind immer noch Minderheitenprogramm in Ö, umso mehr muß man immer wieder auf derlei Produktionen vermehrt aufmerksam machen, um der Filmindustrie hierzulande zu signalisieren, daß so etwas durchaus auch erwünscht ist und gern gesehen wird.

  • The Blair Witch Projekt
    HABE MIR DIE USER-KRITIKEN DURCHGELESEN UND MUSS
    SAGEN , SIE STIMMEN ALLE . ES SIND GUTE ANSÄTZE
    ( DRAMATURGISCH ) DAGEWESEN , ABER LEIDER WURDE
    ALLES VERMASSELT . ICH SAH MIR AUCH NOCH DEN NACH-
    SPANN AN IN DER HOFFNUNG DAS DAS NICHT ALLES GEWE-
    SEN SEIN KANN ! FAZIT : KEIN GRUSEL , SONDERN
    GÄÄÄÄÄÄÄÄHN !

  • liab
    Ich hab den Film noch nicht gesehen, aber eines kann ich schon sagen: Ich finde die Edita Malovcic sehr fesch ! Allein deswegen werde ich mir den Film anschauen. Außerdem weil er aus Österreich ist ! Der beste Film Österrechs ist übrigens: Muttertag. Gefolgt von Freispiel und Indien. bussi und baba Wolfi

    Re:liab
    Hab den Film auch noch nicht gesehen, werde mir ihn aber bestimmt anschauen, da der österreichische Film gefördert werden muß.

    Meiner Meinung ist der beste österreichische Film bis dato "Indien" (ich muß jedesmal bei der Szene, wo sie am Balkon stehen, heulen.....). Muttertag hat mich weniger beeindruckt...allerdings witzig, wie Dorfer Kotelett ausspricht ("Koooodlett").

    Hinterholz 8 soll ja angeblich super gewesen sein und teilweise gar nicht so lustig, wie jeder angenommen hat, sondern eher nachdenklich (ich kenn ja nur die Vorschau, wo Düringer wutentbrannt mit der Schaufel oder so auf sein Auto einschlägt).

    Aber das Beste, was Österreich je im TV hervorgebracht hat, ist "Ein echter Wiener geht nicht unter". Auch hier war die ganze Handlung nicht auf lustig aufgebaut, sondern sollte zum Nachdenken anregen, aber wie kann man beim Mundl ernst bleiben?

  • wunderschönes erlebnis
    ich hab den film bei der viennale99 gesehen und war schwer begeistert. von anfang bis zum schluss interessierten mich freuden und schicksal der charaktere, die mit tollen österreichischen und internationalen schauspielern besetzt wurden. (nina proll wurde endlich wieder gefordert und konnte so ihr ganzes talent zeigen.)
    eine geschichte, die das leben (in wien) erzählt, fantastisch umgesetzt, poetisch photographiert und träumerisch mit musik untermalt.
    man kann hoffen, dass die österreichische filmszene - so wie nordrand - bunt und lebendig wird.