Null Uhr zwölf

Deutschland, 2001

Krimi

Min.88

Ein Überfall auf einen Geldtransporter. Die Beute: 30 Millionen. Auf einem U-Bahnsteig um Null Uhr 12 fünf junge Menschen: drei Männer, zwei Frauen. Jeder hat eine Tasche bei sich.
"Festnehmen", sagt Ben, der Kommissar, zu seinen vier Kollegen, während er sich auf dem Revier
die Bilder der Bahnsteigkamera ansieht. Die Verdächtigen: Frank, der heißspornige Spieler; Marie,
die Programmiererin mit unentdeckter Sexualität; Martin, der phlegmatische Vertreter für
Reinigungsgeräte; Jonas, Taxifahrer und ehemaliger Kriegs-Fotograf; Kathrin, alleinerziehende
Mutter zweier Töchter und Kellnerin.

Verhör auf dem Kommissariat. Jeder der fünf Verdächtigen: auf sich gestellt, abgeschieden,
verloren. Beschuldigungen prasseln herab. Nach dem Verhör: Die Meinungen der fünf Ermittler
sind gespalten: "Sie waren's" - "Sie waren's nicht". Ben: "Freilassen, beschatten."
Null Uhr 12: Das ist die Geschichte von fünf "Verdächtigen", deren Leben sich nach einem
einschneidenden Ereignis von Grund auf ändert. Fünf Menschen, fünf Schicksale. Ein Schalter ist
umgelegt worden, und nichts wird mehr sein wie vorher. Glaube oder Schicksal, Zufall oder Wille?
Egal. Die Zeit stand einen Augenblick lang still für fünf Individuen. Und sie, sie packen die
Gelegenheit beim Schopf, ändern ihre Leben: Träume zerplatzen, Lügen werden wahr.

Wahrheit oder Lüge? Waren sie's oder waren sie's nicht? Der wahre Gefangene ist der Zuschauer:
In den Bann gezogen von fünf Menschen, ihren Ecken und Kanten, ihren Sehnsüchten und
Träumen, bedroht durch einen Verdacht. Träume, die keine bleiben, denn ein schicksalhaftes
Ereignis hat sie in die Lage versetzt, ihre Sehnsüchte lebendig werden zu lassen...

  • Schauspieler:Meret Becker, Isabella Parkinson, Bernd Michael Lade, Mario Irrek, Dieter Landuris

  • Regie:Bernd Michael Lade

  • Kamera:Michael Paul Heiter

  • Autor:Stefan Kolditz

  • Musik:Michael Kobs

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