Odette Toulemonde

 F 2006
Tragikomödie 01.11.2007 ab 6 100 min.
6.30
Odette Toulemonde

Als Schriftstellers Balsan nach schlechten Kritiken in Depressionen verfällt, ist die Stunde seines größten weiblichen Fans gekommen.

Was würde es nützen zu jammern? Also macht Odette Toulemonde (Catherine Frot) das Beste aus ihrem bescheidenen kleinen Leben: Stets gut gelaunt und wie aus dem Ei gepellt, wirkt sie rundum zufrieden. Tagsüber steht sie sich zwar in der Kosmetikabteilung eines Kaufhauses die Beine in den Bauch und in ihrer kleinen Mietwohnung drängeln sich ihr liebenswerter schwuler Sohn, ihre picklige, arbeitslose Tochter und deren ordinärer Freund. Aber es gibt etwas Größeres, Berührendes in ihrem Leben: die Romane des Schriftstellers Balthazar Balsan (Albert Duponteb~ Doch der verwöhnte Mann interessiert sich nicht für seinen treuesten Fan. Als die Kritiker sein neues Buch zerfetzen, verfällt der verschmähte Künstler in eine Depression und braucht dringend Trost - Odettes große Chance ist gekommen...

Details

Catherine Frot, Albert Dupontel, Jacques Weber, Fabrice Murgia, Nina Drecq
Eric-Emmanuel Schmitt
Nicola Piovani
Carlo Varini
Eric-Emmanuel Schmitt
Senator
ab 6

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Odette Jedermann
    Eine märchenhafte Love Story, die optisch mit Peterchens Mondfahrt endet. Im Grunde wird ein ironischer Blick auf die Herz-Schmerz Literatur und ihre Autoren geworfen. Dabei spricht für den Film, dass er mit den gängigen Klichés des Genres spielt, indem er sie selbst verwendet, aber sich ihnen nie ganz unterordnet bzw. sie mit Witz und Charme auflöst. Balthasar (Albert Dupontel) ist ein solcher Romanautor, der eine Auszeit braucht und sie, Odette (umwerfend präsent Catherine Frot) gibt ihm seine verloren gegangene Energie zurück. Seine Leserinnen werden sogar benannt: ohne Bildung, ohne Kultur, mit einer Puppensammlung und einer Tapete mit Sonnenuntergang. Es sind Kassiererinnen und Frisörinnen, kleine Sekretärinnen und Verkäuferinnen wie Odette. Die erweist sich dem großen Gott der schreibenden Zunft allerdings als ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen. Beider erfahren die Gnade der Selbsterkenntnis und bewegen sich auf einander zu. Der jeweilige Familienanhang wirkt als Kontrastprogramm. Die ungewöhnlichen Tanz- und Gesangseinlagen von Odette sind nicht jedermanns Sache, aber eine französische Tradition. Sie sollen wohl die Leichtigkeit der Inszenierung unterstreichen, wie ihr Schwebezustand.
    Die abschließende zusammenfassende Erläuterung von Odette vor der versammelten Mannschaft ist allerdings überflüssig. Wir haben doch verstanden.
    Klichés machen nicht glücklich, sind aber erheiternd und können gute Unterhaltung bieten.

  • Sommerfilm - Teil 2
    Komisch, ich kann an dem Film gar nichts finden was irgendwie gut ist, mir haben viele anderen Filme aus Deutschland schon besser gefallen. Also ich glaube ich kann dem Film nicht viel abgewinnen, auch wenn es der Erste Film ist den der Regisseur bisher gemacht hat fürs Kino. 4 Filme zählen bisher zu seinem Lebenswerk, bei allen hat er als Drehbuchautor, Regisseur und Produzent oder auch Schauspieler fungiert, wirklich ne tolle Leistung, rausgekommen ist hier bei dem Film meiner Meinung nach nicht viel, auch wenn es lustig anzusehen war, dass Leute ungefähr so ähnlich sind wie meinen Stinkfüßen nach der Arbeit. Einfach unnütz.
    Wer spielt wem?

    Sebastian Weber spielt die Person Jörg
    Anna Böger spielt die Person Susanne
    Felix Hellmann spielt die Person Patrick
    Katharina Schubert spielt die Person Isabella
    David Baalcke spielt die Person Frank
    Julia Koschitz spielt die Person Susanna
    Martin Butzke spielt die Person Markus
    Kathrin von Steinburg spielt die Person Miriam
    Matthias Bundschuh spielt die Person Thorsten
    Mediha Cetin spielt die Person Mediha
    Thomas Limpinsel spielt die Person Egon
    Lisa Wagner spielt die Person Irina
    Oliver Bürgin spielt die Person Jens
    Julia Heinze spielt die Person Jasmin
    Stephan Zinner spielt die Person Jürgen
    Anja Klawun spielt die Person Jule
    Christian Pfeil spielt die Person Falk
    Tanja Schleiff spielt die Person Katharina
    Wilm Roil spielt die Person Leiter

    Fazit kann ich wenig geben, ich fand den Film fad, minder interessant, irgendwie nett, gute Dialoge, ja die sind oft lustig, und ich wundere mich imemr mehr über unseren Planeten, daher nur

    44 von 100

  • Bezaubernd - Teil 2
    Wenn man eine Frau ist, wird man an dem Film sehr viel gefallen finden. Nun meine Alte ist ne Leseratte, und der gefiel der Film auch, mir teilweise, wegen dem tollen echt gut gemachten französischen Humor, aber dann irgendwie doch nicht so super gewesen wie viele amerikanischen ordinären Makabren Filme der Farelli Brüder. Macht nichts, Hauptsache er war gut. Nun Frauen werden an dem Film Ihr wahres Glück finden, denn er ist heiter, romantisch, es geht ums Lesen und um die Welt der Liebe, um einsame Männer die sich ändern müssen, um Menschen die anders sein können wenn sie wollen, um Liebe die dann kommt wenn du sie gar nicht erwartest.

    Der Film hat meiner Meinung nach einen guten Aufbau, und hat auch einen schönen Schluss, er ist nicht übermäßig spannend aber auch nicht langweilig, die Musik setzt dann richtigerweise ein wenn sie gebraucht wird, es gibt wenig blöde und unnütze Dialoge, Frau Frot spielt Ihre Rolle mit Bravour und ich könnte mir keine bessere vorstellen als sie, wäre Amelie erwachsen, wäre sie Catherine Frot, ich freue mich schon auf eine 3 er DVD Box mit Amelie, dem Nachfolger und den Film hier.

    Alle Filme waren irgendwie ähnlich sie waren nämlich aus Frankreich. Spaß hatte ich an dem Film auf alle Fälle und Langeweile kam nie auf, vielleicht bei dem was man normal im Bett zu Hause macht und jetzt im Kino macht weil nur 3 Leute im Saal saßen, aber das ist ne andere Geschichte. Die Kinder von Odette sind wirklich gut gezeichnet. Sie spielen auch gut. Der nette Tuntige Sohn Rudy, der sich die Fußnägel rot färbt, der seinen Freund heim nimmt in die Wohnung der alleinerziehenden Mutter, der offen über Sex mit Ihr reden kann, dann die gestörte Tochter, die trotzig zur Welt kam, dauernd schlechte Laune hat, keinen Job besitzt, und einen Freund hat der so intelligent ist wie meine Klobrille und nur am Scheißhaus sitzt und raucht, und sonst im Film mit seinen dreckigen Schweißfüßen Odette zur Verzweiflung bringt, doch die Dame lässt sich ja nichts ansehen.

    Auch glaubhaft gespielt ist Rudy der Friseur ist, oder Polo der blöde Freund von Sue Ellen. Ich finde auch gut gespielt Balthazar als deprimierter am Boden leicht zerstörter Mann der sicher noch viel Potential zur Verfügung hätte, wenn ihm die Drehbuchautoren was besseres verpasst hätten. Die Depressionen die Eifersüchteleien der Kolleginnen, man merkt richtig, wenn du was hast dass die anderen wollen, bist du niemandes Freund mehr.

    Ich vergebe leichtfüßig 81,53 von 100

  • wie Amelie - Teil 1
    Handlung:

    ODETTE TOULEMONDE arbeitet als Kosmetikerin in einem Shopping Center, obwohl sie nicht dahin passt, den Job hat sie vom schwächlichen Chef nur bekommen weil sie eine schöne Haut hat und man nicht riskieren will dass Frauen dort arbeiten die sich schlecht schminken. Sie lebt natürlich alleine, in einer kleinen Stadt, den Namen vergaß ich, und hat 2 Kinder. Nebenbei arbeitet sie zu Hause indem sie fürs Theater Sachen näht und herrichtet. Meistens so Dinger die man in Revuen trägt, wo nackte Frauen wie Bugs Bunny rum springen.

    Ihr Sohn RUDY ist schwul, jung und schleppt oft Freunde heim, die Mutter stört sich nicht viel dran. Die Tochter SUE ELLEN ist ne Mischung zwischen Blöder Kuh, mürrischer Kaffeemaschine, trotziger Teenagerin, Punk Sängerin auf der Fußgeherzone, und ständig irgendwie unfolgsam aber trotzdem ganz nett, sie hat einen Freund der blöd ist und aussieht wie ein Gorilla mit einer Zigarette.

    ODETTE hat wenig Freund in Ihren Leben ist aber immer gut aufgelegt, und als sie die Möglichkeit hat BALTHAZAR BALSAN zu treffen ist sie natürlich gleich drauf und dran ihn in der Bücherei zu besuchen und sich stotternd ein Autogramm auf sein neuestes Buch geben zu lassen. Sie verschlingt alle Bücher wie eine Wahnsinnige, sie liebt ihn.

    Die Frau von Balthi ist ne geile Lady, sie betrügt ihn mit dem Literaturkritiker der ihn im TV schlecht macht die ganze Zeit, ist immer in der Arbeit, nie zu Hause, und Balthi ist mehr als deprimiert, hat einen Selbstmordversuch und liest Irgendwann den Anerkennungsbrief und Liebesbrief in einem den ODETTE ihm geschrieben hat. Und eines Tages steht ein ausgebrannter Schriftsteller der sich den Literaturnobelpreis wünscht vor der ungebildeten Tür der leicht weniger ungebildeten ODETTE und bittet bei Ihr wohnen zu dürfen.

    Meine Meinung und weiteres:

    Wer sich gerne französische Komödien ansieht, oder Filme die einen Sinn machen wie ¿Die fabelhafte Welt der Amelie¿ der wird nicht nur entdecken dass der Film so was ist wie eine Inoffizielle Erwachsenenform der Amelie sondern ein eigenartig leicht schwebender, schönfüßiger Liebes und Romantik Film mit komödiantischen Ansätzen. Wer die Filme ¿Zwei ungleiche Schwestern¿ kennt oder den langweiligen Film ¿Das Mädchen dass die Seiten umblättert, der wird sich vielleicht noch an die französische Schauspielerin Catherine Frot erinnern, die ja früher an der Seite von Isabelle Huppert oder Gerard Depardieu spielte.

    Heute ist sie aber, und da hat der Film auch ein bißchen mitzureden, etwas erfolgreicher, und kann nun mittlerweile die Lichtspielhäuser mit Ihrer Anwesenheit füllen, ohne dass man befürchten muß dass sie als alleiniger Star des französischen Kinos untergehen würde. Natürlich hat der Film viele Momente die mir nicht so gefallen haben. Wenn Odette glücklich ist, schwebt sie, fand ich anfangs lustig, aber dann doch zu viel, dann wird hier zu viel gesungen, was zwar nett ist und einen guten Zusammenhalt der Familie verdeutlicht, auch das Lustige Lebensgefühl der Frau mit Ihren 2 bescheuerten Kindern, aber irgendwie will ich kein Musical sehen.

    Dafür gibt es Unmengen von Szenen die eine Frau mittleren Alters zeigen, sie ist wirklich für Ihr hohes Alter, 51 ist die Braut, eine recht ansehnliche und erotisch wirkende Frau. Ein heißer Feger hätte man in den 1970 er Jahren gesagt. Was mich gewundert hat, anfangs ist der Film richtig mit Spannung durchsetzt, der Aufbau der Geschichte schien mir logisch, Ihre Liebe zu Albert Dupontel, der die Rolle von Balthazar Balsan verkörpert ist schön genau gezeichnet worden, man hat sich irgendwie in Details verliebt, während dann spätestens mit dem Auftritt dieses netten und überarbeiteten Burn Out Typen bei Ihrer Wohnung alles viel zu schnell geht. Auch das vergangene Jahr auf das nicht eingegangen wird im Film am Anfang, ist in Sekunden vergangen.