Ofenbauer

 DDR 1962
Dokumentation 
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Nachdem sein erster DEFA-Film Drei von vielen verboten worden war, demonstrierte Böttcher, dass er die Lektion gelernt hatte. In Ofenbauer zeigt er Arbeiter so, wie man sie damals zeigen sollte: bei der Arbeit, möglichst bei einer Bestleistung, einer Planübererfüllung. Im Eisenhüttenkombinat Ost an der Oder wird ein neuer Hochofen an die Stelle eines ausgebrannten bewegt. 2000 Tonnen müssen 18 Meter weit verschoben werden: Dreimal hören wirs im Kommentar. «Das Kommando hat jetzt Meister Klaus. Seinen Befehlen ist unbedingt Folge zu leisten!» Männer bei der Arbeit: angespannte Gesichter, prüfende Hände, das Geräusch kreischender Winden und bis zum Zerreißen gespannter Stahlseile. Alles geht gut, und eine neue Bestleistung ists auch: Die Stillstandszeit der Anlage sei von 80 auf 40 Tage reduziert worden, tönt es im Kommentar. Prompt wird Böttcher dafür ausgezeichnet: 1962, auf dem Dokumentarfilm-Festival in Leipzig, erhält Ofenbauer gemeinsam mit drei weiteren DDR-Filmen die Silberne Taube. (Kraft Wetzel)

Details

Rolf Römer (Alfred, genannt Ab| Monika Hildebrand (Lisa, genannt Li), Paul Eichbaum (Mogub| Holger Mahlich (Hans), Renate Reinecke (Rita), Ruth Kommerell (Mutter), Walter Stolp (Kaderleiter), Werner Kanitz (Napoleon), Ingo Koster (Heinz), Anita Okon (Sylvi), Ralf Winkler (Freund)
JÜRGEN BÖTTCHER
Eberhard Pfaff, Henner Golz
Christian Lehmann, Hans Dumke, Helmut Gerstmann, Gerhard Münch, Walter Rosskopf
Jürgen Böttcher
Progress Filmverleih

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