One Hour Photo

 USA 2002
Drama, Thriller 96 min.
6.80
One Hour Photo

Ein unglaublich packender Psycho-Thriller mit Oscar-Preisträger Robin Williams, der auch als Psychopath brilliert.

Für Sy Parrish (Robin Williams), Fotoentwickler in einem 1-Stunden-Labor, sind die auf Bildern festgehaltenen glücklichen Momente seiner Kunden ein Ersatz für sein fehlendes eigenes Familienleben. Besonders die Fotos der Yorkins haben es ihm angetan. Doch sein zunächst harmloser Spleen wird immer mehr zur krankhaften Obsession. Und als er dann auch noch einen dunklen Fleck im Leben des Familienvater entdeckt, wird aus dem einsamen Spinner endgültig ein gefährlicher Irrer, der die Ehe der Yorkins zu zerstören droht.

Details

Robin Williams, Connie Nielsen, Michael Vartan, Gary Cole, Dylan Smith, Eriq La Salle, Erin Daniels
Mark Romanek
Reinhold Heil, Johnny Klimek
Jeff Cronenweth
Mark Romanek
foxfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Shining
    Sehr guter Film! Zwischendurch war ich ab und an sogar an den Klassiker "Shining" erinnert, obwohl J. Nicholson dann doch noch eine Klasse besser war. Einzige Kritik am Film: Für den so gut aufgebauten Spannungsbogen fand ich das Ende fast zu harmlos ...

  • zum glück-
    hat d. film gehalten was d. vorschau versprochen/gezeigt hat!!!
    beklemmend, bemitleidenswert, beängstigend- kann mich nur anschliessen: oscar f. r.williams!! es gibt wohl nur wenige schauspieler heutzutage d. so verschiedene charaktäre so gut u. überzeugend spielen!
    ps: kein film für actionbluthorror primitivlinge -denen ist d. film sicher zu fad...
    leider haben uns solche leute d. letzten minuten d. films durch lustgie(?) unterhaltung gestört-na ja..
    gibts eigentlich so psycho grenzgänger d. aber eigentlich (noch) niemanden umbringen wirklich??

  • ein gelungenes Photo ;)
    Wieder einmal versucht Robin Williams aus dem Komödiengenre auszubrechen und wieder, zum zweiten mal nach Insomnia, verschlägt es ihn in die Rolle eines Psychopathen.
    Der in die Jahre gekommene Fotoentwickler Sy fristet ein Singeldasein. Geprägt durch den Schatten seiner Kindheit ist die einzige Familie in seinem Leben nicht die eigene.
    Bilder dieser scheinbar glücklichen Familie (die er beim Entwickeln für sich selbst vervielfältigt hatte), die nun seine Wand schmücken, helfen ihm die Illusion einer eigenen Familie, der er selbst so gerne angehören möchte, aufrechtzuerhalten.
    Doch der Schein dieses glücklichen Familie trügt und Sy's Vergangenheit zwingt ihn einzugreifen.
    Soviel im Überblick zum Plot dieses nachdenklichen und trotzdem spannenden Drama's. Der dramaturgische Aufbau ist gelungen. Zu Beginn wird einiges angedeutet,aber nie zuviel und so ist der Schluß überraschend !
    Die alles entscheidende Frage (die sich meiner einer aufgedrengt hat) wird schließlich beantwortet - eine Antwort die alles bisher gesehene in ein völlig anderes Licht stellt ! Eine Frage im übrigen auch, die aus dem Streifen schlußendlich einen guten Film macht und zugleich zu einer der Ausnahmen momentan.

    Re: ein gelungenes Photo ;)
    Also unter Psychopathen verstehe ich ganz was anderes, und der Robin hat seine Rolle so toll gespielt dass er eine Oscar Nominierung verdient.
    Der Film ist meiner Meinung einfach genial. Es gibt heutzutage kaum noch low budget Filme die so gelungen sind,die keine abgedroschene Themen behandeln, und die einen derartig bis zum Ende fesseln.

  • genial
    Ich fand den Film genial, sowohl die Handlung als auch die schauspielerische Leistung von Robin Williams. Er spielt einen Menschen der zwar seine Arbeit liebt und in spontanen Kontakten mit Menschen (Kunden) freundlich wirkt (spielt), dem man aber trotzdem die innere Unzufriedenheit und Zerrüttung ansieht. Diese Zwiespältigkeit und noch da zu die Intelligenz, die eigene Situation zu kennen, sie aber nicht ändern zu können, kommt einfach gut rüber.
    Mit sehr viel Bildsprache, jedoch (fast) ohne Spezial- und Horroreffekte wird eine immense Spannung erzeugt, ähnlich wie in "The Others".
    Die Handlung wird zwar abgeschlossen, ein erleichtender "Höhepunkt" wird aber nicht wirklich erreicht. Ich fands gut so, andere mögen das vielleicht kritisieren.
    Auf jeden Fall aber mal was anderes...

  • zwiespältig
    fantastisch gespielt, sehr gute musik und ein dreifachhoch auf den kameramann...

    der film ist im positivsten sinne blutleer, die welt von sy...hier menschelt es so gar nicht...dennoch man hätte mehr draus machen können, ein leiser, guter jedoch etwas unspektakulärer film

    trotzdem anschauen!!!

  • hätte besser sein können
    Meine rießige Vorfreude auf diesem Film wurde leider etwas enttäuscht. Robin Williams (mein Gott aller Schauspieler).. wie eh und je genial. Allerdings für meinen Geschmack leider nicht sehr überzeugend. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl ihn trotz seiner Psychopathischen Rolle einfach knuddeln zu müssen. Das war bei Insomnia schon etwas anders.

    Zur Story: Durchaus geniale Ansätze, allerdings dann doch eine etwas vorhersehbarer und unspektakulärer Ausgang.

    Was dem Film allerdings eindeutig wieder rausgeholt hat waren die genialen Bilder und entsprechende Ausstattung: Seymour´s Wohnung, sein Alptraum und das Kaufhaus...

    Mein Fazit: Ein für mich nicht ganz so überheugender Williams in einen eher mäßigen Psychothriller mit vorhersehbaren Ausgang. Eher für einen Sonntag-Nachmittag-Kinofilm.

    Fonque

    Re: hätte besser sein können
    da stimme ich dir zu. Das Detail, das er am Ende tut,.. das konnte man nicht vorhersehen, ich hatte allerdings das Gefühl, das es trotzdem nicht sehr spektakulär sein wird, schlußfolgerung aus dem vorherigen Lauf des Filmes.

    Es war.. nein.. ER (Seymour) war einfach zu durchschaubar. Man wußte jeweils seinen nächsten Schritt (zumindest ist es mir so gegangen..)..trotzdem: wiederhole ich: nicht schlecht, aber hätte besser sein können..

    Re: hätte besser sein können
    vorhersehbar??? wie kommst du darauf? kein mensch hätte gedacht das er nur...!-oder?

  • Stilsicheres Entblättern einer Psyche
    Auf den ersten Blick ein routinierter ¿verrückter Mann jagt Familie¿ Plot, diesmal mit einem überaus exzellenten Robin Williams als Psycho. Doch Romanek nimmt seine simple Geschichte und macht sie durch eine bewegende, stilisierte Bildersprache ungemein spannend. Die pulsierende Musik trägt fast noch mehr zur Spannung bei. Sid¿s (the photo guy) Obsession mit Bildern wird als Leitfaden für den Film sehr gut ausgeschlachtet. Meistens ist der Zuschauer sicher, doch manchmal reißt der Film aus und wird zu einem Alptraum. Diese Momente bleiben im Gedächtnis, doch das ¿Stalker- Motiv¿ ist doch etwas ausgelutscht.